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Ausgabe 7/2020

Ausserordentliche Massnahmen

Der Entscheid des Bundesrats, wieder Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende einführen zu wollen, gibt vielen Hoffnung in der immer schwieriger werdenden Situation im Kulturbereich. Dieser Vorschlag des Bundesrats bedarf einer Änderung des Covid-19-Gesetzes durch das Parlament. In Rekordzeit wird das Geschäft in die laufende Wintersession eingespeist und soll am Mittwoch, 16.12.20, von den Räten behandelt werden. Bei deren Zustimmung wird erneut der Rechtssetzungsprozess auf Bundes- und Kantonsebene in Gang gesetzt, um den Vollzug sicherzustellen. Für den Bund und die Kantone wird es eine zusätzliche Herausforderung sein, die benötigten Mittel bereitzustellen. In der ersten Phase wurden bis heute vom Kanton Bern 1'234 Gesuche behandelt. Es wurde ein Gesamtbetrag von CHF 22.2 Mio. gesprochen. Bis Ende Dezember werden die noch offenen 103 Gesuche ebenfalls behandelt sein.

Pünktlich auf den 1. Dezember konnte das Eingabeportal für die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen im Kanton Bern für die zweite Phase geöffnet werden. Neu bietet die Kulturförderung Zoom-Informationstermine auf Deutsch und Französisch an. Wer zusätzliche Informationen benötigt oder Fragen hat, kann sich dazu schalten.

Obwohl der Regierungsrat des Kantons Bern vergangene Woche die Wiedereröffnung der Museen und Erleichterungen für die Bibliotheken und Archive ermöglichte, bleiben gesamtschweizerisch die Massnahmen für den Kulturbereich hart. Veranstaltungen bleiben vorläufig verboten. Unter diesen Umständen hat neben den ausserordentlichen Hilfsmassnahmen die reguläre Kulturförderung eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Der letzte Newsletter dieses Jahres stellt die aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger vor. Die anstelle einer Übergabefeier produzierten Videoporträts sind ein echter Lichtblick!

Auch wenn es mitunter schwerfällt, nur schon mit der Gegenwart zurechtzukommen, so hoffe ich, dass Sie beim Blick in die Zukunft Zuversicht bewahren können. Ich danke den Leserinnen und Lesern des Newsletters für ihr stetes Interesse an unserer Arbeit und den Mitarbeitenden des Amtes für Kultur für ihren enormen Arbeitseinsatz. Ich wünsche Ihnen ein neues Jahr, in dem es für die Erfüllung Ihrer Wünsche wieder mehr Raum gibt und das Ihnen dauerhafte Gesundheit beschert.

Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur des Kantons Bern


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https://www.erz.be.ch/erz/de/index/direktion/organisation/amt_fuer_kultur/archive/ausgabe_7_2020.html