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Lehrstellenbericht 2010

Im Kanton Bern schliessen 95 von 100 jungen Menschen eine berufliche Grundbildung oder eine Mittelschule ab. Dies ist ein schweizweiter Spitzenwert. Diese positive Entwicklung ist zum einen auf die Massnahmen zurückzuführen, die als Folge der Lehrstellenberichte 2006 und 2008 umgesetzt wurden, zum anderen auf die nach wie vor hohe Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen. Das gute Resultat erlaubt es, den Betrachtungshorizont im Lehrstellenbericht 2010 weiter zu fassen und Herausforderungen der Zukunft zu thematisieren.

Der Lehrstellenbericht 2010 empfiehlt,

  • wie die hohe Abschlussquote auf Sekundarstufe II gehalten werden kann,
  • wie Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Abschluss machen wollen, jedoch Defizite aufweisen, unterstützt werden können,
  • wie Jugendliche und junge Erwachsene, die keinen Abschluss erreichen können oder erreichen wollen, unterstützt werden können,
  • wie die vorhandenen Mittel möglichst effektiv eingesetzt werden können.

Dabei lautet das übergeordnete Ziel: Jugendliche und junge Erwachsene sollen befähigt werden, ihre Existenz nachhaltig zu sichern. Dies setzt die soziale Integration sowie einen qualifizierenden Bildungsabschluss oder eine anderweitige Form der Integration in den Arbeitsmarkt voraus.

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Die wichtigsten Empfehlungen

Die gewichtigsten Empfehlungen werden für die berufliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Defiziten präsentiert.

  • Sie sollen mit bedarfsgerechten und koordinierten Angeboten, einer unabhängigen Bedarfsabklärung und Zuweisung sowie einer nachhaltigen Betreuung und Begleitung zu einem Abschluss auf Sekundarstufe II geführt werden.
  • Wo diese Angebote nicht wirken, soll der Eintritt in den Arbeitsmarkt auch ohne Ausbildung möglich sein und unterstützt werden.
  • Um die hohe Abschlussquote zu halten, sollen die bestehenden Massnahmen und Angebote weitergeführt und stärker koordiniert werden.
  • Die Effektivität soll mit einer verbesserten und gemeinsamen Steuerung der Angebotspalette durch die drei Direktionen gesteigert werden. Das setzt eine gemeinsame Finanzierung der Angebote voraus.

An der Lehrstellenkonferenz am 23. November 2010 wurden die Empfehlungen mit Fachleuten, Behörden- und Wirtschaftsvertretenden diskutiert. Aufgrund der Ergebnisse wird ein Massnahmenkatalog erarbeitet, der in den folgenden Jahren umgesetzt werden kann.


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