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Forschungsvereinbarung zwischen dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern und der Universität Bern

Ende März 2019 haben der Archäologische Dienst des Kantons Bern und das Institut für Archäologische Wissenschaften, Abteilung Archäologie der Römischen Provinzen, der Universität Bern eine Forschungsvereinbarung unterzeichnet, die eine intensivere Zusammenarbeit der beiden Institutionen vorsieht. Gemeinsam setzen sich die beiden Institutionen für das Wissen, die Erforschung und die Erhaltung archäologischer Kulturgüter ein, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während der Lehrstuhl für Archäologie der Römischen Provinzen von Prof. Christa Ebnöther in erster Linie wissenschaftliche Leistungen erbringt, die der Archäologische Dienst mit seinen Ressourcen nur beschränkt erfüllen kann, bietet dieser den Rahmen und die Grundlagen für die praxisorientierte Lehre und fördert die Erfahrungen der Studierenden und deren Vernetzung im späteren Berufsfeld. Zusammen tragen beide zur Wahrnehmung der Berner Archäologie in der breiten Öffentlichkeit sowie auf dem nationalen und internationalen Forschungsparkett bei.

Der Archäologische Dienst arbeitet bereits in anderen Bereichen mit der Universität Bern zusammen, so mit dem Lehrstuhl für Prähistorische Archäologie von Prof. Albert Hafner in mehreren Nationalfondsprojekten; zudem unterhält er eine Leistungsvereinbarung mit dem Institut für Rechtsmedizin für anthropologische Untersuchungen. Die Universitätsbibliothek Bern versorgt der Archäologische Dienst mit seinen archäologischen Fachpublikationen und die Bibliothek macht diese über ihr Repositorium online zugänglich (Open Access). Durch diese Vereinbarungen profitiert der Archäologische Dienst bereits jetzt und künftig verstärkt von seinem Standort in einem Universitätskanton.

Mit der neuen Vereinbarung wird eines der Ziele der Erziehungsdirektorin, Christine Häsler, verstärkt Partnerschaften mit Dritten in der Kulturförderung und Kulturpflege einzugehen, erfüllt. Die Forschungsvereinbarung ist auf drei Jahre befristet und soll bei wissenschaftlichen Auswertungen von Rettungsgrabungen und dem Aufbau einer Studiensammlung aus den Fundbeständen des Archäologischen Dienstes Anwendung finden.

Christa Ebnöther, Professorin für Archäologie der Römischen Provinzen, Bernhard Steinmann, Verwaltungsdirektor Universität Bern, Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, und Adriano Boschetti, Kantonsarchäologe, unterzeichnen die neue Forschungsvereinbarung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Bild vergrössern Christa Ebnöther, Professorin für Archäologie der Römischen Provinzen, Bernhard Steinmann, Verwaltungsdirektor Universität Bern, Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, und Adriano Boschetti, Kantonsarchäologe, unterzeichnen die neue Forschungsvereinbarung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner


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