Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Mitteilungen

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern informiert laufend über seine Tätigkeiten. Veröffentlichte Medienmitteilungen und -nachrichten finden Sie in den entsprechenden kantonalen Plattformen (Medienmitteilungen / Nachrichten aus der Verwaltung, Newsletter Amt für Kultur) und auf Twitter

Hinweis

Für Medienanfragen ist bei der Bildungs- und Kulturdirektion der Fachbereich Kommunikation im Generalsekretariat erste Anlaufstelle (E-Mail / 031 633 86 60).

Für fachliche Fragen können Sie sich direkt an den Kantonsarchäologen, Adriano Boschetti, wenden (E-Mail / 031 633 98 26). 

Aktuelle Informationen

Quer durch den nördlichen Siedlungsbereich zieht sich eine Erosionskante, wo die Pfähle freigespült werden und letztlich umkippen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Steffen

Bild vergrössern Quer durch den nördlichen Siedlungsbereich zieht sich eine Erosionskante, wo die Pfähle freigespült werden und letztlich umkippen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Steffen

Archäologen tauchen vor dem Schloss Schadau

Von Januar bis März 2020 untersucht die Tauchequipe des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern (ADB) bronzezeitliche Pfahlbauten im unteren Thunersee. Bereiche der rund 3500-jährigen Siedlungen sind stark erosionsgefährdet und drohen demnächst zu verschwinden.

Um die wertvollen Zeugnisse vergangener Tage vor ihrem endgültigen Verschwinden zu dokumentieren, führt die Tauchequipe des ADB eine dreimonatige Rettungsgrabung durch. Die Tauch-arbeiten finden während der ausser-ordentlichen Seeabsenkung statt, wenn
der Schiffsverkehr im Untersuchungsbereich
eingeschränkt ist.
 

 
Eine Probe vom Geflecht aus Lindenbast wurde mit der Radiokarbonmethode ins 5. Jahrtausend v. Chr. datiert. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Ulrich Winkelmann.

Bild vergrössern Eine Probe vom Geflecht aus Lindenbast wurde mit der Radiokarbonmethode ins 5. Jahrtausend v. Chr. datiert. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Ulrich Winkelmann.

Neue archäologische Funde aus dem Eis vom Schnidejoch

2003 wurden zum ersten Mal archäologische Objekte vom Schnidejoch gemeldet. Sie sorgten in den Folgejahren für internationale Aufmerksamkeit bei Fach- und Laienpublikum. Die Auswirkungen der Hitzesommer 2018 und 2019 haben zum Fund neuer Objekte aus dem Eis geführt.

Das nun fast vollständig verschwundene Firnfeld lag in einer Geländerinne und gab rund 30 archäologische Objekte frei. Erste Radiokarbonanalysen weisen sie in den Zeitraum zwischen 4800 und 4200 v. Chr.

 

Weitere Informationen

Abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/archaeologie/aktuell/medien---2018--.html