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Covid-19-Hilfen im Kulturbereich

Hinweis

Sie haben Bedarf nach mehr Informationen zu den Covid-19-Hilfen im Kulturbereich? Sie haben grundsätzliche Fragen zu den Ausfallentschädigungen oder zu den Beiträgen an Transformationsprojekte? 

Melden Sie Ihr Interesse an kulturfoerderung@be.ch. Bei entsprechender Nachfrage organisieren wir in Kürze allen Interessierten offen stehende Zoom-Termine für Informationen und Grundsatzfragen an.

Covid-19-Hilfen im Kulturbereich

Kulturschaffende und Kulturunternehmen sind von der Corona-Epidemie hart betroffen. Die Absage und Verschiebung von kulturellen Veranstaltungen und Projekten, temporäre Betriebsschliessungen sowie die Umsetzung von Schutzmassnahmen beeinträchtigen eine Vielzahl von Kulturinstitutionen und -schaffenden und führen zu grossen finanziellen Einbussen.

Um die Auswirkungen des Coronavirus im Kulturbereich abzufedern und die Kulturunternehmen bei der Anpassung an die neue Situation zu unterstützen, haben Bund und Kantone die Rahmenbedingungen für die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor definiert. Gestützt auf das Covid-19-Gesetz hat der Bundesrat am 14. Oktober eine Verordnung verabschiedet und am 18. Dezember ergänzt. Darin sind die verschiedenen Finanzhilfen für den Zeitraum vom 26. September 2020 bis 31. Dezember 2021 definiert:

  • Kulturunternehmen

Kulturunternehmen können Ausfallentschädigungen für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte, Betriebsschliessungen sowie Kosten für die Umsetzung von Schutzmassnahmen beantragen. Es gilt das Subsidiaritätsprinzip: Vergütet werden 80 Prozent der ungedeckten Schäden, die nach Abzug anderer Entschädigungen (z.B. Kurzarbeit oder Corona Erwerbsersatz für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung) verbleiben. Insgesamt können von November 2020 bis Ende 2021 pro Kulturunternehmung maximal 500'000 Franken Ausfallentschädigung gesprochen werden.

Zusätzlich zu den Ausfallentschädigungen gibt es die Möglichkeit, Transformationsprojekte zu fördern. Diese sollen Kulturunternehmen bei der Publikumsrückgewinnung unterstützen oder ihnen ermöglichen, sich durch strukturelle Veränderungen den neuen, durch die Epidemie entstandenen Gegebenheiten anzupassen. Bei Transformationsprojekten können 80 Prozent der effektiven Projektkosten übernommen werden. Hier liegt der Höchstbetrag pro Kulturunternehmen bei CHF 300'000.

Ein Kulturunternehmen kann sowohl eine Ausfallentschädigung als auch einen Beitrag für ein Transformationsprojekt beantragen.

Kulturbetriebe, die ihren Umsatz nicht ausschliesslich im Kulturbereich, sondern auch in andern Sparten erwirtschaften, die von den Covid-19-Finanzhilfen im Kulturbereich ausgeschlossen sind, können für diese Sparten Härtefallhilfen beantragen. Der Anteil dieser Sparten am Gesamtumsatz des Unternehmens muss mindesten 25 Prozent betragen. Voraussetzung ist, dass eine Spartenrechnung ausgewiesen werden kann. Informationen zur Härtefallhilfe im Kanton Bern finden Sie auf der Website der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion.

Härtefallhilfen

Veranstalterinnen und Veranstalter von Publikumsanlässen von überkantonaler Bedeutung können für die ungedeckten Kosten Unterstützung in Form eines so genannten Schutzschirms beantragen, wenn die Veranstaltung wegen der epidemiologischen Lage abgesagt oder verschoben werden musste. Beitragsberechtigt sind öffentliche Veranstaltungen, die zwischen Juli 2021 und Ende April 2022 stattfinden, und an denen mehr als 1’000 Personen pro Tag teilnehmen.

Schutzschirm

Informationen: Hotline +41 31 636 98 49 oder schutzschirm@be.ch 

  • Kulturschaffende

Kulturschaffende können Ausfallentschädigungen für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte sowie betriebliche Einschränkungen beantragen. Es gilt das Subsidiaritätsprinzip: Vergütet werden 80 Prozent der ungedeckten Schäden, die nach Abzug anderer Entschädigungen (z.B. Corona Erwerbsersatz, Nothilfe Suisseculture Sociale) verbleiben.

Insgesamt können von November 2020 bis Ende 2021 pro Kulturschaffende*r maximal 500'000 Franken Ausfallentschädigung gesprochen werden.

Kulturschaffende erhalten zudem nicht-rückzahlbare Finanzhilfen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten. Diese Unterstützung wird vom Verein Suisseculture Sociale ausgerichtet.

 

  • Kulturvereine im Laienbereich

Kulturvereine im Laienbereich wenden sich zur Entschädigung finanzieller Einbussen im Zusammenhang mit Veranstaltungen weiterhin an die zuständigen Dachverbände.

 

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat am 25. November 2020 beschlossen, dass sich der Kanton Bern an den finanziellen Unterstützungsmassnahmen gemäss Covid-19-Gesetz des Bundes beteiligt. Er hat mit einer entsprechenden Verordnung die dazu notwendigen rechtlichen Grundlagen geschaffen.

Um in der zweiten Phase der COVID-Hilfen für den Kulturbereich die entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung zu haben, hat der Regierungsrat am 3. Februar 2021 eine zusätzliche, zweckgebundene Speisung des Kulturförderungsfonds in der Höhe von 4,5 Millionen Franken beschlossen. Dies ermöglicht, die maximal 13 Millionen Franken, die der Bund dem Kanton Bern für Ausfallentschädigungen an Kulturschaffende und Kulturunternehmungen sowie für Transformationsprojekte in Aussicht gestellt hat, abzurufen. Insgesamt stehen damit bis Ende 2021 im Kanton Bern weitere 26 Millionen Franken für COVID-Finanzhilfen im Kultursektor zur Verfügung, je hälftig von Bund und Kanton finanziert.

 

Kantonale Verordnung

Eidgenössische Verordnung

 

Hinweis

Informationen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf laufende Gesuche und Leistungsvereinbarungen bei der Kulturförderung des Kantons Bern finden Sie hier

 

Weitere Informationen

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