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Schloss Schadau und Thunerhof Thun

Das ehemalige Billardzimmer mit kunstvoller Kassettendecke und Prunkcheminée (Foto: Christian Helmle).

Bild vergrössern Das ehemalige Billardzimmer mit kunstvoller Kassettendecke und Prunkcheminée (Foto: Christian Helmle).

Schloss Schadau

Das 1846–1852 für die Familie de Rougemont erbaute Schloss Schadau gilt als eines der prächtigsten Werke des romantischen Historismus in der Schweiz. Seit 1954 erfolgten verschiedene Aussensanierungen. Im Zusammenhang mit einem neuen betrieblichen Konzept erfolgte 2018/19 eine umfassende Innenrestaurierung. Das Restaurant befindet sich nach wie vor im Parterre, in den Obergeschossen befinden sich Seminarräume und Gästezimmer. Die Herausforderung des Bauprojekts bestand darin, Lösungen zu entwickeln, welche sowohl einem funktionierenden Gastbetrieb als auch dem Wert des Gebäudes als Baudenkmal Rechnung tragen. Das abgeschlossene Bauprojekt hat die baulichen Massnahmen auf ein verträgliches Minimum reduziert. Störende, jüngere Einbauten wurden entfernt, Fehlendes wo nötig ergänzt, ursprüngliche Oberflächen und Farbfassungen hervorgeholt. Seit Juni 2019 ist die Schadau wieder ein Ort für alle, wo man essen, schlafen, einfach einen Kaffee trinken und die wunderschöne Aussicht geniessen kann.

Thun, Seestrasse 45 

Eingangshalle des ehemaligen Hotels Thunerhof, heute Stadtverwaltung und Kunstmuseum (Foto: Christian Helmle).

Bild vergrössern Eingangshalle des ehemaligen Hotels Thunerhof, heute Stadtverwaltung und Kunstmuseum (Foto: Christian Helmle).

Thunerhof

Der Thunerhof wurde 1875 als Grandhotel von der Baugesellschaft Thun nach Plänen von Adolphe Tièche aus Bern erbaut. Der Hotelbetrieb wurde 1934 eingestellt. Seit 1942 ist der Thunerhof ein Verwaltungssitz der Stadtverwaltung Thun. Seit 1948 befinden sich im Erdgeschoss das Kunstmuseum Thun sowie das Café Thunerhof.
Die vielbegangene Eingangshalle bot – mit Ausnahme der erhaltenen Deckenbemalung des Dekorationsmalers Max Poser von 1896 – vor ihrer Restaurierung 2019 kein ansprechendes Bild mehr: Verputzte Wandplatten, PVC-Bodenbelag und diverse Vitrinen beeinträchtigten das Foyer. Nach dem Entfernen der Verkleidungen präsentierten sich auch die originalen Wandmalereien in erstaunlich gutem Zustand. Hingegen waren durch grob ausgeführte Leitungsführungen beträchtliche Fehlstellen zu beklagen. Die Restauratoren sicherten die Malereien und retuschierten sie wo nötig. Auf eine vollständige Rekonstruktion der Fehlstellen wurde hingegen verzichtet. Die fehlenden Wandtäferungen bildete man aufgrund von Spuren an den Wänden, historischen Aufnahmen sowie ähnlichen Bauteilen im Gebäude nach.

Thun, Hofstettenstrasse 14

 

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