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Eltern

Lehrmittel und Multimedia

Zum Französisch- und Englischunterricht mit den neuen Lehrmitteln Mille feuilles/Clin d'oeil und New World gehören auch Multimedia-CDs, Apps und elektronische Wortschatz- und Übungsplattformen.
Die Lehrmittelverlage bieten Hilfestellungen zur Installation und zum Umgang zu Hause:

Auf der Webseite (www.1000feuilles.ch > Eltern) finden Sie eine Elternbroschüre mit Informationen, wie Ihr Kind mit Mille feuilles Französisch lernt.
Auf der Webseite des Gesamtprojekts Passepartout ist diese Broschüre in Kurzform auch auf albanisch, arabisch, englisch, französisch, italienisch, portugiesisch, serbokroatisch, spanisch, tamilisch und türkisch erhältlich (www.passepartout-sprachen.ch > Services > Informationsbroschüren).

Welches sind die Ziele des schulischen Fremdsprachenunterrichts?

Der Mensch lernt Sprachen, weil er etwas verstehen, erfahren, mitteilen oder erreichen will. Realistisches Ziel des Fremdsprachenunterrichts in der obligatorischen Schulzeit ist nicht die perfekte Beherrschung einer Sprache, sondern das Erlernen grundlegender Sprachkompetenzen. Damit kann die Schülerin oder der Schüler Texte aus dem Alltag verstehen (= hören und lesen) und sich mündlich oder schriftlich mitteilen (= schreiben und sprechen).

Beim Sprechen und Schreiben werden Fehler sichtbar. Wie mit Fehlern in der Schule und zu Hause umgegangen wird, wirkt sich fördernd resp. hindernd auf das Sprachenlernen aus.

  • Mut zum Risiko ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Je mehr die Lernenden allerdings wagen, auf Französisch oder Englisch zu formulieren, was sie mitteilen möchten (und nicht was sie mitzuteilen gelernt haben), desto mehr Fehler werden sie machen.
  • Fehler sind also ein Gradmesser für den Mut zum Risiko. Es wäre kontraproduktiv, alle Fehler korrigieren zu wollen. Stattdessen bewährt es sich, die Aufmerksamkeit auf einzelne ausgewählte Phänomene zu lenken und Gelegenheit zu geben, die korrekte Form möglichst häufig anzuwenden.
  • Lernzuwachs zeigt sich nicht durch eine grössere Korrektheit, sondern durch die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen und immer anspruchsvolleren Situationen sprachlich verständigen zu können.

Sprachkompetenzen werden in ganz Europa mithilfe von 6 Kompetenzstufen beschrieben: 

Pyramide mit den Sprachkompetenzen im Beruf

 

 

 

Die Stufe A bezeichnet „elementare Sprachverwendung“, B „selbständige Sprachverwendung“, C „kompetente Sprachverwendung“.

Bis zum Ende der Volksschule erreichen Realschüler/-innen ungefähr das Niveau A2, Sekundarschüler/-innen ungefähr ein B1. Konkret bedeutet dies: In der Volksschule sind die Schüler/-innen mehrheitlich elementare Sprachverwender/-innen. Grammatikalische und orthographische Korrektheit ist ein Ziel für die Niveaus B2 und dann vor allem C1 und C2.

In der Volksschule wird die Basis für das weitere Sprachenlernen gelegt. Schülerinnen und Schüler, die ihre Motivation, das Interesse und die Freude an Sprachen bis zum Ende der Volksschule erhalten, sind gut gerüstet für das Berufsleben oder für weiterführende Schulen.
 


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