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Mitteilungen

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern informiert laufend über seine Tätigkeiten. Veröffentlichte Medienmitteilungen und -nachrichten finden Sie in den entsprechenden kantonalen Plattformen (Medienmitteilungen / Nachrichten aus der Verwaltung, Newsletter Amt für Kultur) und auf Twitter

Hinweis

Für Medienanfragen ist bei der Bildungs- und Kulturdirektion der Fachbereich Kommunikation im Generalsekretariat erste Anlaufstelle (E-Mail / 031 633 86 60).

Für fachliche Fragen können Sie sich direkt an den Kantonsarchäologen, Adriano Boschetti, wenden (E-Mail / 031 633 98 26). 

Aktuelle Informationen

Teilrevision Archäologisches Inventar

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat das Archäologische Inventar nachgeführt, das alle nachgewiesenen oder vermuteten archäologischen Stätten und Fundstellen sowie Ruinen umfasst. Das revidierte Inventar wird nun, erstmals nach 1982, vom Amt für Kultur für alle Gemeinden des Kantons verfügt. Die öffentliche Einsichtnahme dauert im ganzen Kanton vom 19. Juli bis und mit am 16. September 2021, ausser im Einzugsgebiet von Konolfingen (23. Juli – 20. September 2021) sowie in den Gemeinden La Neuveville, Nods und Plateau de Diesse (9. August – 7. Oktober 2021).

Das Schutzgebiet des Schlosses in Aarwangen vor (blaue Fläche) und nach der Überarbeitung (schraffierte Fläche). Historische Dokumente lassen vermuten, dass in der erweiterten Fläche mit archäologischen Überresten zu rechnen ist. © Geoportal und Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Das Schutzgebiet des Schlosses Aarwangen vor (blaue Fläche) und nach der Teilrevision (schraffierte Fläche). © Geoportal und Archäo-logischer Dienst des Kantons Bern

Hinweis öffentliche Einsichtnahme (PDF, 8 KB, 1 Seite)

Das Archäologische Inventar des Kantons Bern umfasst gegenwärtig etwa 4300 Fundstellen. Dazu gehören etwa Pfahl-bauten, Grabhügel, römische Villen, mittelalterliche Städte, aber auch Zeugen des neuzeitlichen Gewerbes wie Reste von Schmelzöfen, Glashütten oder Hafnereien. Zum Inventar zählen auch fast 1300 archäologische Schutzgebiete, die den Schutz besonders sensibler Zonen gewährleisten sollen. Im Zusammenhang mit der Nachführung des Inventars wurden deren Ausdehnung und Aktualität überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Das Inventar bildet heute eines der wichtigsten Instrumente des Archäologischen Dienstes. Es dient einerseits als Grundlage für wissenschaftliche Forschungen und als Informations-quelle für die breite Öffentlichkeit, andererseits als Planungsinstrument, das es der Fach-stelle erlaubt, bei der Beurteilung von Nutzungsplanungen und anstehenden Bauprojekten qualifiziert Stellung zu nehmen.

Mit der rechtlichen Umsetzung der jetzigen Nachführung soll das Ziel, das Inventar im ganzen Kantonsgebiet auf einen einheitlichen Stand zu bringen, erreicht und die Grundlage für die vollständige Publikation im Geoportal des Kantons gelegt werden.

Aussenansicht des Bernischen Historischen Museums. Im Park rechts des Eingangstores wird die Wanderausstellung des Archäologischen Dienstes während den Sommerferien 2021 aufgestellt. © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto: Alexander Gempeler

Bild vergrössern Aussenansicht des Bernischen Historischen Museums. Im Park rechts des Eingangstores wird die Wanderausstellung des Archäologischen Dienstes während den Sommerferien 2021 aufgestellt. © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto: Alexander Gempeler

Der Archäologische Dienst zu Gast im Bernischen Historischen Museum

Während der Sommerferien 2021 ist die Wanderausstellung des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern zu Gast im Bernischen Historischen Museum. Die Wanderausstellung war Teil des Jubiläumsprogrammes, das der Archäologische Dienst anlässlich seines 50. Geburtstags im Jahr 2020 erstellt hat. Aufgrund des grossen Publikums-interesses werden die Container während der Sommerferien vom 26. Juni bis 14. August 2021 im Park des Bernischen Historischen Museums beim Helvetiaplatz in Bern aufgestellt.

Die Ausstellung ist jeweils geöffnet am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag, 13–17 Uhr. Weitere Informationen finden sich auf den Websites www.be.ch/archaeologie und
www.bhm.ch.

Übersicht der Rettungsgrabung Münsingen, Entlastungsstrasse Nord am Tag der offenen Grabung 2021. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Breu

Bild vergrössern Übersicht der Rettungsgrabung Münsingen, Entlastungsstrasse Nord am Tag der offenen Grabung 2021. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Breu

Tag der offenen Grabung

Am Freitag, 28. Mai 2021, hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern einen Tag der offenen Grabung im römischen Gutshof von Münsingen durchgeführt. Der bei strahlendem Wetter realisierte Anlass stiess auf reges Interesse bei der lokalen Bevölkerung.

Seit September 2020 und im Vorfeld eines Strassenbauprojektes laufen im römischen Gutshof von Münsingen ausgedehnte Rettungsgrabungen. Sie brachten im Ökonomiebereich der Anlage verschiedene Siedlungsspuren zutage: neben unzähligen Gruben und Gräben etwa mehrere Steingebäude, darunter ein
mehrteiliges Bad.


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