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Transformationsprojekte

Transformationsprojekte sind Projekte, die die Anpassung von Kulturunternehmen an die veränderten Verhältnisse bezwecken, die durch die Covid-19-Epidemie entstanden sind. Sie sind auf ein definiertes Ziel ausgerichtet, haben eine begrenzte Zeitdauer und umfassen zwei Kategorien von Vorhaben:

  • Vorhaben, die eine strukturelle Neuausrichtung des Kulturunternehmens zum Gegenstand haben.
  • Projekte, deren Ziel die Wiedergewinnung von Publika oder die Erschliessung neuer Publikumssegmente ist.

Das Projekt muss bis zum 31. Oktober 2022 abgeschlossen sein.

Gesuchsberechtigt sind Kulturunternehmen mit folgenden Eigenschaften:

  • sie sind eine juristische Person des Privatrechts (Verein, Stiftung, Genossenschaft, Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung); staatliche Verwaltungseinheiten und öffentlich-rechtliche Personen sind ausgeschlossen. Einzelfirmen und Kollektivgesellschaften sind keine juristischen Personen des Privatrechts und gelten deshalb nicht als Kulturunternehmen;
  • sie sind hauptsächlich, d.h. mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent ihres Jahresumsatzes, im Kulturbereich tätig;
  • sie sind in den Bereichen Darstellende Künste, Design, Film, Visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen tätig;
  • sie haben ihren statutarischen Sitz im Kanton Bern.

Insgesamt ausgeschlossen ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen.

Höhe und Art der Finanzhilfen

Kulturunternehmen können für die Kosten, die für Transformationsprojekte entstehen, Beiträge in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Die Finanzhilfen decken höchstens 80 Prozent der Kosten eines Projekts und betragen maximal 300'000 Franken pro Kulturunternehmen. Die Finanzhilfe kann an alle mit dem Projekt verbundenen Kosten geleistet werden, d.h. Sach-, Personal- wie Programmkosten. Finanzhilfen können nur an Projekte geleistet werden, die kausal mit der Covid-19-Epidemie in Verbindung stehen.

Kantonsübergreifende Projekte sind möglich. Die beteiligten Institutionen bestimmen ein Unternehmen, das den Lead hat. Dieses reicht das Gesuch in seinem Sitzkanton ein.

Beitragskriterien

Als Beitragskriterien wurden auf Bundesebene definiert: Klarheit, Plausibilität und fachliche Qualität des Konzepts; Innovation; zu erwartende Wirksamkeit des Vorhabens bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie verursachten Verhältnisse; zu erwartende Nachhaltigkeit.

Gesuchsfrist

Der Kanton sammelt die laufend eingehenden Gesuche und nimmt periodisch eine Beurteilung der eingegangenen Gesuche vor.

Die Gesuche um einen finanziellen Beitrag an ein Transformationsprojekt müssen im Kanton Bern mehrere Beurteilungsschritte durchlaufen. Deshalb dauert es mindestens zwei Monate, bis eine Zu- oder Absage vorliegt. Die Gesuche sind deshalb bis spätestens 30. September 2021 einzureichen.

 

Merkblatt Transformationsprojekte (PDF, 55 KB, 5 Seiten)

FAQ Transformationsprojekte (PDF, 52 KB, 2 Seiten)


Weitere Informationen

 


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