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FAQ geförderte Weiterbildung

Was gilt für den Präsenzunterricht?

Präsenzunterricht ist ab dem 19. April 2021 wieder erlaubt. Es gilt: 

  • maximal 50 Personen
  • Die Räumlichkeiten dürfen nur bis auf einen Drittel gefüllt werden. Das orientiert sich an einer Konzertbestuhlung und entspricht in einem Kursraum einem Abstand von 1.5 m zwischen den Sitzplätzen.
  • Es gilt Masken- und Abstandspflicht.

Um die Pandemie in den Griff zu bekommen ist es zentral, dass Ihre Schutzkonzepte strikt eingehalten werden.

Ausnahmereglung bis 18. April 2021

Welche Weiterbildungsaktivitäten sind vom Verbot des Präsenzunterrichts ausgenommen?

Es gilt die Ausnahmeregelung gemäss Art. 6d Abs. 1 Bst. b der Covid-19-Verordnung besondere Lage des Bundes.

Unterrichtsaktivitäten, die zwingend Präsenz erfordern, dürfen in folgenden Fällen in Präsenz stattfinden:

  • Wenn sie Teil einer Weiterbildung sind, die zu einem anerkannten Zertifikat führt (staatliche Abschlüsse, Branchenzertifikate oder weitere für die Gesellschaft wichtige Diplome und Zertifikate)
  • Wenn sie Teil einer Weiterbildung sind, die für die Ausübung von für die Gesellschaft wichtigen Berufen/Tätigkeiten notwendig ist (unabhängig davon, ob sie zu einem Zertifikat führt oder nicht). 
  • Wenn sie sich an Zielgruppen richten, die wegen mangelnder Grundkompetenzen nicht in der Lage sind, an digitalem Unterricht teilzunehmen. Dies betrifft Personen, mit fehlenden Kenntnissen der Landessprache, fehlenden digitalen Kompetenzen oder fehlendem Zugang zu einem internetfähigen Gerät.
  • Wenn es sich um Weiterbildungen handelt, die «naturgemäss im Freien» stattfinden.

Alle diese Aktivitäten dürfen nur unter Einhaltung des Schutzkonzeptes durchgeführt werden. Die Begründung für die Durchführung von Präsenzunterricht muss im Schutzkonzept aufgeführt sein.

Die Gruppengrösse ist auf 15 Personen beschränkt.

Ist Distanzlernen erlaubt und subventionsberechtigt?

Ja. Bei der Abrechnung zählt die Anzahl Kursstunden, die ursprünglich als Präsenzunterricht für diese Kurse geplant war. Sie brauchen nicht vorgängig ein Konzept oder Budget einzureichen. Dokumentieren Sie, welche Kurse Sie auf Distanz weiterführen sowie Kosten und Erträge (Kursgebühren) dieser Kurse. Für die Abrechnung werden diese Angaben zwingend sein. Das bewilligte Kostendach für 2020 sowie 2021 gilt weiterhin.

Wie hoch ist die Mindestzahl an Teilnehmenden, damit ein Kurs subventionsberechtig ist?

Kurse, die zwischen dem 11. Mai 2020 und dem 30. September 2020 begonnen haben, sind bereits ab vier Kursteilnehmenden subventionsberechtigt. Für Kurse, die ab dem 1. Oktober 2020 starten, gelten wieder die regulären Regelungen betreffend Teilnehmendenzahl.

Müssen Kursleitende bezahlt werden, die im Auftragsverhältnis arbeiten und deren Kurse abgebrochen werden oder nicht gestartet sind?

Wir empfehlen Ihnen, eine einvernehmliche und für Ihre Organisation vertretbare Lösung zu suchen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an eine Rechtsberatung.

Muss das Kursgeld zurück erstattet werden?

Vom Kanton gibt es dazu keine Weisung. Konsultieren Sie die Empfehlungen des SVEB und des VSV:

Was ist die Mindestdauer bei Kursen, die wegen Corona nur teilweise durchgeführt wurden?

Sie können für die effektiv durchgeführten Stunden Subventionen abrechnen, auch wenn die Mindestdauer für subventionierte Kurse unterschritten wird.

