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Begabtenförderung

Intellektuelle Begabtenförderung

Die Förderung von intellektuell begabten Schülerinnen und Schülern erfolgt an den Gymnasien in enger Verbindung mit der schulischen Ausbildung. Intellektuell begabte Schülerinnen und Schüler werden mit individuellen Lernanreizen gefördert und/oder motiviert an speziellen Förderungsprojekten und Wettbewerben (z.B. Wissenschaftsolympiaden) teilzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden darauf hingewiesen, dass zusätzliche Sprachdiplome erworben werden können, die gymnasiale Maturität zweisprachig (deutsch/französisch, deutsch/englisch, deutsch/italienisch) oder ein Auslandjahr absolviert werden kann. Auch gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an besonderen Schulprojekten.

Unter bestimmten Bedingungen haben intellektuell begabte Schülerinnen und Schüler zudem die Möglichkeit während der gymnasialen Ausbildung bereits erste Vorlesungen an der Universität Bern zu besuchen. Dabei ist wichtig, dass diese Schülerinnen und Schüler nebst ihrer Hochbegabung, gesundheitlich und sozial für den Besuch der Universität bereit sind. Auch sollen sie nicht nur in einem Fach eine hohe Begabung haben, sondern in allen Fächern gute Noten erzielen.

In der Umsetzung dieser speziellen Fördermassnahmen sind die Schulen relativ frei, um möglichst individuell und unter Berücksichtigung der schulinternen Möglichkeiten auf die Bedürfnisse der hochbegabten Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Weitere Informationen dazu erteilen die Schulleitungen.

Begabtenförderung in den Bereichen Sport, Musik, Gestaltung und Kunst sowie Tanz

Mehrere Gymnasien bieten für Schülerinnen und Schüler gezielte Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Schule und Förderung besonderer Begabungen in den Bereichen Sport, Musik, Gestaltung und Kunst sowie Tanz an. Diese umfassen insbesondere:

  • Dispensationen, Stützunterricht, Lernwerkstätten, Zusatzkurse
  • Individuelle Vereinbarungen, Ausbildungsverlängerungen, Aufteilung eines Schuljahres auf zwei Jahre
  • Unterstützung durch Coach bzw. Koordinator/-in der Schule
  • Zusammenarbeit mit Sportverbänden, Musik- und Tanzinstitutionen sowie der Hochschule der Künste Bern

Während die Sportverbände, Musik-, Kunst- und Tanzinstitutionen die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im Talentbereich übernehmen, schaffen die Gymnasien mit den angepassten Strukturen in den Begabtenförderungsprogrammen die optimalen Rahmenbedingungen für die schulische Ausbildung.

Unterrichtsform

Je nach Gymnasium findet der Unterricht in einer normalen Klasse (Regelklasse) oder in einer Spezialklasse (Talent- oder Sportklasse) statt. Der Besuch einer Regelklasse ist an allen Gymnasien möglich. Der Stundenplan kann dabei individuell angepasst werden. Zudem besteht die Möglichkeit einer Ausbildungsverlängerung. Beim Besuch einer Talent- oder Sportklasse dauert der Ausbildungsgang ein Jahr länger und ermöglicht somit durch die reduzierte Anzahl Wochenlektionen den Unterricht in einer Halbtagesstruktur.

Aufnahmebedingungen

Im Sport werden grundsätzlich die Zugehörigkeit zu einer nationalen Auswahl (allenfalls Swiss Olympic Talent Card, Kategorie national) bzw. die höchstmögliche Kaderzugehörigkeit in der betreffenden Altersgruppe sowie mindestens 10 Stunden Trainingsaufwand pro Woche für eine Aufnahme in das Förderprogramm vorausgesetzt.

In den Bereichen Musik, Gestaltung und Kunst sowie Tanz orientieren sich die Ansprüche für eine Aufnahme in der Regel an den Anforderungen der tertiären Bildungsgänge (z.B. Hochschule der Künste) und werden durch Bestehen einer Eignungsprüfung oder der Empfehlung einer Hochschule belegt. 

Angebote der Begabtenförderung an den Gymnasien

Die Informationen zu den verschiedenen Angeboten der Begabtenförderung an den Gymnasien können direkt bei den Schulen erfragt werden (siehe Kontaktadressen (PDF, 95 KB, 2 Seiten)). Nachfolgend findet sich eine Übersicht über die Angebote:

In dieser Tabelle ist ersichtlich, welche Gymnasien im Kanton Bern, welche Angebote zur Begabtenförderung führen.

Bild vergrössern Angebote der Begabtenförderung an den Gymnasien im Kanton Bern

Anmeldung

Die Anmeldung für den Bildungsgang mit Begabtenförderung erfolgt gleichzeitig mit der Anmeldung für den ordentlichen Bildungsgang (siehe Anmeldeformulare Mittelschulen). Die Aufnahme wird individuell, in der Regel mittels Aufnahmegespräch, abgeklärt. 

Besuch des privaten Sportgymnasiums Feusi oder einer ausserkantonalen Schule im Rahmen der Begabtenförderung

In manchen Fällen eignet sich der Besuch des privaten Sportgymnasiums Feusi oder eines ausserkantonalen Gymnasiums besser, um die schulische Ausbildung und die Förderung der besonderen Begabung besser miteinander vereinbaren zu können. Es ist jedoch zu beachten, dass für den Besuch des privaten Sportgymnasiums Feusi oder eines ausserkantonalen Gymnasiums ein Schulgeldbeitrag erhoben wird.

Unter bestimmten Bedingungen kann der Kanton Bern im Rahmen der Interkantonalen Vereinbarung für Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten für Hochbegabte diesen Schulgeldbeitrag übernehmen. In diesem Fall ist der Abteilung Mittelschulen des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes ein Gesuch um Schulgeldübernahme einzureichen. Details zu den Bedingungen sowie zur Gesuchseinreichung finden Sie hier.
 


Weitere Informationen

 


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