Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Aktuell 2020

Cover der Publikation «Studen, Petinesca Vorderberg Band 5». © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Cover der Publikation «Studen, Petinesca Vorderberg Band 5». © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Vicus Petinesca, Vorderberg

Mitte der 1980er-Jahre kamen beim Kiesabbau am Vorderberg in Studen Reste von römischen Gebäuden zum Vorschein. Sie gehörten zu einem bis dahin unbekannten Quartier der Kleinstadt Petinesca, eine archäologische Fundstelle von nationaler Bedeutung.

Während der Autor die frühe Holzbebauung aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. bereits 1995 und 2002 in zwei Monografien vorlegte, widmete er den neuen Doppelband den jüngeren Steinbauten aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Wie es für römische Kleinstädte typisch ist, dienten diese verschiedenen Wohn- und Gewerbezwecken, etwa dem Darren von Flachs oder Getreide und dem Gerben von Leder. 

Inhalt (PDF, 93 KB, 3 Seiten)
 

Rudolf Zwahlen et al., Vicus Petinesca, Vorderberg. Die Steinbauphasen. Petinesca 5. 2 Bde.
Bern 2020. Bd. 1 (Text): 288 S., 325 Farbabb.; Bd. 2 (Kataloge und Tafeln): 248 S., 176 Taf. Preis: CHF 68.–. ISBN 978-3-9525057-0-0.

Zu beziehen beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb.sab@be.ch, Tel. +41 (0)31 633 98 00.  

Visualisierung der Ausstellung in Köniz. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Max Stöckli

Bild vergrössern Visualisierung der Ausstellung in Köniz. © Archäo-logischer Dienst des Kantons Bern, Max Stöckli

Jubiläum 50 Jahre ADB 

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern feiert im Jahr 2020 sein 50-jähriges Bestehen.

Dies nimmt er zum Anlass, der Berner Bevölkerung die Vielfalt ihres archäologischen Kulturerbes und dessen Bedeutung für ihre Geschichte aufzu-zeigen und in einer Wanderausstellung zu vermitteln. 

 
Blick in das Klostermuseum Rüeggisberg mit der temporären Sonderausstellung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Max Stöckli

Bild vergrössern Blick in das Klostermuseum Rüeggisberg mit der temporären Sonderausstellung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Max Stöckli

Sonderausstellung und Unter-suchungen Kloster Rüeggisberg

Seit Anfang Sommer 2020 ist im Museum des Klosters Rüeggisberg die Sonderausstellung «Bauhandwerk – Pilgerwesen – und Viehwirtschaft» zu sehen.

Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum Abschluss der Neuinszenierung der Klosterruine 2021/22 bestehen. Sie ist durchgehend geöffnet und frei zugänglich (maximal drei Personen gleichzeitig). 

 
 
Blick in die Ausstellung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Bild vergrössern Blick in die Ausstellung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Die Jubiläumsausstellung wandert durch den Kanton Bern

Seit Mitte Juni 2020 tourt die Wanderausstellung «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» durch die Regionen des Kantons Bern. Nach Stationen in Langenthal, Tavannes und Köniz macht die Ausstellung vom 5. bis 25. September 2020 auf dem Marktplatz in Lyss halt. Die detaillierten Öffnungszeiten der Ausstellung finden sich auf der Website des ADB: www.be.ch/archaeologie

 
 
 

Kurzfilm 3 zum Jubiläumsjahr des Archäologischen Dienstes

Anlässlich seines 50-Jahr-Jubiläums nimmt uns der Archäologische Dienst des Kantons Bern mit auf eine Grabung, einen Einsatz im See, ins Konservierungslabor und auf ein Baugerüst und gibt uns einen Einblick in seine verschiedenen Tätigkeitsfelder.
Wir freuen uns sehr, drei Kurzfilme des Archäologischen Dienstes präsentieren zu dürfen. Der dritte Film ermöglicht uns einen Einblick in eine jungsteinzeitliche Pfahlbaufundstelle sowie in die Arbeit der Dendrochronologen.
 

 
 
Blick auf die Fundstelle im Langenthaler Wuhrquartier. Die Bauarbeiten haben im Vordergrund bereits begonnen, im Hintergrund ist die archäologische Ausgrabung am Laufen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Badri Redha

Bild vergrössern Blick auf die Fundstelle im Langenthaler Wuhrquartier. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Neuerscheinung zum mittelalterlichen Langenthal

Im Zentrum von Langenthal führten die Umgestaltung des Wuhrplatzes und der Neubau von Mehrfamilienhäusern 2009 bis 2012 zu archäologische Grabungen. Diese brachten die Reste des Dorfes Langatun aus dem 7./8. bis 12. Jahrhundert ans Tageslicht.

