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Langenthal, St. Urbanstrasse 40–44

In Langenthal sind im Bereich der Reformierten Kirche, des Geissbergwegs und des Kirchenfelds seit vielen Jahren Spuren einer römischen Siedlung bekannt. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat deshalb während der Aushubarbeiten für die Wohnüberbauung Haslibrunnen die Grundstücke St. Urbanstrasse 40 bis 44 untersucht. Eher zufällig fanden sich neben römischen und wenigen hochmittelalterlichen Spuren die neuzeitlichen Reste einer Hafnerwerkstatt.

Langenthal, St. Urbanstrasse. Blick von der Strasse in den Schaukasten.

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In einer Nische des Parkhauses im Alterszentrum Haslibrunnen ist nun – von aussen wie innen einsehbar – ein Schaukasten eingerichtet, der Funde aus der archäologischen Grabung präsentiert: Scherben von Geschirr und Ofenkacheln sowie Brennhilfen auf der Fensterbank der Vitrine erinnern an das an diesem Ort ausgeführte Hafnerhandwerk.

Langenthal, St. Urbanstrasse. Blick vom Parkhaus in den Schaukasten.

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Überreste einer Lehmlagerungsgrube hat der Langenthaler Künstler Urs Hug zu einem Kunstwerk umgedeutet: Die Steine der Seitenmauern der einstigen Grube hat er zur Treppe umgeformt und die Bodenplatte zum Wandbild. Nähere Informationen zur ehemaligen Hafnerwerkstatt bietet eine Informationstafel (PDF, 978 KB, 1 Seite).

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