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Häufige gestellte Fragen

Wie vorgehen bei Ortsplanungsrevisionen?

Baugruppen bilden die Grundlage für die Ausscheidung von Ortsbildschutzperimetern. Zusammen mit den Inventarobjekten werden sie deshalb in die allgemeinen Zonenpläne der Gemeinden oder in einen separaten Schutzzonenplan aufgenommen.

In eine Ortsplanungsrevision beziehen die Gemeinden von Gewässerschutz bis zu Immissionsbegrenzungen zahlreiche Vorgaben mit ein. Dazu gehört auch das Bauinventar.
Sobald das Bauinventar revidiert und in Kraft gesetzt worden ist, ist es rechtsgültig. Es dient als verbindliche Grundlage für die Beurteilung von Bauvorhaben. Die Gemeinden müssen ihre Zonen- oder Schutzzonenpläne entsprechend anpassen.

Die Aktualisierung der Zonen- oder Schutzzonenpläne muss jedoch nicht in jedem Fall unmittelbar erfolgen: Gemeinden, in denen das Bauinventar durch das Amt für Kultur per Verfügung verwaltungsanweisend in Kraft gesetzt wurde (=behördenverbindliche Inventarlösung), können eine Anpassung der Zonen- oder Schutzpläne zu einem nächst möglichen Termin vornehmen.

Gemeinden, welche die im Inventar aufgenommenen Objekte und Baugruppen im Rahmen einer Ortsplanung in ihren Plänen und Vorschriften verankert haben (=grundeigentümerverbindliche Umsetzung), müssen die Aktualisierung hingegen unmittelbar vornehmen.

Wir empfehlen Gemeinden, die mit einer Ortsplanungsrevision beginnen, frühzeitig mit der Denkmalpflege Kontakt aufzunehmen, um Fragen zum jeweiligen Vorgehen zu klären.

 


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