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Was ist ein Baudenkmal?

Baudenkmäler sind Objekte und Gruppen von Bauten, die einzeln oder als Gruppe wegen ihres besonderen kulturellen, historischen oder ästhetischen Wertes geschützt oder erhalten werden sollen. Das Baugesetz zählt dazu nicht nur Bauten, innere Bauteile, Raumstrukturen und feste Ausstattungen, sondern auch Ortsbilder und Baugruppen, Gärten und Anlagen (vgl. Art 10a BauG).

Kriterien für die Auswahl

Um die Baudenkmäler zu bezeichnen, wurde der gesamte Baubestand der Gemeinde – in Berggebieten zumindest das ständig besiedelte Gebiet – gesichtet. Anhand eines Kriterienkatalogs wurde eine signifikante Auswahl von Objekten als Baudenkmäler bewertet und dokumentiert. Die Auswahl der Objekte erfolgt anhand der folgenden Kriterien:

Künstlerische Kriterien

Architektonische Qualität, Ausdruckskraft und Schmuck, Erhaltung des ursprünglichen Konzepts.

  

Kunstwissenschaftliche Kriterien

Architekturgeschichtliche und stilistische Bedeutung, Einordnung des Bautyps.

 

Technische Kriterien

Bedeutung innerhalb der bautechnischen Entwicklung, Qualität der Konstruktion, handwerkliche und/oder technische Qualität der Ausführung.

 

Historische Kriterien

Kultur-, wirtschafts-, sozial-, ereignis- oder personengeschichtliche Bedeutung.

 

Rahmenkriterien

Qualität und Zustand der Nahumgebung (Vorland, Garten, Einfriedung usw.).

 

Situation

Stellung und Wirkung im städtischen oder dörflichen Raum und im Ortsbild. Stellung innerhalb einer historischen oder räumlich zusammengehörigen Baugruppe.

 

         


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http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/denkmalpflege/bauinventar/was_ist_ein_baudenkmal.html