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Kultur bewohnt – Porträtreihe des Amts für Kultur

Anlässlich des Europäischen Jahres des Kulturerbes 2018 geht das Amt für Kultur auf Entdeckungstour durch den Kanton Bern, um Bauten, deren Restaurierung besonders gelungen ist, vorzustellen. Bewohnerinnen und Bewohner öffnen Türen zu privaten Häusern und erzählen von bestandenen Abenteuern.

Herrschaftliche Steinfassaden, frisch restaurierte Kachelöfen, Jugendstil Dekorationsmalereien, altbewährte Kalkböden, gelungene Kombinationen von Alt und Neu - Kulturerbe lebt.

Dafür engagieren sich viele Menschen im Kanton Bern. Die Bauberatung der Denkmalpflege steht den Bauherrschaften zur Seite, wenn es darum geht, schützens- oder erhaltenswerte Bauten zu sanieren. Gemeinsam finden sie Möglichkeiten, wertvolles Bauerbe zu erhalten und gleichzeitig bewohnbar zu machen. Durch diese Zusammenarbeit sind viele "Bijoux" entstanden.

 

Une ancienne ferme à Corgément

Située en retrait de la route, l’élégante maison de la fin du 19e siècle a été restaurée avec grand soin par les actuels propriétaires. Les travaux se sont déroulés à l’intérieur et à l’ex-
térieur. Les diverses façades ont été restaurées et repeintes avec les teintes les plus appropriées. Les boiseries de la toiture et des galeries ainsi que les contrevents ont également été repeints après restauration. Les divers éléments en pierre (molasse et calcaire) ont été décapés, reprofilés et protégés. À l’intérieur, les parquets ont été restaurés et huilés et les boiseries repeintes. De nouvelles fenêtres en bois ont remplacé les anciennes.

Stattliches Bauernhaus in Mattstetten

Im ortsbildprägenden Bauernhaus im Zentrum von Mattstetten entstand neuer zeitgemässer Wohnraum. Die Bauherrschaft leistet damit auch einen Beitrag zur Schonung des Kulturlandes. Maria und Fritz Rothen, die selber seit 1991 in Mattstetten leben, kannten das markante Bauernhaus im Dorfzentrum gut, als es zum Verkauf stand. Alte Häuser liegen den beiden am Herzen, nicht erst seit sie ihr eigenes Stöckli mit viel Engagement renoviert haben. Mit der Idee, das Gebäude sanft zu renovieren und für Wohnraum zu nutzen, entschieden sie sich zum Kauf. Der Umbau wurde zum Familienprojekt.

 

La maison des Bannerets à la Neuveville

La Neuveville conserve un important patrimoine bâti qui témoigne de son histoire socio-économique en lien avec la vie aristocratique dans l’ancien Évêché de Bâle. La maison des Bannerets, construite au début du 18e siècle hors les murs, est un exemple intéressant d’architecture aristocratique de La Neuveville sous l’Ancien Régime. De 1789 jusqu’en 1923, elle est en possession de la famille des Bannerets, d’où est le nom de la maison. En 1923, elle est reprise par les familles Heusser-Hirt et Roulet. Cette dernière vend la propriété à Gabrièle Mouttet.

 

Gasthof «Kreuz» in Herzogenbuchsee

Noch vor drei Jahren war die Zukunft des seit 2010 geschlossenen Gasthofs unsicher. Die Bevölkerung solidarisierte sich jedoch stark mit dem «Chrüz Buchsi» und mit dem Team des Kulturlokals Schlachthaus wurde eine erfahrene Gruppe aktiv. In Rekordzeit entstand ein neues Nutzungskonzept. Das innovative Team rund um das «Kreuz» hat den traditionsreichen Gasthof wieder zum sozialen Treffpunkt gemacht. Es wurde für die gelungene Sanierung und Wiederbelebung des Gasthofs mit dem Spezialpreis 2018 der Fachkommission für Denkmalpflege ausgezeichnet.

 

Chalet Diana in Interlaken

Das Chalet Diana beherbergt seit dem 19. Jahrhundert einen Andenkenladen, den wohl ältesten noch bestehenden im Ort. Der Bau war eines der Vorzeigeobjekte der Parquet- und Chaletfabrik Interlaken, die Chaletbauten am Laufmeter produzierte. Für die Restaurierung des Interieurs - es blieb nahezu original bestehen - und der Strassenfassade erhält die Bauherrschaft den Denkmalpflegepreis des Kantons Bern 2018. Dank ihres Engagements bleibt ein wertvolles Souvenir aus der Frühzeit des Interlakner Tourismus authentisch erhalten.

 

Haus «Daheim» in Muri bei Bern

Das Anwesen für die Sommerfrische aus der Biedermeierzeit muss der ehemaligen Besitzerin sehr am Herzen gelegen haben. Sie veränderte kaum etwas daran, liess das Haus samt Garten bereits 1977 unter Schutz stellen und vermachte es schliesslich der Burgergemeinde Bern. Diese Wertschätzung zeigt auch die neue Besitzerin. Sie verzichtete auf ein zusätzliches Volumen und den Ausbau des Daches. Für die Planung, die Restaurierung und den Umbau in zwei Wohnungen liess man sich Zeit. Entsprechend überzeugend ist das Resultat.

«Aentscherzhaus» in Twann-Tüscherz

Das Geheimnis des «Engelhauses» im Rebweiler Chlyne Twann wurde 2013 durch Untersuchungen am Bau und in den Schriftquellen gelüftet: Bauherr des Herbsthauses, eines der grössten und repräsentativsten am Bielersee, war der damals frischgewählte Berner Schultheiss Samuel Frisching. Was die Untersuchungen zutage brachten, übertraf alle Erwartungen. Unter den jüngeren Verkleidungen waren die bauzeitlichen Dekorationsmalereien erhalten geblieben. Sie wurden ins neue Nutzungskonzept einbezogen und restauriert.


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