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Der ehemalige Amtsbezirk Wangen in Wort und Bild

2. November 2018 – Medienmitteilung

Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK und der Kanton Bern legen Anfang Dezember 2018 einen neuen Band aus der Reihe «Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern» vor: Dieser behandelt den westlichen Oberaargau. Das Autorenteam um Ursula Schneeberger, Richard Buser, Irène Bruneau und Maria D’Alessandro präsentiert den Baubestand der überwiegend ländlichen Siedlungen mit vielen kleinen und kleinsten Dörfern im Spannungsverhältnis zu den mittelalterlichen Kleinstädten Wangen a.A. und Wiedlisbach.

Der 2010 aufgehobene Amtsbezirk Wangen hat während 180 Jahren als historische Einheit existiert. Der vorliegende Band trägt diesem Umstand Rechnung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Kunst- und Architekturgeschichte des Kantons Berns.
Das rund 500-seitige Werk mit dem Titel «Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern Land V, Der ehemalige Amtsbezirk Wangen» umfasst den westlichen Teil der bernischen Region Oberaargau im nordöstlichsten Zipfel des Kantons. Dieser war schon in prähistorischer Zeit eine wichtige Durchgangsregion und ist bis heute von einem engen Geflecht an Dörfern überzogen, die hervorragende Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert aufweisen. Von diesen Dörfern heben sich die sorgfältig erforschten Grossdörfer Herzogenbuchsee und Niederbipp ab.

Die Highlights im ehemaligen Amtsbezirk Wangen

Die mittelalterlichen Gründungsstädte Wangen a.A. und Wiedlisbach warten mit den kunsthistorischen Glanzstücken des Bandes auf:

  • Am Beispiel des Schlosses Wangen zeichnen die Autoren den Wandel einer bescheidenen mittelalterlichen Stadtfeste in ein repräsentatives Schloss und später in den Sitz einer Bezirksverwaltung nach. Die Qualität der barocken Innenausstattungen übersteigt dabei das für bernische Landvogteischlösser übliche Mass weit.

  • Die Katharinenkapelle in Wiedlisbach, deren spätgotische Wandmalereien alle Wände der Kapelle überziehen, ist das bedeutendste Monument kirchlicher Kunst im Amtsbezirk.

  • Einzigartig ist auch der Freundschaftsbecher der Landvögte von Aarwangen, Bipp und Wangen von 1707, der heute im Bernischen Historischen Museum ausgestellt ist.

Der vorliegende Band ist der 136. der Gesamtreihe. Er erscheint parallel zum 135. Band, der dem ehemaligen Amtsbezirk Aarberg gewidmet ist. Zeitgleich erscheint ein eBook: Dieses bietet neben einem 360°-Rundgang durch die Wiedlisbacher Katharinenkapelle auch eine Rundumansicht des erwähnten Freundschaftsbechers.

Weitere Informationen: www.gsk.ch

Hinweis

Die Kunstdenkmäler der Schweiz
Als Buchreihe schaffen «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» die Grundlagen zum Verständnis der Denkmäler in ihrem geschichtlichen Wandel. Das Projekt wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK und den Kantonen getragen und vom Bund unterstützt. Die GSK steuert das Gesamtprojekt, garantiert wissenschaftliche Qualität und publiziert die Ergebnisse. Inventarisation, Erforschung und die Erstellung der Manuskripte erfolgen in den Kantonen.
Die Kunstdenkmäler-Bände richten sich an ein breites Laienpublikum, das sich für Geschichte, Bauen, Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kultur interessiert. Die Bücher sind reich bebilderte Lesebücher und Nachschlagewerke für alle.
Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK dokumentiert, erforscht und vermittelt seit 1880 das baugeschichtliche Kulturerbe der Schweiz und trägt zu dessen langfristiger Erhaltung bei. Die Non-Profit-Organisation arbeitet in drei Landessprachen und ist Herausgeberin verschiedener Publikationen sowie einer Fachzeitschrift zu Architektur und dekorativer Kunst.

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