Gibt es für die Umstellung auf Distanzlernen Projektbeiträge?

Nein. Das primäre Ziel ist, die Kurse auf eine sinnvolle Weise weiterführen zu können. Es gibt keine Projektbeiträge an einzelne Anbieter für die Entwicklung von Unterricht mit digita-len Mitteln.
Möglich ist ein finanzieller Beitrag an Beratung für Weiterbildungsorganisationen, die sich in der jetzigen Phase extern professionell beraten lassen.

Welche Möglichkeit hat unser Verein, die Jahresrechnung ohne Mitgliederversammlung zu genehmigen?

Der Vorstand hat das Recht und die Pflicht, alles zu tun, damit der Verein seine Aufgaben auch weiterhin wahrnehmen kann. Das bedeutet, dass der Vorstand im Moment auch vorläufige Entscheide anstelle der Mitglieder treffen kann, wenn es unmöglich oder unzumutbar ist, die Mitgliederversammlung in einer alternativen Form durchzuführen (online, per E-Mail oder schriftlich). Der Vorstand muss den Entscheid allen Mitgliedern kommunizieren.

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Wie kann während Distanzlernen die Präsenz in Sprachkursen im Migrationsbereich kontrolliert werden?

Der Anbieter regelt einheitlich und klar, was als «vollständige Präsenz» gilt und kontrolliert weiterhin die «Anwesenheit». Das ist relevant für die Kursbestätigung und für Sozialdienste. Es unterstützt auch die Teilnehmenden, von zu Hause aus weiter zu lernen.

Wichtig ist, eine praxistaugliche, klar definierte und für alle Kursleitungen verbindliche Regelung zu finden. Wie sie aussieht, hängt davon ab, mit welchen Formen der Anbieter das Distanzlernen umsetzt.

Mögliche Beispiele:

  • Pro Kurstag braucht es eine Interaktion zwischen Teilnehmer/in und Kursleitung (Telefon, Whatsapp, Email)
  • Pro Kurswoche werden die Hausaufgaben zurückgeschickt (Post).

Ist die gewählte Vorgabe erfüllt, gilt der/die Teilnehmer/in als «anwesend», ansonsten als «abwesend».

Ergebnis der Interaktion kann sein: Fragen der Teilnehmenden beantworten, erledigte Arbeiten einschicken. Die Interaktion kann auf verschieden Arten stattfinden, zum Bespiel:

  • Über Whatsapp / Telefon ein Gespräch führen
  • Über Whatsapp / Email einen Text verschicken
  • Über Whatsapp / Email eine Sprachnachricht verschicken (Sprechen üben)
  • Über Whatsapp / Email ein Foto der erledigten Arbeit schicken

Wie werden die Subventionen für die Kursjahre 2020 und 2021 berechnet?

Die coronabedingten Einschränkungen drücken auf die Nachfrage nach Weiterbildungen. Kein Anbieter soll deswegen unverschuldet in existenzielle finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Die Regeln für die Berechnung der Subventionen für die Kursjahre 2020 und 2021 wurden deshalb angepasst:  

Massgebend sind der maximal mögliche Beitrag in Prozenten an die Kosten (je nach Kategorie 40 %, 60 % oder 80 %), jedoch maximal das Defizit plus ein allfälliger Nettoertragsüberschuss von max. 5 %. Die Berechnung des maximal möglichen Betrags pro Kursstunde (je nach Kategorie CHF 60, 190 oder 200) wird nicht angewendet. Davon ausgenommen sind themenspezifische Angebote mit einem Kostendach unter 20'000 Franken: Diese werden weiterhin mit CHF 60 pro Kursstunde unterstützt. Für alle Angebote gilt das verfügte Kostendach für die Kursjahre 2020 respektive 2021 weiterhin.

Gemäss Artikel T5-1 der Direktionsverordnung vom 30.04.2020 über Beurteilungen, Schullaufbahnentscheide und Aufnahmen in Schulen während der Coronavirus-Krise (BACDV) – Änderung vom 19.05.2020 (PDF, 157 KB, 6 Seiten)


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