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Campus Biel/Bienne

Im Juni 2019 hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern die Grabung Biel, Campus abgeschlossen. Die Untersuchung südlich des Bahnhofs Biel wurde 2018 durch den Neubau der Berner Fachhochschule ausgelöst.

Entdeckt wurden hauptsächlich Reste eines jungsteinzeitlichen Dorfes aus der Zeit 3841–3837 v. Chr. Das Dorf bestand aus Häusern, die in parallelen Reihen angeordnet und von mehreren Palisaden umfriedet waren.

Aus der archäologischen Schicht wurden viele Funde aus dem Alltagsleben geborgen, wie Keramik oder Werkzeuge und Waffen aus Silex. Zusätzliche Steinwerkzeuge dienten zum Mahlen, Schneiden, Quetschen oder Polieren. Dazu kommen Knochen von Haus- und Wildtieren, in Einzelfällen ebenfalls zu Werkzeugen verarbeitet.

Aktuell läuft die Auswertung der Ausgrabung. Dazu werden im Labor unterschiedliche Analysen durchgeführt und dann in Form einer Publikation veröffentlicht. Ziel ist es, die Organisation und Entwicklung der Siedlung und die Lebensweise seiner Bewohnerinnen und Bewohner zu rekonstruieren und in die regionale Urgeschichte einzubetten.

Eine Mitarbeiterin des Archäologischen Dienstes setzt die Keramikgefässe aus der rund 6000-jährigen Fundstelle Biel, Campus zusammen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Marchand

Bild vergrössern Eine Mitarbeiterin des Archäologischen Dienstes setzt die Keramikgefässe aus der rund 6000-jährigen Fundstelle Biel, Campus zusammen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Marchand


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