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Ausgabe 1/2018

Schau hin!

3233 Tschugg BE. Waren Sie schon mal dort? Falls nicht, steht Ihnen etwas ganz besonders Schönes bevor. Bei einem Vorfrühlingsspaziergang über den Südhang des Jolimont kommen Sie an einem etwas abseits gelegenen Rebhaus aus dem späten 18. Jahrhundert vorbei. Hier, wo der Himmel des Seelands besonders weit ist und der Blick über das Mittelland hinweg zur Gantrischkette und bis zu den verschneiten Viertausendern reicht, steht das Aentscherzhaus. Sofort nehmen Sie den stattlichen Steinbau als einen Zeugen aus einer versunkenen Zeit wahr. Am gepflegten Zustand, am sorgfältig eingewinterten Garten, vielleicht am Meckern einer Geiss oder dem Gackern der Hühnerschar bei ihrem ersten Auslauf stellen Sie unschwer fest, dass das alte Haus voller Leben ist. Hier wird gewohnt und gearbeitet. Fast 100 Jahre lang stand das Gebäude leer, bis es von seinen heutigen Bewohnern erworben und wieder zum Leben erweckt wurde. 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Möchten Sie am liebsten gleich einen Blick ins Innere des denkmalgeschützten Hauses werfen? Zögern Sie nicht! Das Videoporträt über das Aentscherzhaus bildet den Auftakt zu einer Reihe, die wir Ihnen aus Anlass des Kulturerbejahres im Newsletter des Amtes für Kultur 2018 präsentieren. Im Fokus stehen Wohn- und Gewerbebauten, die in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege restauriert und für heutige Zwecke nutzbar gemacht wurden. Die Beispiele zeigen, wie prägend das Bauerbe für unsere Wahrnehmung und unser Erleben ist und wie sehr sich unser Befinden, vielleicht sogar unsere Identität daran nähren.

Mit der Aufforderung "Schau hin!" lenken die Mitglieder der Trägerschaft zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 den Blick auf das materielle und immaterielle Kulturerbe der Schweiz. Eine Vielzahl von Organisationen, Institutionen, Amtsstellen und Einzelpersonen haben sich unter einem Dach zusammengefunden mit dem Ziel, das Potenzial des Kulturerbes für die Gegenwart und Zukunft aufzuzeigen. Kulturpflege befasst sich zwar mit dem, was uns vorangehende Generationen hinterlassen haben. Doch geschieht dies nicht als Selbstzweck, sondern im Hinblick auf den Menschen von heute und die Generationen von morgen.

Das Amt für Kultur leistet dazu gewichtige Beiträge und setzt sich mit dem Kulturerbe unter archäologischen, denkmalpflegerischen und musealen Aspekten auseinander oder mit Blick auf die lebendigen Traditionen. Entsprechend werden wir unseren Beitrag zum Kulturerbejahr leisten und damit unsere Arbeit im Dienste der Gesellschaft ins Blickfeld rücken. Mit dem offiziellen Signet, #Kulturerbe2018, kennzeichnen wir im Newsletter und anderen Publikationen unsere Beiträge zum Kulturerbejahr.

Wir wünschen Ihnen bei der Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe viel Erkenntnisgewinn und Vergnügen! Zum Einstieg heissen wir Sie herzlich willkommen im Aentscherzhaus in 3233 Tschugg BE. Treten Sie bitte ein! Sie brauchen die Schuhe nicht auszuziehen.

Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur


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