Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Inventarisierung 1994–2010

Mit dem Bauinventar stellt die Denkmalpflege nicht nur Gemeinden und Grundeigentümern, sondern auch der breiten Öffentlichkeit eine qualifizierte Gesamtschau des historischen Baubestandes im Kanton zur Verfügung. Die Erstinventarisierung aller Gemeinden erfolgte zwischen 1994 bis 2010, danach startete die Nachführung der ältesten Inventare.

Das Bauinventar widerspiegelt die regional unterschiedlichen Bautypen und -traditionen. Das Spektrum reicht vom Bauernhaus bis zur städtischen Grossüberbauung, vom gewerblichen Kleinbau bis zum Industriekomplex und von der Arbeitersiedlung bis zum Schloss. Dokumentiert sind nicht nur Bauten von überdurchschnittlicher architektonischer Qualität, sondern auch die einfache, aber sozialgeschichtlich bedeutsame Alltagsarchitektur, welche die heutigen Siedlungsbilder prägt.  

Auswahl und Bewertung

Um die Baudenkmäler zu bezeichnen, wurde der gesamte Baubestand der Gemeinde – in Berggebieten zumindest das ständig besiedelte Gebiet – gesichtet. Anhand eines Kriterienkatalogs wurde eine signifikante Auswahl von Objekten als Baudenkmäler bewertet und dokumentiert. Mit der Bewertung der Inventarobjekte formuliert die Denkmalpflege Schutzvermutungen. Ein inventarisiertes Objekt ist noch kein geschütztes Baudenkmal.

Für die Bewertung werden die Kategorien «erhaltenswert» und «schützenswert» unterschieden.

Gültigkeit der Inventare

Die rechtsgültige Ausgabe des kantonalen Bauinventars liegt auf den Gemeinden in gedruckter Form vor.

Bis zur rechtlichen Umsetzung der im Rahmen des Projekts Bauinventar 2020 revidierten Inventare (formelle Revision) bleiben die aktuell geltenden Bauinventare in Kraft.

Verzeichnis der gültigen Bauinventar (Stand: 01.08.2016) (PDF, 155 KB, 9 Seiten)

    


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/denkmalpflege/bauinventar/inventarisierung.html