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Konsultationsverfahren

Konsultation zum Rahmenlehrplan

Mitte April 2021 hat eine interne Konsultation zum Projekt „Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität“ begonnen. Die Konsultation zum Rahmenlehrplan wird durch die Kantone organisiert. Sie unterteilt sich in die Konsultation der Fachlehrpläne einerseits und in diejenige zu den transversalen Kompetenzen und zur Maturaarbeit andererseits. Die Hausfachschaften wurden zur Teilnahme an der Konsultation der Fachlehrpläne eingeladen. Eine kantonale Arbeitsgruppe bestehend aus Lehrpersonen, der Hauptexpertin bzw. dem Hauptexperten der Kantonalen Maturitätskommission sowie der Fachdidaktikerin bzw. dem Fachdidaktiker der PHBern erarbeitete die kantonale Stellungnahme zu den Fachlehrplänen. Sie stellten ihre Stellungnahme Mitte August 2021 auch den Hausfachschaften zur Verfügung, damit diese ihre eigene Stellungnahme in Kenntnis der Position der kantonalen Arbeitsgruppen verfassen können. Die Konsultationsfrist für die Hausfachschaften läuft bis Ende September.

Die Stellungnahmen zum Bericht zu den transversalen Kompetenzen und zur Maturaarbeit wurden durch die Konferenz der Schulleitungen der Gymnasien (KSG), die Kantonale Maturitätskommission (KMK) und die Kommission Gymnasium - Hochschule (KGH) zusammen mit dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) erarbeitet.

Der Bericht macht interessante Angaben, ist aber für eine Integration in einen Rahmenlehrplan viel zu umfassend. In einzelnen Kapiteln aufgeführte Kompetenzen sind zum Teil beliebig. Im Rahmenlehrplan sollten die Angaben zu den transversalen Kompetenzen auf das Wesentliche reduziert werden, fachspezifische Angaben können in die Fachlehrpläne integriert werden. Verzichtet werden soll auf in Kompetenzen umformulierte moralische und normative Werte. Entschieden abzulehnen sind in einem Rahmenlehrplan auch schulorganisatorische Vorgaben, wie beispielsweise die Vorgabe von Projektwochen oder -tagen. Die Rückmeldung an die Projektgruppe findet sich unten.

Die KSG hat die ersten Entwürfe der Stellungnahmen der kantonalen Lehrplangruppen gelesen und eine Rückmeldung dazu gemacht. Gesamthaft ist festzuhalten, dass eine Stellungnahme zu den Lehrplanentwürfen im Moment kaum möglich ist, da zu viele Fragen zur Struktur des Bildungsgangs offen sind. Ein Rahmenlehrplan sollte die Kompetenzen aufführen, welche erworben werden sollen. Es geht nicht darum, in einem Rahmenlehrplan ein möglichst umfassendes Bild des Faches zu zeichnen und den Unterricht möglichst ganzheitlich darzustellen. Das Schreiben der KSG an die Lehrplangruppen sowie die kantonale Stellungnahmen zu den Entwürfen der Fachlehrpläne findet sich nachfolgend:

Stellungnahme des MBA zum Rahmenlehrplan (PDF, 2 MB, 3 Seiten)

Rückmeldung der KSG an die Lehrpangruppen  (PDF, 129 KB, 2 Seiten)

Konsultation zu Anpassungen MAR und Governance

Parallel zum Rahmenlehrplan werden die Mittelschulämter sowie auch der Verein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer und die Konferenz Schweizerischer Gymnasialrektorinnen und Gymnasialrektoren zu einer internen Konsultation betreffend Anpassungen im MAR und zur schweizerischen Steuerung der gymnasialen Bildung (Teilprojekt Governance) eingeladen. Die Konsultationsfrist läuft bis Mitte Juli 2021. Die Berner Rückmeldung wird von den gleichen Gremien erarbeitet, wie diejenige zu den transversalen Kompetenzen.

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) kann den kleineren Anpassungen im MAR zustimmen: Dies betrifft z.B. reine Aktualisierungen, die Definition der Zuständigkeiten auf schweizerischer Ebene sowie die Vorgaben zum vierjährigen Bildungsgang. Entschieden abgelehnt wird aber die Vergrösserung des Fächerkatalogs, da dies der Fragmentierung des gymnasialen Bildungsgangs Vorschub leistet und zu Lasten der Vertiefung geht. Einer Erweiterung des Wahlbereichs kann nicht zugestimmt werden, da dadurch das Profil des Bildungsgangs geschwächt wird und Schülerinnen und Schüler aus dem Einzugsgebiet kleiner Gymnasien benachteiligt werden. Ebenfalls abgelehnt wird der Vorschlag zu den Änderungen der Bestehensnormen. Der Vorschlag führt ein Selektionsinstrument am Schluss des Bildungsgangs ein, was faktisch den vorhergehenden Unterricht abwertet. Das MBA sieht vielmehr die von der Kommission Gymnasium – Hochschule formulierten Prioritäten als richtigen Weg für die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität.

Stellungnahme des MBA zu Anpassungen MAR (PDF, 167 KB, 4 Seiten)

Detaillierte Rückmeldung an die Projektleitung (nur in Deutsch) (PDF, 669 KB, 57 Seiten)

Überlegungen der KGH zu Prioritäten bei der Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität
 


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