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Überarbeitung Baugruppen

2016 wurden die im Inventar verzeichneten Baugruppen überprüft, angepasst und reduziert. Seither arbeitet die Denkmalpflege an der rechtlichen Umsetzung der Ergebnisse (Teilrevision der Bauinventare). Der Newsletter Bauinventar 2020 informiert regelmässig über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Die Denkmalpflege hat die Baugruppen im kantonalen Quervergleich neu beurteilt. Bei Baugruppen handelt es sich um Ensembles von Häusern mit einem besonderen räumlichen oder historischen Zusammenhang. Neben der Reduktion stand dabei auch die Aktualisierung der im Bauinventar verzeichneten Baugruppen im Fokus. So wurden etwa Veränderungen seit der Erstinventarisierung berücksichtigt und es wurde eine Harmonisierung mit dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) angestrebt. Ein Teil der Baugruppen, die im Inventar verbleiben, wurde verkleinert, mit anderen Baugruppen zusammengelegt oder vereinzelt vergrössert. In ganz seltenen Fällen entstanden auch neue Bau- oder Strukturgruppen.

ISOS

Ortsbildpflege 

Rechtliche Umsetzung (Teilrevision der Bauinventare)

Die rechtliche Umsetzung der überarbeiteten Baugruppen erfolgt in mehreren Schritten.

 

Stellungnahme  Gemeinden Die Gemeinden erhalten die Inventarentwürfe und nehmen Stellung. Die Denkmalpflege überarbeitet die Entwürfe aufgrund der Rückmeldungen gegebenenfalls.
Öffentliche Einsichtnahme Die Inventarentwürfe werden während 30 Tagen zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt. Der Zeitpunkt wird im Amtsanzeiger angekündigt.
  Im Rahmen der öffentlichen Einsichtnahme erhalten diejenigen Personen, Behörden und Organisationen, die die Baugesetzgebung vorsieht, die Gelegenheit, sich zum Entwurf zu äussern und Anträge zu stellen.
  Im Anschluss an die öffentliche Einsichtnahme beantwortet die Denkmalpflege die eingegangenen Stellungnahmen.
Inkraftsetzung der teilrevidierten Inventare Anschliessend folgt die Inkraftsetzung der teilrevidierten Inventare mit Verfügungen des Amtes für Kultur der Erziehungsdirektion.
  Die Verfügungen werden im Amtsanzeiger und im Amtsblatt publiziert. Beschwerden gegen diese Verfügungen kann einreichen, wer im Rahmen der öffentlichen Einsichtnahme bereits erfolglos einen Antrag auf Ergänzung des Inventars gestellt hat.
  Nach ungenutztem Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist bzw. nach Abschluss eines allfälligen Beschwerdeverfahrens treten die revidierten Bauinventare in Kraft. Die Inventarexemplare werden den Gemeinden sowie weiteren Stellen zugestellt.

Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/denkmalpflege/bauinventar/revision-2020/ueberarbeitung-der-baugruppen.html