Nun wurden die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen in einer neuen Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Illustration des BORIS Repository der Universität Bern. © Universität Bern, Universitätsbibliothek.

Bild vergrössern Illustration des BORIS Repository der Universität Bern. © Universität Bern, Universitätsbibliothek.

Publikationen des Archäologischen Dienstes auf BORIS

Seit Kurzem sind sämtliche Publikationen des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern auf der Open-Access-Plattform BORIS (Bern Open Repository and Information System) der Universitäts-bibliothek Bern online zugänglich.

Die Monografien, Jahrbücher und Sonder-publikationen können kostenlos und ohne Sperrfrist heruntergeladen werden. Mit diesem zeitgemässen Angebot ermöglicht der Archäologische Dienst den umfassenden digitalen Zugang zu seinen ab 1977 total 124 veröffentlichten wissenschaftlichen Werken (Stand 2019).

 

Kurzfilm 2 zum Jubiläumsjahr des Archäologischen Dienstes

Anlässlich seines 50-Jahr-Jubiläums nimmt uns der Archäologische Dienst des Kantons Bern mit auf eine Grabung, einen Einsatz im See, ins Konservierungslabor und auf ein Baugerüst und gibt uns einen Einblick in seine verschiedenen Tätigkeitsfelder.
Wir freuen uns sehr, drei Kurzfilme des Archäologischen Dienstes präsentieren zu dürfen. Der zweite Film führt uns auf eine Rettungsgrabung in einem eisenzeitlichen Bestattungsplatz.
 

 
Die Fundstelle während der Ausgrabungen, geschützt vor Regen und Schnee. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Breu

Bild vergrössern Die Fundstelle während der Ausgrabungen, geschützt vor Regen und Schnee. © Archäo-logischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Breu

Ausgrabung im Winter in Worb, Richigen

Im November 2019 führte die archäologische Begleitung einer regulären Baustelle (Errichtung eines Kuhstalls) im Rohrmoss bei Richigen zur Entdeckung von Spuren aus der Mittelbronzezeit. Aufgrund des Ausmasses sowie des guten Erhaltungszustandes leitete der Archäologische Dienst des Kantons Bern unverzüglich eine Rettungsgrabung ein. Somit verbrachte ein Grabungsteam den Winter bis Ende März 2020 «in der Kälte».

Die Ausgrabungen erstreckten sich über mehr als 1600 m2. Wie ein 50 m langer Graben neben der Hauptuntersuchungsfläche vermuten lässt, könnte der Fundplatz eine Ausdehnung über einer Hektare (oder weit mehr) besitzen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich an dieser Stelle ein einziges Dorf befand, sondern viel eher, dass im Laufe der Zeit verschiedene Häusergruppen aufeinander folgten.

Kurzfilm 1 zum Jubiläumsjahr des Archäologischen Dienstes

Anlässlich seines 50-Jahr-Jubiläums nimmt uns der Archäologische Dienst des Kantons Bern mit auf eine Grabung, einen Einsatz im See, ins Konservierungslabor und auf ein Baugerüst und gibt uns einen Einblick in seine verschiedenen Tätigkeitsfelder.
Wir freuen uns sehr, drei Kurzfilme des Archäologischen Dienstes präsentieren zu dürfen. Der erste Film führt uns zur Klosterruine Rüeggisberg.

Cover der Monografie «Gassengeschichten – Ausgrabungen und Funde in der Markt-, Kram- und Gerechtigkeitsgasse von Bern».  © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Cover der Monografie «Gassengeschichten». © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Gassengeschichten – Die Ursprünge von Berns Hauptgassen

Unter den Gebäuden und Gassen des Unesco-Welterbes «Altstadt Bern» schlummern bis heute Reste der mittel-
alterlichen Stadt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden sie in zahlreichen archäologischen Untersuchungen dokumentiert, darunter in einer grösseren Grabung anlässlich der Sanierung von Kram- und Gerechtigkeits-
gasse 2004 / 05.

Die Publikation fasst sämtliche Untersuchungsergebnisse zusammen, liefert neue Erkenntnisse zu Gebäuden, Befestigungen und Verkehrsflächen aus dem späten 12. und 13. Jahrhundert und bestätigt die Hypothese, dass Bern eine Gründungsstadt ist, die um 1200 neu entstand.

