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Die Jubiläumsausstellung des Archäologischen Dienstes wandert weiter durch den Kanton Bern

Seit Mitte Juni 2020 tourt die Wanderausstellung «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» durch die Regionen des Kantons Bern. Mit ihr feiert der Archäologische Dienst des Kantons Bern 2020 sein 50-Jahr-Jubiläum. Nach Stationen in Langenthal, Tavannes und Köniz macht die Ausstellung vom 5. bis 25. September 2020 auf dem Marktplatz in Lyss halt. Besucherinnen und Besucher können dort von Mittwoch bis Samstag, 11–18 Uhr (Donnerstag bis 19 Uhr) ausgewählte Funde aus allen Regionen des Kantons besichtigen (Abb. 1). Die detaillierten Öffnungszeiten der Ausstellung finden sich auf der Website des ADB: www.be.ch/archaeologie. Die coronabedingt abgesagten Ausstellungen in Meiringen, Zweisimmen und Münsingen werden im Frühjahr 2021 nachgeholt.

Die in der Jubiläumsausstellung präsentierten Funde bestehen aus verschiedensten Materialen –Stein, Silex, Bergkristall, Glas, Bernstein, Gold, Bronze, Eisen, Aluminium, Schlacke, Keramik, Verputz, Holz oder Leder – und stammen aus unterschiedlichen Epochen. Sie zeigen damit die grosse Vielfalt der Berner Archäologie, beleuchten das Leben unserer Vorfahren und vermitteln exemplarisch kulturhistorische Erkenntnisse. Die Funde stehen aber auch für die Geschichte der Berner Archäologie und ihrer Untersuchungsmethoden wie der Dendrochronologie oder für Untersuchungsbereiche wie die alpine und die Unterwasserarchäologie. Diese Themen werden in der Ausstellung mit zwei Bildwänden illustriert (Abb. 2). Dank der Präsentation in zwei mobilen Containern kehren die Funde auf ihrer Reise 2020/21 dorthin zurück, woher sie ursprünglich stammen: in die verschiedenen Regionen des Kantons Bern.

An jedem Ausstellungsort wird die Wanderausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Die nächste findet am Freitag, 4. September 2020, im Hotel Weisses Kreuz in Lyss statt. An der Vernissage stellt der Archäologische Dienst auch seine neuste Publikation zum Lobsigesee vor. Das Buch «Abseits der grossen Seen. Archäologie und Erhaltung der neolithischen Unesco-Welterbestätte Seedorf, Lobsigesee» gibt erstmals eine Gesamtschau der jungsteinzeitlichen Siedlungsreste (Abb. 3), einer der wenigen jungsteinzeitlichen Moorsiedlungen im Kanton Bern und seit 2011 Unesco-Welterbe. An der Veranstaltung wird Albert Hafner, Professor am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern, die wichtigsten Ergebnisse der älteren und jüngeren Forschungen zum Lobsigesee vorstellen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Ihre erforderliche Anmeldung mit Angabe von Name und Telefonnummer senden Sie bitte an: adb.sab@be.ch.

Die Jubiläumsausstellung auf dem Wuhrplatz in Langenthal. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Bild vergrössern Die Jubiläumsausstellung auf dem Wuhrplatz in Langenthal. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Blick in die Ausstellung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Bild vergrössern Blick in die Ausstellung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Cover der 2020 erschienenen Publikation zum Lobsigesee. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Eliane Schranz

Bild vergrössern Cover der 2020 erschienenen Publikation zum Lobsigesee. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Eliane Schranz


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