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Burgdorf

Am Lebensweg – ein Tag in Burgdorf

12. September 2010

Die Denkmalpflege und der Archäologische Dienst bieten Führungen zu vier unterschiedlichen Themen an.

Beginn an allen Orten um 10.00, 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr. Dauer je ca. 40 Minuten.

Marschzeit ab Bahnhof SBB und zwischen den Objekten je 10–15 Minuten.

Im alten Schlachthaus: Cafeteria, organisiert durch die Kulturabteilung der Stadt Burgdorf

Siechenhaus und Bartholomäuskapelle

Siechenhaus (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

Bild vergrössern Siechenhaus (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

Treffpunkt: östlich der hölzernen Brücke (Wynigenstrasse) bei der Gisenaufluh   Plan

Führung durch Daniel Gutscher, Archäologe/Kunsthistoriker, Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Ausserhalb der Stadt liegt an der mittelalterlichen Hauptstrasse Bern-Zürich die eindrückliche Baugruppe von Siechenhaus (1506–1508) und Bartholomäus-Kapelle (1446). Das Haus konnte 1997 archäologisch untersucht werden. Der Bau ist schweizweit das einzige Leprosorium, an dem noch heute alle originalen Bestandteile abgelesen werden können.

Altes Schlachthaus – Niederspital

Altes Schlachthaus (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

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Metzgergasse 15   Plan

Treffpunkt: vor dem Haus

Führung durch Armand Baeriswyl, Archäologe, Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Dauer ca. 20 Minuten

Das Gebäude war im Mittelalter Hospital der Armen mit Friedhof. Im 17. Jahrhundert diente es als Kornhaus, von 1838 bis 1985 wurde es als Schlachthaus genutzt. Zwischen 1988 und 1991 erfolgten archäologische Ausgrabungen. Der Raum dient heute dem Verein «Bernhard Luginbühl in Burgdorf» als Ausstellungsraum.

Ein Bildungspalast für die Jugend

Aula des Gymnasiums (Foto: Hanspeter Ruch)

Bild vergrössern Aula des Gymnasiums (Foto: Hanspeter Ruch)

Gymnasium, Pestalozzistrasse 17
Plan

Treffpunkt: vor dem Haupteingang

Führung durch Hanspeter Ruch, Arch., Denkmalpflege des Kantons Bern; Rudolf Kräuchi, Arch., Projektleiter Baudirektion Burgdorf

1902–1904 erbaute Armin Stöcklin über der Stadt das Gymnasium. Neben dem palastartigen Äussern ist vor allem die Aula mit den Ornamenten des Dekorationsmalers Ernst Haberer von Bedeutung. Ein ausgesprochenes Prachtstück ist der Jugendstilleuchter.
2009/10 wurde die Aula restauriert. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in die eben abgeschlossene Arbeit.

Wo die Toten ruhen

Friedhof Bernstrasse (Foto: Ursula Maurer)

Bild vergrössern Friedhof Bernstrasse (Foto: Ursula Maurer)

Friedhof Bernstrasse   Plan

Treffpunkt: Parkplatz an der Ostecke des Friedhofs

Führung durch Daniel Moeri, Landschaftsarchitekt; Ursula Maurer, Architekturhistorikerin, Denkmalpflege des Kantons Bern

1870/71 wurde im Südwesten der Stadt ein neuer Friedhof angelegt; heute ist er eine Parkanlage mit prachtvollen Baumriesen. 1893 erbaute der Burgdorfer Baumeister Emil Lüthi die «Leichenhalle» nach dem Vorbild antiker Tempel. Rund hundert Jahre später wäre der Kleinbau beinahe abgebrochen worden; nun konnte er restauriert werden. Kommentierter Rundgang mit einem Landschaftsarchitekten und einer Architekturhistorikerin.


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