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Aktuell 2015

Die neue Informationsstele in Court.
© Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Christophe Gerber.

Bild vergrössern Die neue Informationsstele in Court. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Christophe Gerber.

Archäologische Vermittlung:
neue Informationsstelen und -flyer

Der Archäologische Dienst vermittelt die Ergebnisse seiner Arbeit in unterschiedlichen Gefässen. Die detaillierten Auswertungen von Grabungen publiziert er in wissenschaftlichen Monografien, die sich in erster Linie an ein Fachpublikum richten. Für die breite Öffentlichkeit gibt er regelmässig Flyer heraus und platziert Stelen am Ort von bedeutenden archäologischen Stätten. Diese Informationsmittel orientieren in konzentrierter Form und ansprechender Gestaltung über neue Erkenntnisse zu archäologischen Befunden und Funden und halten oft fest, was nach Grabungen nicht mehr sichtbar ist.
Im Herbst 2015 sind zwei neue Informationsstelen entstanden: Am Lobsigesee bei Seedorf erinnert eine Stele an eine der wenigen bekannten Moorsiedlungen aus der Jungsteinzeit. Deren Siedlungsreste sind so bedeutend, dass sie zur Aufnahme ins Unesco-Welterbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» führten. In Court im Berner Jura kennzeichnet eine neue Stele den Ort der ehemaligen Glashütte, die von 1699 bis 1714 in Betrieb war und deren Freilegung in den Jahren 2000 bis 2004 einmalige Befunde und Funde zum Vorschein brachte. Zu beiden Stelen sind Flyer mit weiterführenden Informationen erschienen. Ein dritter neuer Flyer in deutscher, französischer und englischer Sprache behandelt die Pfahlbauarchäologie und das Unesco-Welterbe im Kanton Bern. Er verweist insbesondere auf die Pfahlbausiedlungen um den Bielersee und stellt mit der Unterwasser- und Feuchtbodenarchäologie sowie der Dendroarchäologie wichtige Methoden der archäologischen Erforschung und Datierung vor.

 

Cover von Band 3 und 4 der Buchreihe Court, Pâturage de lʼEnvers. 
Une verrerie jurassienne du début du 18e siècle

Bild vergrössern Cover von Band 3 und 4 der Buchreihe Court, Pâturage de lʼEnvers.

Abschluss der Publikationsreihe zur Glashütte
in Court, Pâturage de lʼEnvers

Termingemäss auf den 20. Internationalen Kongress zur Geschichte des Glases im September 2015 in Romont hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern die Bände 3 und 4 der Buchreihe «Court, Pâturage de lʼEnvers. Une verrerie jurassienne du début du 18e siècle» herausgegeben. Sie behandeln den grössten Teil des Fundmaterials: Band 3 die Kühl- und Haushalts-
keramik, Band 4 die Gläser, Stein- und Metall- sowie weitere Artefakte. Die Bände beschliessen das gross-
angelegte Auswertungs- und Publikationsprojekt, von dem Band 1 2010 und Band 2 2012 erschienen sind.
Begonnen hatte der Archäologische Dienst des Kantons Bern das Projekt mit Ausgrabungen in den Jahren 2000 bis 2004. Damals wurden die Reste der ehemaligen Glashütte von Court, Pâturage de l’Envers, im Berner Jura freigelegt, die von 1699 bis 1714 in Betrieb war. Dabei kamen einmalige Befunde und Funde zum Vorschein, die im europäischen Raum noch nie in einem solchen Umfang untersucht worden sind. Das Ergebnis dieser interdisziplinären Auswertungen einer Gruppe von 23 Fachspezialisten liegt nun vollständig in der vierbändigen Buchreihe vor.

Jonathan Frey, Court, Pâturage de lʼEnvers. Une verrerie forestière du début du 18e siècle. Band 3 : Die Kühl-
und Haushaltskeramik. Hrsg. v. Archäologischen Dienst des Kantons Bern. Bern 2015. 504 S., 335 Abb. Preis: CHF 64.–. ISBN 978-3-907663-46-2.

