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Hochbegabtenvereinbarung

Die Interkantonale Vereinbarung für Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten für Hochbegabte (Hochbegabtenvereinbarung) regelt den interkantonalen Zugang und die Abgeltungen für spezifisch strukturierte Ausbildungsgänge zur Förderung von Hochbegabten. Bis jetzt sind dieser Vereinbarung folgende Kantone beigetreten:

Appenzell-Ausserhoden, Bern, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, St. Gallen Thurgau, Uri, Wallis und Zürich

Die Informationen zur Vereinbarung sind auf der Internetseite der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) unter Vereinbarung schulische Angebote für Hochbegabte aufgeschaltet. Im Anhang ist pro Mitgliedkanton die Zahlungsbereitschaft für die einzelnen Ausbildungsangebote eines ausserkantonalen Schulbesuchs aufgeführt.

Besuch eines Angebots für Hochbegabte im Kanton Bern

Für Berner Schülerinnen und Schüler, welche ein kantonales Gymnasium oder eine kantonale Fachmittelschule im Kanton Bern mit Angeboten für Hochbegabte im Bereich Sport, Tanz, Musik oder Gestalten besuchen, wird kein Schulgeld erhoben. Diese Schülerinnen und Schüler können sich direkt bei der gewünschten Schule anmelden.

Hochbegabtenförderung am Sportgymnasium Feusi

Berner Schülerinnen und Schüler, welche das Sportgymnasium des Feusi Bildungszentrums in Bern (private Schule) besuchen möchten, haben seit Sommer 2008 die Möglichkeit, dass der Kanton Bern unter bestimmten Bedingungen das Schulgeld für die Ausbildung am Sportgymnasium übernimmt. In einem solchen Fall kann der Abteilung Mittelschulen (Siehe Kontaktadresse am rechten Rand) ein Gesuch um Schulgeldübernahme (Siehe "Gesuchseinreichung") eingereicht werden.

Besuch eines ausserkantonalen Angebots für Hochbegabte

Die Auszubildenden oder deren Eltern können sich direkt bei der ausserkantonalen Schule anmelden. Gleichzeitig ist mit der Abteilung Mittelschulen (Siehe Kontaktadresse am rechten Rand) die Übernahme des Schulgeldes zu klären. Dies kann mit einer ersten Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail erfolgen oder direkt mit einem Gesuch um Schulgeldübernahme (Siehe "Gesuchseinreichung").

Gesuchseinreichung

Das Gesuch um Schulgeldübernahme ist bis spätestens 120 Tage vor Ausbildungsbeginn der Abteilung Mittelschulen einzureichen. Unter welchen Bedingungen der Kanton Bern das Schulgeld für den ausserkantonalen Schulbesuch übernimmt und welche Unterlagen eingereicht werden müssen, finden Sie in folgendem Merkblatt:

Merkblatt "Gesuchseinreichung für die Schulgeldübernahme durch den Kanton Bern im Rahmen der Hochbegabtenvereinbarung". (PDF, 35 KB, 2 Seiten)

Gesuchsprüfung / Entscheid

Die Abteilung Mittelschulen wird das Gesuch um Schulgeldübernahme prüfen und, sofern die Bedingungen erfüllt sind, eine entsprechende Kostengutsprache erstellen.

Wird das Schulgeld vom Kanton Bern übernommen, erhalten die Auszubildenden oder deren Eltern eine Kostengutsprache für den ausserkantonalen Schulbesuch. Diese ist anschliessend der ausserkantonalen Schule zuzustellen, damit diese dem Kanton Bern das entsprechende Schulgeld in Rechnung stellen kann.

Wird die Schulgeldübernahme vom Kanton Bern abgelehnt, sind die Ausbildungskosten durch die Auszubildenden selbst, deren Eltern oder Dritte zu tragen.


Weitere Informationen

 


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