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Die ehemaligen Amtsbezirke Aarberg und Wangen in Wort und Bild

Anfang Dezember 2018 legen die Gesellschaft für schweizerische Kunstgeschichte GSK und der Kanton Bern der Öffentlichkeit gleich zwei Berner Bände aus der Buchreihe «Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern» vor. Die beiden Bände geben neue und tiefe Einblicke zum Baubestand der beiden ehemaligen Amtsbezirke Aarberg und Wangen.

Die neuen Kunstdenkmäler-Bände stellen die aktuellen Forschungsergebnisse zusammen und sind dabei reich bebilderte Lesebücher und Nachschlagewerke für alle: Die Bücher richten sich an ein breites Laienpublikum, das sich für Geschichte, Bauen, Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kultur interessiert. Zeitgleich erscheinen die Bände auch als eBooks, die 360°-Rundgänge und Rundumansichten bieten.

Die Highlights im ehemaligen Amtsbezirk Aarberg

Der Band «Der ehemalige Amtsbezirk Aarberg» von Zita Caviezel und Matthias Walter stellt elf Gemeinden dar, deren Ortschaften und historische Bausubstanz erfreulich intakt geblieben sind. Architektonischer Höhepunkt ist die Kleinstadt Aarberg mit ihrer mittelalterlichen Stadtanlage: Hier zeugen insbesondere der zentrale Platz und die alte Holzbrücke von der historischen Bedeutung des Ortes als Handelsplatz und Verkehrsknoten. Aber auch die übrigen Ortschaften bieten erlesene Sehenswürdigkeiten: So beeindruckt etwa in Rapperswil die hoch aufragende neugotische Kirche, Lyss wartet mit sehenswerten Villen und modernen Schulbauten des 20. Jahrhunderts auf, und vielerorts zeugen hübsche Ortsbilder und bäuerliche Bauten vom Fleiss und Geschmack örtlicher Handwerker.

Zita Caviezel‐Rüegg und Matthias Walter: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern Land IV, Der ehem. Amtsbezirk Aarberg / 496 Seiten, 500 Abbildungen

Die Highlights im ehemaligen Amtsbezirk Wangen

Im Band «Der ehemalige Amtsbezirk Wangen» behandelt das Autorenteam um Ursula Schneeberger, Richard Buser, Irène Bruneau und Maria D’Alessandro den westlichen Teil des Oberaargaus. Seit je eine wichtige Durchgangsregion, ist das Gebiet bis heute von einem engen Geflecht an Dörfern überzogen, die hervorragende Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert aufweisen. Von diesen Dörfern heben sich die sorgfältig erforschten Grossdörfer Herzogenbuchsee und Niederbipp ab. Mit kunsthistorischen Glanzstücken warten die mittelalterlichen Kleinstädtchen Wangen an der Aare und Wiedlisbach auf. Am Beispiel des Schlosses Wangen zeichnen die Autoren den Wandel einer bescheidenen mittelalterlichen Stadtfeste in ein repräsentatives Schloss und später in den Sitz einer Bezirksverwaltung nach.

Ursula Schneeberger, Richard Buser, Irène Bruneau, Maria D’Alessandro: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern Land V, Der ehem. Amtsbezirk Wangen / 496 Seiten, 500 Abbildungen

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Die beiden Bücher können bei der GSK oder im Buchhandel bezogen werden, www.gsk.ch.

Wangen a. A., Weihergasse 8: Reformierte Kirche von Nordosten, rechts davon das neue Salzhaus. Die Kirche ist ein seltenes Beispiel klassizistischer Sakralarchitektur im Kanton Bern. Das neue Salzhaus von 1775 ist ein bedeutendes bauliches Zeugnis des staatlichen Salzhandels. Foto: Markus Beyeler, 2016.

Bild vergrössern Wangen a. A., Weihergasse 8: Reformierte Kirche von Nordosten, rechts davon das neue Salzhaus. Die Kirche ist ein seltenes Beispiel klassizistischer Sakralarchitektur im Kanton Bern. Das neue Salzhaus von 1775 ist ein bedeutendes bauliches Zeugnis des staatlichen Salzhandels. Foto: Markus Beyeler, 2016.

Aarberg: Blick von Süden auf die nordwestliche Häuserzeile der Altstadt mit ihren drei- bis vierach-sigen Häuserfassaden und den charakteristischen, weit überstehenden Traufen unterschiedlicher höhen. Einige wenige Bauten stechen durch Türmchen oder Giebel heraus und bilden Blickfänge in der ruhigen Fassadenabfolge. Foto: Dirk Weiss, Magglingen.

Bild vergrössern Aarberg: Blick von Süden auf die nordwestliche Häuserzeile der Altstadt mit ihren drei- bis vierach-sigen Häuserfassaden und den charakteristischen, weit überstehenden Traufen unterschiedlicher höhen. Einige wenige Bauten stechen durch Türmchen oder Giebel heraus und bilden Blickfänge in der ruhigen Fassadenabfolge. Foto: Dirk Weiss, Magglingen.


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