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Prioritäten der KGH zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität

Der gymnasiale Bildungsgang wurde sowohl auf schweizerischer wie kantonaler Ebene in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Diese Entwicklungsschritte wurde von der Kommission Gymnasium – Hochschule (KGH) aktiv begleitet, in welcher die Konferenz der Schulleitungen der Gymnasien (KSG), die Berufsverbände der Gymnasiallehrpersonen, die Kantonale Maturitätskommission (KMK), die Hochschulen und die Ämter der Bildungs- und Kulturdirektion vertreten sind. 

Fachliche und überfachliche Kompetenzen für ein erfolgreiches Studium

Als im Nachgang zur Evaluation der gymnasialen Maturität auf schweizerischer Ebene durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) 2016 die basalen fachlichen Studierkompetenzen erlassen wurde, hat die KGH eine Ergänzung vorgenommen, indem sie zusätzlich die für ein erfolgreiches Studium zentralen überfachlichen Kompetenzen ebenfalls hervorhob. Die Überlegungen finden sich im folgenden Papier:

Welche Kompetenzen sind für das Hochschulstudium zentral?  (PDF, 301 KB, 3 Seiten)

Im Rahmen der Umsetzung des vierjährigen gymnasialen Bildungsgangs im deutschsprachigen Kantonsteil wurde im Kanton Bern 2017 ein neuer Lehrplan in Kraft gesetzt, bei dessen Erarbeitung zahlreiche Diskussionen rund um die Ansetzung der Fächer im gymnasialen Bildungsgang geführt wurden. Der Lehrplan war so angelegt, dass das von der EDK 2018 neu vorgegebene obligatorische Fach Informatik gut in den Lehrplan integriert werden konnte. Im französischsprachigen Kantonsteil erfolgten die entsprechenden Anpassungen im Jahr 2020. Die Diskussion um die Struktur des gymnasialen Bildungsgangs wurde im Kanton Bern ausführlich geführt. All diese Entwicklungsarbeiten werden im Mittelschulbericht 2020 und den begleitenden Videos sichtbar gemacht:

Mittelschulbericht 2020 (PDF, 2 MB, 70 Seiten)

Videos zum Mittelschulbericht 2020 

Unterrichtsentwicklung

Gemäss ihrem Auftrag hat sich die KGH, welche die Bildungs- und Kulturdirektion bei strategischen Fragen zur gymnasialen Bildung berät, auch mit der Vorbereitung des neuen Projekts zur Weiterentwicklung des gymnasialen Bildungsgangs auseinandergesetzt. Sie hat in ihrer Stellungnahme zum Bericht „Auslegeordnung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität“ konkret zu den einzelnen Themen im Bericht Position bezogen und zeigt Chancen, aber auch mögliche Risiken auf.

Stellungnahme der KGH: Auslegeordnung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (PDF, 305 KB, 3 Seiten)

Sie priorisiert für die Weiterentwicklung der gymnasialen Bildung die Unterrichtsentwicklung sowie eine Stärkung überfachlicher Kompetenzen. Strukturelle Änderungen sowie Diskussionen um den Fächerkanon und Gewichtungen der Fächer stehen für eine Förderung der Abschlussqualität für die KGH nicht im Vordergrund. Zusätzlich zur Stellungnahme zum Bericht „Auslegeordnung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität“ hat sie Thesen verfasst, in welchen in prägnanter Form im Vordergrund stehende Handlungsfelder aufgezeigt werden.

Thesen der KGH zu Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (PDF, 126 KB, 2 Seiten) 

Entsprechend dieser Überlegungen liegt der Fokus im Hinblick auf die langfristige Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung des gymnasialen Bildungsgangs im Kanton Bern vor allem auf einer Aktualisierung des nationalen Rahmenlehrplanes, der Förderung überfachlicher Kompetenzen und auf einer kontinuierlichen Unterrichtsentwicklung. Strukturelle Änderungen, wie Änderungen beim Fächerkanon oder der Gewichtung der Fä-cher, stehen weniger im Zentrum. 

 

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