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Bern, Metroparking

Anlässlich der Erweiterung des Metroparkings 2001–04 mussten sämtliche archäologischen Reste verschwinden. Absolventen der Berner Hochschule für Künste haben die Ergebnisse der Ausgrabung in einer Lichtinstallation im Liftschacht des Parkhauses visuell erlebbar gemacht.

Im untersten Geschoss fängt die Zeitskala um 10000 vor Christus an und steigt auf bis in die Gegenwart. Synchronisiert dank ausgeklügelter Computertechnologie steigt parallel zu den Liftbewegungen ein Lichtstreifen der Hinterseite der Milchglasscheiben entlang und bringt so erläuternde Texte zur Lesbarkeit. Stoppt der Lift, so stoppt auch das Licht und damit der Text. So wird eine Jahrtausende umfassende Zeitschiene erläutert und erleuchtet. Erst das Befahren mit dem Lift gibt das Verständnis. Symbolisch könnte man gleichsetzen: wer Klarheit haben will, muss sich auf den Weg machen, hinabsteigen. Erkenntnis kommt nur für den, der sich um den Blick vor Ort bemüht.

Ein Faltblatt (PDF, 351 KB, 2 Seiten) enthält weitere Informationen.

Bern, Metroparking. Blick in die vor dem Waisenhaus freigelegten Überreste der Stadtresidenz der Familie Tschiffeli.

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