Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




BEJUNE-Vereinbarung

Die BEJUNE-Vereinbarung vom 1.7.2015 regelt den kantonsübergreifenden Schulbesuch im Bereich der Mittelschulen der Kantone Bern, Jura und Neuenburg.

Wichtig: Die nachfolgenden Informationen gelten nur für Personen mit stipendienrechtlichem Wohnsitz (siehe nachfolgende Hinweisbox) im Kanton Bern, die eine ausserkantonale Mittelschule im Kanton Jura oder Neuchâtel besuchen möchten.

Hinweis

Erläuterungen zum stipendienrechtlichen Wohnsitz:

Anhand des stipendienrechtlichen Wohnsitzes wird bestimmt, welcher Kanton für die Übernahme der Schulgeldbeiträge für den ausserkantonalen Schulbesuch zuständig ist. Der stipendienrechtlicher Wohnsitz lässt sich in der Regel wie folgt definieren:

  • Bei unmündigen Personen befindet sich der stipendienrechtliche Wohnsitz in der Regel am zivilrechtlichen Wohnsitz der Eltern
    (z.B. Sofern sich der Wohnsitz der Eltern im Kanton Bern befindet, ist der Kanton Bern für die Schulgeldübernahme zuständig).
  • Bei mündigen Personen befindet sich der stipendienrechtliche Wohnsitz in der Regel in dem Kanton, in welchem die Studierenden bei Ausbildungsbeginn während mindestens zwei Jahre ununterbrochen gewohnt haben und, ohne gleichzeitig in Ausbildung zu sein, finanziell unabhängig gewesen sind. Sofern dies nicht zutrifft, wird auf den Wohnsitzkanton der Eltern als stipendienrechtlicher Wohnsitz zurückgegriffen.

Detaillierte Angaben zum stipendienrechtlichen Wohnsitz bzw. zahlungspflichtigen Kanton finden sich in Artikel 4 der BEJUNE-Vereinbarung.

In welchen Fällen wird das Schulgeld übernommen?

Die Abteilung Mittelschulen erteilt eine Kostengutsprache für den ausserkantonalen Schulbesuch in einem der Partnerkantone Jura oder Neuenburg, wenn

  • der Schulweg an eine Schule in einem Partnerkanton wesentlich kürzer ausfällt, als an eine entsprechende Schule im Kanton Bern;
  • der Besuch einer Schule in einem Partnerkanton es den Schülerinnen und Schülern erlaubt, von einem Grundlagen- oder Schwerpunktfach zu profitieren, welches im Kanton Bern nicht angeboten wird;
  • der Besuch einer Schule in einem Partnerkanton es den Schülerinnen und Schülern erlaubt, ihre Schulausbildung wesentlich besser mit den Anforderungen einer künstlerischen, musikalischen oder sportlichen Tätigkeit auf hohem Niveau zu vereinbaren;
  • der Besuch einer Schule in einem Partnerkanton erwiesenermassen aus zwingenden persönlichen Gründen notwendig wird.

Wie ist bezüglich ausserkantonaler Schulbesuch vorzugehen?

Die Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern bzw. die Studierenden können sich direkt bei der ausserkantonalen Schule anmelden. Gleichzeitig ist der Abteilung Mittelschulen (siehe Kontaktadresse am rechten Rand) ein Gesuch um Schulgeldübernahme für den ausserkantonalen Schulbesuch (siehe "Gesuchseinreichung" weiter unten) einzureichen.

Gesuchseinreichung

Das Gesuch um Schulgeldübernahme ist bis spätestens 120 Tage vor Ausbildungsbeginn bei der Abteilung Mittelschulen (siehe Kontaktadresse in der rechten Spalte) einzureichen. Je nach gewünschtem Ausbildungsgang sind dem Gesuch unterschiedliche Dokumente beizulegen:

A) Ausserkantonaler Schulbesuch eines Gymnasiums oder einer Fachmittelschule im Raum BEJUNE

Die Gesuchsformulare für den ausserkantonalen Schulbesuch eines Gymnasiums oder einer Fachmittelschule können bei der Schulleitung der abgebenden Schule (Sekundarschule) bezogen oder nachfolgend ausgedruckt werden:

Das entsprechende Formular ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den auf dem Formular erwähnten Beilagen einzureichen.

B) Ausserkantonaler Schulbesuch eines Angebotes für Erwachsene im Raum BEJUNE (z.B. Modules complémenatires santé, Année de connaissances professionnelles)

Das Vorgehen bezüglich der Gesuchseinreichung bei einem ausserkantonalen Schulbesuch eines Angebotes für Erwachsene ist auf der Einstiegsseite zum ausserkantonalen Schulbesuch aufgeführt:

Ausserkantonaler Schulbesuch > Gesuchseinreichung > Buchstabe B

Hinweis

Anmeldung an ausserkantonaler Schule: Mit der Einsendung der Gesuchsunterlagen an die Abteilung Mittelschulen wird lediglich abgeklärt, ob der Schulgeldbeitrag für den ausserkantonalen Schulbesuch durch den Kanton Bern übernommen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler bzw. die Studierenden müssen sich unabhängig davon bei der ausserkantonalen Schule für den Unterricht anmelden.

Aufnahmebedingungen: Um an einer ausserkantonalen Schule in den Kantonen Jura und Neuenburg zugelassen zu werden, müssen die bernischen Schülerinnen und Schüler bzw. die Studierenden die Aufnahmebedingungen erfüllen, die im Kanton Bern für die Zulassung an eine identische Schule gelten. Sie müssen weiter allfällige Bedingungen erfüllen, die im aufnehmenden Kanton (Jura bzw. Neuenburg) für eigene Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende gelten. Eine definitive Aufnahme kann erst erfolgen, sofern die Kostengutsprache des Kantons Bern vorliegt.

Gesuchsprüfung / Entscheid

Die Abteilung Mittelschulen wird das Gesuch um Schulgeldübernahme prüfen und, sofern die Bedingungen erfüllt sind, eine Kostengutsprache erstellen.

Wird die Schulgeldübernahme vom Kanton Bern abgelehnt, ist das Schulgeld durch die Auszubildenden selbst, deren Eltern oder Dritte zu übernehmen.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/mittelschule/mittelschule/ausserkantonalerschulbesuchundschulgeldabkommen/bejunevereinbarung.html