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Das eisenzeitliche oppidum von Roggwil, Fryburg

Prospektionsfunde aus der späteisenzeitlichen Siedlung Roggwil, Fryburg. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Prospektionsfunde aus der späteisenzeitlichen Siedlung Roggwil, Fryburg. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Seit zehn Jahren ist bekannt, dass in Roggwil, Fryburg eine grosse späteisen-zeitliche Fundstelle (oppidum) liegt. Ehrenamtliche Mitarbeitende des Archäo-logischen Dienstes des Kantons Bern bargen dort hunderte von Metallobjekten.

Im Oktober 2018 hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern in Roggwil, Fryburg Sondierungen durchgeführt. Dank den Bodeneingriffen kann der Zustand der späteisenzeitlichen Siedlungsreste in der Fryburg verlässlich eingeschätzt werden.

Aus einer der neu entdeckten Grube stammt ein Jochaufsatz aus Buntmetall. Das vollständig erhaltene Stück besteht aus einem durch horizontale Rippen gegliederten Stab, dessen Kopf rote Glaseinlagen aufweist. Eine Art Klammer mit vier Nietlöchern diente zur Befestigung auf dem hölzernen Joch.

Die Funde und die Ergebnisse der Sondierungen werden nun ausgewertet, um ein besseres Gesamtbild des wenig untersuchten oppidums in der Fryburg zu erhalten.

Der Jochaufsatz aus Buntmetall aus den Sondierungen 2018. Der Kopf ist fein gerillt und mit roten Glaseinlagen versehen. Höhe des Stücks 9,2 cm. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Bild vergrössern Der Jochaufsatz aus Buntmetall aus den Sondierungen 2018. Höhe des Stücks 9,2 cm. © Archäo-logischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner


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