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Institutionen von nationaler Bedeutung

Das Kantonale Kulturförderungsgesetz vom 12. Juni 2012 (KKFG) sieht vor, dass der Kanton Bern Kulturinstitutionen von nationaler Bedeutung unabhängig von einer Beteiligung der Gemeinden mit Betriebsbeiträgen unterstützt. Kulturinstitutionen von nationaler Bedeutung haben ein schweizweit einzigartiges Angebot und zeichnen sich durch ein nationales bis internationales Publikum und Medienecho aus. Die Ausrichtung der Betriebsbeiträge erfolgt gestützt auf öffentlich-rechtliche Leistungsverträge.

Nachfolgend werden die Kulturinstitutionen von nationaler Bedeutung in kurzen Portraits vorgestellt.

© Marco Zanoni

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Zentrum Paul Klee

Die aus der Paul-Klee-Stiftung hervorgegangene Stiftung Zentrum Paul Klee betreibt seit dem Jahr 2005 im Schöngrün in der Stadt Bern ein interdisziplinäres Kulturzentrum mit zwei Ausstellungssälen, einem Auditorium und mehreren Konferenzsälen. Mit insgesamt rund 4'000 Werken verfügt das Zentrum Paul Klee (ZPK) über die weltweit bedeutendste Sammlung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Paul Klee sowie über zusätzliche Archivalien und biographisches Material. Das ZPK erforscht und dokumentiert das künstlerische, pädagogische und theoretische Werk wie auch das Leben des Künstlers. Es zeigt und vermittelt den Sammlungsbestand in wechselnden Ausstellungen, präsentiert Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Paul Klee und organisiert Veranstaltungen in den Sparten Musik, Literatur und performative Kunst.

Website Zentrum Paul Klee

© Marco Zanoni

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Kunstmuseum Bern


Das Kunstmuseum Bern (KMB) geht auf die Gründung der Staatlichen Kunstsammlung im Jahr 1809 zurück. Im Jahr 1879 folgte der erste Museumsbau an der heutigen Hodlerstrasse in Bern. In der Zwischenzeit wurde das Gebäude mehrmals erweitert und bietet 3'500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Sammlung besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48'000 Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filmen. Insbesondere die Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler und Meret Oppenheim machen das KMB zu einer Institution von mindestens nationaler Bedeutung. Neben den Klassikern der Sammlung präsentiert das Museum Ausstellungen mit Gegenwartskunst sowie bedeutende Schweizer und Berner Kunst.

Website Kunstmuseum Bern

© Ben Zurbriggen

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Ballenberg – Freilichtmuseum der Schweiz


Das Freilichtmuseum Ballenberg in Hofstetten bei Brienz öffnete 1978 seine Tore. Auf rund 660'000 m2 werden, eingebettet in eine reiche Kulturlandschaft, schützenswerte historische Gebäude, traditionelle Handwerke und Objekte der ländlichen Kultur aus allen Landesteilen der Schweiz präsentiert. Nachdem im Eröffnungsjahr noch 16 Museumsgebäude zu besichtigen waren, stehen heute auf dem Ballenberg über 100 Wohn- und Nebengebäude. Das Freilichtmuseum ist in der Schweiz als Institution für die Vermittlung der ländlichen Kultur einzigartig. Mit jährlich rund 250'000 Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt und mehreren Hundert Schulklassen ist das Museum sowohl kulturell wie auch touristisch von Bedeutung.

Website Ballenberg

© Marco Zanoni

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Alpines Museum der Schweiz


Das Alpine Museum der Schweiz (ALPS) mit Sitz am Helvetiaplatz in Bern ist seit 1905 respektive 1933 (Stiftungsgründung) ein spartenübergreifendes Museum zum Themenkreis Alpen. Als zeitgenössisches Themenhaus zeigt und verhandelt es die Bedeutung der Bergwelt aus dem Blickwinkel der Gegenwart und Zukunft. Es arbeitet projektbezogen und interdisziplinär und vermittelt gesellschaftlich relevante Inhalte in interaktiven Präsentationsformen. Neben Ausstellungen organisiert es Veranstaltungen, bereitet Wissen für Schulen auf und kooperiert themenbezogen mit Partnern in der Schweiz und im Ausland. Ausserdem ist das ALPS ein Speicher für das alpine Kulturerbe der Schweiz.

Website Alpines Museum

© Katharina Good

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Schweizer Künstlerbörse


Seit 40 Jahren organisiert die im Bereich der Kleinkunst und des freien Theaterschaffens bedeutendste Vereinigung der Schweiz, die KTV ATP – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, die Schweizer Künstlerbörse. Der jährlich in Thun stattfindende Anlass erfüllt eine Drehscheibenfunktion für alle Akteurinnen und Akteure der nationalen und internationalen Kleinkunstszene und vermittelt zugleich das aktuelle Bühnenschaffen an eine breite Öffentlichkeit. Als Fachmesse ermöglicht die Börse Veranstalterinnen und Veranstaltern, Medienschaffenden und weiteren Interessierten, sich in kurzer Zeit einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen zu verschaffen. Für Künstlerinnen und Künstler ist sie eine wertvolle Plattform, sich den Veranstaltern sowie einem breiten Publikum zu präsentieren und für Engagements zu empfehlen.

Website Schweizer Künstlerbörse


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