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Das archäologische Gedächtnis des Kantons

Wichtige Bedingung für eine archäologische Untersuchung ist die Kenntnis oder die begründete Vermutung, dass Reste menschlicher Siedlungen im Boden oder Reste alter Bausubstanz in Gefahr sind, zerstört zu werden.

Dicht unter dem Belag trat am Strassenrand eine Mauer zum Vorschein. Der Archäologe  dokumentiert sie, nachdem sie sauber geputzt wurde.

Dokumentieren eines Befundes

Das Wissen um diese Orte wird im Kanton Bern seit dem 19. Jahrhundert gesammelt und wurde mehrfach veröffentlicht. Seit den 1990er Jahren werden alle Daten dieses Archäologischen Inventares in einer laufend aktualisierten elektronischen Datenbank gesammelt. Sie stehen den betroffenen Gemeinden, interessierten Laien und Wissenschaftlern zur Verfügung.

 

Bisher sind im Kanton über 4000 Fundstellen bekannt. Es gibt aber viele uns noch unbekannte Fundstellen. Zu ihrer Erfassung wäre es nötig, den Kanton flächendeckend mit Hilfe der Prospektion zu untersuchen. Dies ist bisher nicht überall realisiert. Auch deswegen bitten wir Sie, helfen Sie mit, das Inventar zu erweitern und melden Sie uns archäologische Funde oder Befunde (z. B. Mauern).

 

Oft sind die bei der Untersuchung erstellten Dokumentationen und die geborgenen Funde die einzigen Zeugnisse, die von einem Fundplatz überdauern. Diese Dokumentationen und die Funde aufzubewahren und Forschern für wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung zu stellen, gehört ebenfalls zu unseren Aufgaben.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/archaeologie/archaeologie/gedaechnis.html