Inhalt (PDF, 52 KB, 2 Seiten)


Andreas Heege und Armand Baeriswyl, Gassengeschichten – Ausgrabungen und Funde in der Markt-, Kram- und Gerechtigkeitsgasse von Bern. Bern 2019. 286 S. mit 165 Abb., 19 Taf. und 14 Beilagen.
Preis: CHF 46.–. ISBN 978-3-9524659-8-1.

Zu beziehen beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb.sab@be.ch, +41 (0)31 633 98 00. 

  

 
Quer durch den nördlichen Siedlungsbereich zieht sich eine Erosionskante, wo die Pfähle freigespült werden und letztlich umkippen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Steffen

Bild vergrössern Quer durch den nördlichen Siedlungsbereich zieht sich eine Erosionskante, wo die Pfähle freigespült werden und letztlich umkippen. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Daniel Steffen

Archäologen tauchen vor dem Schloss Schadau

Von Januar bis März 2020 untersucht die Tauchequipe des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern (ADB) bronzezeitliche Pfahlbauten im unteren Thunersee. Bereiche der rund 3500-jährigen Siedlungen sind stark erosionsgefährdet und drohen demnächst zu verschwinden.

Um die wertvollen Zeugnisse vergangener Tage vor ihrem endgültigen Verschwinden zu dokumentieren, führt die Tauchequipe des ADB eine dreimonatige Rettungsgrabung durch. Die Tauch-arbeiten finden während der ausser-ordentlichen Seeabsenkung statt, wenn
der Schiffsverkehr im Untersuchungsbereich
eingeschränkt ist.
 

 
Eine Probe vom Geflecht aus Lindenbast wurde mit der Radiokarbonmethode ins 5. Jahrtausend v. Chr. datiert. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Ulrich Winkelmann.

Bild vergrössern Eine Probe vom Geflecht aus Lindenbast wurde mit der Radiokarbonmethode ins 5. Jahrtausend v. Chr. datiert. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Ulrich Winkelmann.

Neue archäologische Funde aus dem Eis vom Schnidejoch

2003 wurden zum ersten Mal archäologische Objekte vom Schnidejoch gemeldet. Sie sorgten in den Folgejahren für internationale Aufmerksamkeit bei Fach- und Laienpublikum. Die Auswirkungen der Hitzesommer 2018 und 2019 haben zum Fund neuer Objekte aus dem Eis geführt.

Das nun fast vollständig verschwundene Firnfeld lag in einer Geländerinne und gab rund 30 archäologische Objekte frei. Erste Radiokarbonanalysen weisen sie in den Zeitraum zwischen 4800 und 4200 v. Chr.

 
Dokumentation in Worb, Richigen © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Regine Stapfer

Bild vergrössern Dokumentation in Worb, Richigen © Archäo-logischer Dienst des Kantons Bern, Regine Stapfer

Tag der offenen Grabung in Worb

Völlig überraschend wurde im letzten Herbst im Rohrmoos in Richigen (Gemeinde Worb) eine unbekannte, rund 3500 Jahre alte archäologische Fundstelle aus der Bronzezeit entdeckt.

Am Freitag, 14. Februar 2020, von 15 Uhr bis 20 Uhr, präsentiert der Archäologische Dienst in Zusammenarbeit mit der IG Worber Geschichte die Ausgrabung in Worb, Richigen Rohrmoos der Öffentlichkeit.

Weiterführende Informationen

Vor Ort gibt es Informationsstände und regelmässige Gruppen-Führungen durch die Ausgrabung (Beginn letzte Führung 19.30 Uhr). Treffpunkt und Anreise: Worb, Richigen, Rohrmoos, beim Festzelt. Vor Ort stehen keine Autoparkplätze zur Verfügung. Anreise wenn möglich mit dem ÖV (Bus 793 ab Worb, Dorf bis Richigen, Dorf), dem Velo oder zu Fuss. Eine beschränkte Anzahl Parkplätze steht beim Restaurant Rössli in Richigen zur Verfügung. Von Rössli/Richigen Dorf 15 Minuten zu Fuss (siehe Plan). Gelegentlich fährt ein Shuttledienst zwischen Rössli und Ausgrabung.

Lageplan (map.geo.admin)

 
 
 

Buchvernissage «Vicus Petinesca, Vorderberg. Die Steinbauphasen»

Mittwoch, 22. Januar 2020, 18 Uhr.

NMB Neues Museum Biel
Seevorstadt 52
2501 Biel

Die Buchvernissage findet im Saal Robert statt. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung (PDF, 645 KB, 2 Seiten).


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/archaeologie/aktuell/archiv_medienmitteilungen/aktuell-2020.html