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Häufige gestellte Fragen

Weshalb werden Baugruppen nicht parzellenscharf im Bauinventar abgebildet?

Charakteristisch für Baugruppen ist ein räumliches Zusammenspiel von unterschiedlichen Bauten bzw. deren historischer oder funktionaler Zusammenhang. Typische Baugruppen sind etwa historisch gewachsene Stadt- und Dorfkerne, aber auch Ensembles wie Kirchengruppen oder Gewerbeanlagen, die über einen gemeinsamen Zweck (Funktion) «verbunden» sind.

Die Auszeichnung von Baugruppen orientiert sich grundsätzlich – wie bereits bei der Erstinventarisierung – nicht an Parzellengrenzen. Neben einem inhaltlichen Grund – ein Ortsbild lässt sich in der Regel nicht auf genaue Parzellen begrenzen – hat dies gerade in ländlichen Regionen auch einen praktischen Grund. Hier fallen Parzellen zum Teil sehr gross aus, so dass gewisse Baugruppen erheblich vergrössert werden müssten, wollte man sie parzellenscharf abbilden.

Die Wirkung einer Baugruppe kann durch Veränderungen empfindlich gestört werden. Deshalb muss bei Bauvorhaben innerhalb eines Baugruppenperimeters die kantonale Denkmalpflege einbezogen werden. Sie – oder in bestimmten Fällen auch der Berner Heimatschutz oder die Kommission für Ortsbild- und Landschaftsschutz (OLK) – äussert sich zum geplanten Vorhaben. Ziel ihrer Stellungnahme ist es, Veränderungen so zu gestalten, dass eine Weiterentwicklung möglich ist, aber die relevanten Qualitäten eines Ortsbildes erhalten bleiben.

 


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