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Europäische Tage des Denkmals 2019 | Farbe

Die nächsten Europäischen Tage des Denkmals finden am Wochenende vom 14./15. September 2019 statt.

2019: «Farbe»

Farbe ist allgegenwärtig. Sie gefällt oder missfällt, sie beruhigt, stimuliert oder irritiert. Dass Farbe stark auf den Menschen wirkt, macht sie zu einem zentralen Element in der Gestaltung von Dingen. Während man heute alle Farben synthetisch herstellen kann, war man in der Antike oder im Mittelalter an natürlich verfügbare Pigmente gebunden. Je knapper die Pigmente, desto wertvoller und edler die Farbe: Für die Gewinnung von einem Gramm reinen Purpurs wurden beispielsweise tausende Purpurschnecken benötigt. Entsprechend kostbar, wurde Purpur jahrhundertelang teuer gehandelt und wurde zur Farbe der Herrschenden. Dies ist nur ein Beispiel für die historisch und kulturell verankerte Bedeutung von Farben. 

Nicht nur, was Farben bedeuten, verändert sich im Laufe der Zeit, sondern auch wie sie hergestellt und angewendet werden oder wie man sie erhalten kann. Über ihre Symbolik hinaus erzählen Farben deshalb auch Technik-, Industrie-, Handwerks- und Modegeschichte.
Schliesslich gibt es eine natürliche Farbigkeit, wie sie Ortsbilder und Landschaften prägt. Sie verrät dem Beobachter etwas über das Klima eines Ortes, über die Jahreszeiten oder in der Region vorhandene Bodenschätze. Natürliche Farbigkeit nutzen wir intuitiv, um uns in Raum und Zeit zu orientieren. Diese und alle anderen Facetten von Farbe lassen sich am baukulturellen und archäologischen Erbe wunderbar aufzeigen.

www.hereinspaziert.ch

Was sind die europäischen Tage des Denkmals?

Ziel der Europäischen Tage des Denkmals ist es, bei einem breiten Publikum das Interesse an unseren Kulturgütern und deren Erhaltung zu wecken. An rund 300 Orten in der ganzen Schweiz sind jeweils am 2. Wochenende im September Interessierte zu Führungen, Atelier- und Baustellenbesichtigungen, Exkursionen sowie vielen weiteren Veranstaltungen eingeladen.

Organisiert werden die Besichtigungen an den Denkmaltagen vorab von den eidgenössischen, kantonalen und städtischen Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie. Sie wählen jedes Jahr die Objekte aus, knüpfen Kontakte zu den Eigentümern und organisieren die Führungen und Veranstaltungen vor Ort.

Die Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe (NIKE) ist für die landesweite Koordination der rund achthundert Anlässe zuständig und bestimmt jedes Jahr das Thema der Denkmaltage. Das Programm 2016 war dem Thema «Gärten» gewidmet.

Die Europäischen Tage des Denkmals sind ein kulturelles Engagement des Europarates und werden von diesem offiziell lanciert. Unterstützt wird die Initiative auch durch die Europäische Union. Die Denkmaltage finden in 50 europäischen Ländern statt.

Seit ihrer ersten Durchführung 1994 haben sich die Tage zur grössten Veranstaltung im Bereich der Sensibilisierung für die Erhaltung des Kulturerbes entwickelt und werden jährlich von mehr als 50’000 Personen besucht.

Weitere Informationen NIKE: www.hereinspaziert.ch

Die Denkmaltage im Kanton Bern

Das Berner Programm wird von der Denkmalpflege des Kantons Bern in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst, dem Berner Heimatschutz und der Denkmalpflege der Stadt Bern koordiniert. Zu den Veranstaltungen im Kanton Bern erscheint jeweils eine handliche Programmbroschüre. Bei der Durchführung der Veranstaltungen sind 2017 diverse weitere Institutionen beteiligt, wie die Stadt Burgdorf, die Kulturabteilung der Stadt Thun, die Denkmalpflege der Stadt Biel, das Freilichtmuseum Ballenberg, Schloss Münchenwiler und Thunstetten sowie und die meisten anderen Bernischen Schlösser.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/denkmalpflege/veranstaltungen/tag_des_denkmals.html