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Finanzierung

Die Kosten für die Betreuung von Schulkindern in Tagesschulen werden im Kanton Bern zwischen den Eltern, den Gemeinden und dem Kanton aufgeteilt.


Im Rahmen der Normlohnkosten rechnen die Gemeinden die Lohnkosten für die Betreuung mit dem Kanton ab. Die Normlohnkosten decken im Durchschnitt die Lohnkosten für das Betreuungspersonal (inkl. Zuschlag für Sozialversicherungen, Leitung, Weiterbildung und Abwesenheiten).


Die Tagesschulverordnung des Kantons Bern regelt, dass die Normlohnkosten für eine Betreuungsstunde für Kinder mit besonderen Massnahmen oder besonderen Betreuungs-anforderungen bis zum eineinhalbfachen Ansatz der Normlohnkosten betragen können. Dieser sogenannte Faktor 1.5 ermöglicht es, diese Kinder intensiver zu betreuen und zu fördern. Den Gemeinden stehen durch die Verrechnung von Betreuungsstunden mit dem Faktor 1.5 zusätzliche Mittel für die Deckung von Lohnkosten zur Verfügung.


Die Eltern decken einen Teil der Normlohnkosten mit den Gebühren, die sie für die Betreuung ihrer Kinder bezahlen. Der restliche Teil der Normlohnkosten vergütet die Bildungs- und Kulturdirektion den Gemeinden aus dem Lastenausgleich Lehrergehälter.


Die Infrastrukturkosten trägt die Standortgemeinde. Kosten für die Mahlzeiten (Lebensmittel, Lohn des Küchenpersonals oder auch Catering) kann die Gemeinde zu subventionierten oder kostendeckenden Tarifen den Eltern verrechnen.
 

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