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Covid-19-Hilfen im Kulturbereich

Hinweis

Sie haben Bedarf nach mehr Informationen zu den Covid-19-Hilfen im Kulturbereich? Sie haben grundsätzliche Fragen zu den Ausfallentschädigungen oder Beiträgen an Transformationsprojekte, für die ab jetzt und während des kommenden Jahres Gesuche eingegeben werden können?

Wir bieten allen Interessierten offen stehende Zoom-Termine für Informationen und Grundsatzfragen an. Die vorgängige Lektüre der Informationen zu den Covid-19-Hilfen auf der Website der Kulturförderung wird vorausgesetzt. Der nächste Termin ist:

Dienstag, 8. Dezember 2020, 12:30-13:30 Uhr, Zoom-Treffen 

Wir bitten um Anmeldung über kulturfoerderung@be.ch. Weitere Termine werden laufend hier publiziert.

Covid-19-Hilfen im Kulturbereich

Kulturschaffende und Kulturunternehmen sind von der Corona-Epidemie hart betroffen. Die Absage und Verschiebung von kulturellen Veranstaltungen und Projekten, temporäre Betriebsschliessungen sowie die Umsetzung von Schutzmassnahmen beeinträchtigen eine Vielzahl von Kulturinstitutionen und -schaffenden und führen zu grossen finanziellen Einbussen.

Um die Auswirkungen des Coronavirus im Kulturbereich abzufedern und die Kulturunternehmen bei der Anpassung an die neue Situation zu unterstützen, haben Bund und Kantone die Rahmenbedingungen für die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor definiert. Gestützt auf das Covid-19-Gesetz hat der Bundesrat am 14. Oktober eine Verordnung verabschiedet, in der die verschiedenen Finanzhilfen für den Zeitraum vom 26. September 2020 bis 31.Dezember 2021 definiert sind:

  • Kulturunternehmen

Kulturunternehmen können weiterhin Ausfallentschädigungen für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte, Betriebsschliessungen sowie Kosten für die Umsetzung von Schutzmassnahmen beantragen. Weiterhin gilt das Subsidiaritätsprinzip: Vergütet werden 80 Prozent der ungedeckten Schäden, die nach Abzug anderer Entschädigungen (z.B. Kurzarbeit oder Corona Erwerbsersatz für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung) verbleiben. Insgesamt können von November 2020 bis Ende 2021 pro Kulturunternehmung (analog zur Härtefallregelung) maximal 500'000 Franken Ausfallentschädigung gesprochen werden.

Zusätzlich zu den Ausfallentschädigungen gibt es neu die Möglichkeit, Transformationsprojekte zu fördern. Diese sollen Kulturunternehmen bei der Publikumsrückgewinnung unterstützen oder ihnen ermöglichen, sich durch strukturelle Veränderungen den neuen, durch die Epidemie entstandenen Gegebenheiten anzupassen. Bei Transformationsprojekten können 60% der effektiven Projektkosten übernommen werden. Hier liegt der Höchstbetrag pro Transformationsprojekt bei CHF 300'000.

Ein Kulturunternehmen kann sowohl eine Ausfallentschädigung als auch einen Beitrag für ein Transformationsprojekt beantragen.

Kulturunternehmen, die berechtigt sind, Finanzhilfen im Rahmen der Covid-19-Kulturverordnung zu beziehen, haben keinen Anspruch auf Härtefallmassnahmen.

  • Kulturschaffende

Kulturschaffende erhalten weiterhin nicht-rückzahlbare Finanzhilfen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten. Diese Unterstützung wird wie bisher vom Verein Suisseculture Sociale ausgerichtet. Dahingegen können Kulturschaffende keine Ausfallentschädigungen mehr beziehen.

Umso mehr sind die Kulturunternehmen aufgefordert, Kulturschaffende für vereinbarte Engagements zu entschädigen, auch wenn Auftritte bzw. Projekte abgesagt oder verschoben werden müssen. Die dadurch entstehenden Kosten können in die Ausfallentschädigungen eingerechnet werden.

 

  • Kulturvereine im Laienbereich

Kulturvereine im Laienbereich wenden sich zur Entschädigung finanzieller Einbussen im Zusammenhang mit Veranstaltungen weiterhin an die zuständigen Dachverbände.

 

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat am 25. November 2020 beschlossen, dass sich der Kanton Bern an den finanziellen Unterstützungsmassnahmen gemäss Covid-19-Gesetz des Bundes beteiligt. Er hat mit einer entsprechenden Verordnung die dazu notwendigen rechtlichen Grundlagen geschaffen.

Für Ausfallentschädigungen und Transformationsprojekte stehen rund 24 Mio. Franken zur Verfügung, hälftig getragen durch den Kanton und den Bund. Gesuche können ab dem Abend des 1. Dezember 2020 auf dem Online-Portal der Kulturförderung des Kantons Bern eingereicht werden. 

Die bisherige Covid-Verordnung Kultur (vom 20. März 2020) hatte eine Geltungsdauer bis am 20. September 2020.

Medienmitteilung des Kantons Bern

Medienmitteilung des Bundes

Orientierungshilfe Covid19-Gesetz

Bild vergrössern Orientierungshilfe Covid19-Gesetz

Hinweis

Informationen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf laufende Gesuche und Leistungsvereinbarungen bei der Kulturförderung des Kantons Bern finden Sie hier

 

Weitere Informationen

Sie wollen ein Unterstützungsgesuch bei der Kulturförderung des Kantons Bern einreichen? Bitte benutzen Sie dafür unser elektronisches Gesuchsportal.

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/kulturfoerderung/covid-massnahmen.html