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Bern, Uni S, Schanzenmauerwerk

Das in einer Bodenvitrine konservierte Stadtmauerstück wurde anlässlich der Umnutzung des Gebäudes für die Universität 2004 wiederentdeckt und ist seit 2005 öffentlich zugänglich.

Es gehört zur barocken Schanzenanlage des 17. Jahrhunderts. Die mit Tuffquadern verschalte Kieselmauer ist Rest der inneren Grabenmauer (escarpe), welche den Infanterie-Laufgang (fausse braye) hoch über dem Graben stützte.

Die 1622–1634 angelegte sternförmige Befestigungsanlage stellt den vierten Befestigungsgürtel der Stadt Bern dar. Sie wurde durch den Hugenotten und Kriegsingenieur Théodore Agrippa d'Aubigné errichtet. Ihr Zweck war die Befestigung der protestantischen Stadt im Dreissigjährigen Krieg.

Die Informationstafel (PDF, 586 KB, 1 Seite) hier.

Bern, Uni S. Blick auf das in der Bodenvitrine konservierte Stück der barocken Schanzenmauer.

Bild vergrössern Bern, Uni S. Bodenvitrine im Untergeschoss


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