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Neues Schuljahr an der Volksschule Start für den Unterricht mit dem Lehrplan 21

10. August 2018 – Medienmitteilung

Am Montag, 13. August 2018 beginnt für mehr als 100‘000 Kinder und Jugendliche wieder die Schule. Gleichzeitig startet das neue Schuljahr mit einer Premiere: Für die Kinder vom Kindergarten bis zum 7. Schuljahr gilt erstmals der Lehrplan 21. Dieser bringt mehr Unterricht, dafür weniger Hausaufgaben. Auch im französischsprachigen Kantonsteil werden in den kommenden Jahren Änderungen in diese Richtung geprüft.

Im Schuljahr 2018/19 wird an den deutschsprachigen Volksschulen im Kanton Bern vom Kindergarten bis zum 7. Schuljahr erstmals nach dem Lehrplan 21 unterrichtet. Im Schuljahr 2019/20 gilt er bis ins 8. Schuljahr und ab Schuljahr 2020/21 für die gesamte Volksschule. Schulen und Lehrpersonen haben bis Ende Juli 2022 Zeit, ihn sorgfältig einzuführen. Der Lehrplan 21 vereinheitlicht die Ziele der Volksschule in der Deutschschweiz. Er erleichtert die Mobilität der Schülerinnen und Schüler und der Lehrpersonen. Der Lehrplan 21 bildet zudem eine einheitliche Grundlage, um Lehrpersonen auszubilden und um Lehrmittel zu entwickeln. Der kantonale Teil des Lehrplans liefert den Lehrpersonen unter anderem verbindliche Hinweise zur Schulorganisation, Lektionentafel und zur Beurteilung.

Der Lehrplan 21 ist ein Element der «Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule» (HarmoS-Konkordat). Dieses schreibt für die Sprachregionen einheitliche Lehrpläne vor. Die Romandie und damit auch der französischsprachige Teil des Kantons Bern haben bereits 2011 den «Plan d’études romand» (PER) eingeführt.

Mehr Unterrichtszeit, dafür weniger Hausaufgaben

Für die Schülerinnen und Schüler bringt der Lehrplan 21 keine grundlegenden Änderungen. Sie werden in den gleichen Fachbereichen wie bisher unterrichtet. Der neue Lehrplan stärkt jedoch die Fachbereiche Deutsch, Mathematik sowie Medien und Informatik mit zusätzlichen Lektionen. Um die längere Unterrichtszeit auszugleichen, erhalten die Kinder weniger Hausaufgaben. Mit dem Lehrplan 21 sind auch weniger Beurteilungsberichte (Zeugnisse) vorgesehen als bisher. Dafür erhält die Förderung der Schülerinnen und Schüler mehr Gewicht. Entsprechend grösser wird die Bedeutung der Elterngespräche im Sinn von Standortbestimmungen.

Derzeit werden auch im französischsprachigen Kantonsteil auf der Basis des PER gewisse Anpassungen vorbereitet und diskutiert. Es sind ebenfalls höhere Unterrichtspensen (zum Beispiel für Medien und Informatik), die Reduktion der Hausgaben sowie eine einfachere Beurteilung vorgesehen. Sie gelten voraussichtlich ab Schuljahr 2019/20.

Schuljahresbeginn 2018/19: Leicht mehr Schülerinnen und Schüler als im Vorjahr

Die Gesamtzahl der Kinder und Jugendlichen an den öffentlichen Kindergärten und Volks-schulen des Kantons Bern ist wieder etwas höher als im vergangenen Schuljahr. Es dürften rund 105‘000 Schülerinnen und Schüler sein (Schuljahr 2016/17 103‘800). Diese verteilen sich auf 470 Schulen mit insgesamt 1‘191 Schulstandorten. Da die Geburtenzahlen im Kanton Bern während der letzten zehn Jahre um 12 Prozent gestiegen sind (2007: 8‘749 / 2017: 9‘802 Geburten), wird in den nächsten Jahren die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Volksschule weiter zunehmen.

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