Christophe Gerber et al., Court, Pâturage de lʼEnvers. Une verrerie forestière du début du 18e siècle. Vol. 4 : Le mobilier en verre, métal, pierre et autres matériaux. Éd. par le Service archéologique du canton de Berne. Berne 2015. 480 p., 280 ill. Prix: CHF 64.-. ISBN 978-3-907663-47-9.

Zu beziehen in Buchhandlungen oder bei Verlag RubMedia, Tel. 031 380 14 80.

 

Cover Schnidejoch und Lötschenpass, Band 1

Bild vergrössern Cover Schnidejoch und Lötschenpass, Band 1

Publikation der Eisfunde am Schnidejoch

Nach der spektakulären Entdeckung eines rund 4800 Jahre alten Bogenfutterals im Hitzesommer 2003 hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern in den folgenden Jahren die hochalpine Fundstelle auf dem Schnidejoch eingehend untersucht und zahlreiche weitere, aus dem Eis geschmolzene Funde aus Holz, Leder und Metall geborgen. Nun hat er die Ergebnisse
der interdisziplinären Auswertungen einer Gruppe von
30 Fachspezialisten unter der Leitung von Albert Hafner in einer zweibändigen Publikation herausgegeben.
Das Besondere der Entdeckungen am Schnidejoch ist die sehr gute Erhaltung, das hohe Alter der frühesten Objekte und die grosse Zeitspanne des Fundmaterials: Die ältesten Funde stammen aus dem Zeitraum 4800–4300
v. Chr., die jüngsten Funde am Schnidejoch datieren ins Mittelalter und sind rund tausend Jahre alt. Sie belegen demnach, dass der Passübergang ins Wallis über nahezu 6000 Jahre hinweg begangen wurde.
Es ist das erste Mal, dass archäologische Funde aus dem Grenzgebiet der Kantone Bern und Wallis gemeinsam vorgelegt werden. Die Beiträge sind deshalb zu einem grossen Teil zweisprachig – deutsch-französisch – verfasst.

Inhaltsverzeichnis (PDF, 109 KB, 7 Seiten)

Albert Hafner, Schnidejoch und Lötschenpass. Archäologische Forschungen in den Berner Alpen / Schnidejoch et Lötschenpass. Investigations archéologiques dans les Alpes bernoises. 2 Bde. / 2 vol. Bern 2015. Insgesamt 524 S. mit 416 Abb. Preis: CHF 68.–. ISBN 978-3-907663-35-6. Zu beziehen beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb@erz.be.ch, 031 633 98 22

Zu den 13 Objekten des gallorömischen Archäologiekoffers gehören originale Mosaiksteinchen aus Schuttschichten der römischen Villa von Kallnach: Die Mosaikkunst gehörte zum gehobenen römischen Lebensstil, dem die oberen Schichten in der gallischen Provinz nacheiferten. (Foto: Regula Glatz, ADB)

Bild vergrössern Zu den 13 Objekten des gallorömischen Archäologiekoffers gehören originale Mosaiksteinchen aus Schuttschichten der römischen Villa von Kallnach: Die Mosaikkunst gehörte zum gehobenen römischen Lebensstil, dem die oberen Schichten in der gallischen Provinz nacheiferten. (Foto: Regula Glatz, ADB)

Archäologiekoffer «Römer»

Ab März 2015 geht der neue pädagogische Archäologiekoffer zur gallorömischen Antike in die Ausleihe. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat in einer Kooperation mit der PHBern originale Funde und Replika aufbereitet und didaktisiert, sodass Lehrpersonen die «Geschichte aus dem Boden» in den Geschichtsunterricht einbetten können. Koffer und Objekte sind auf den NMM-Unterricht der 3. und 4. Klasse ausgerichtet. Das didaktische und archäologische Begleitmaterial für die Lehrperson umfasst zweiseitige Objektblätter sowie eine Zusammen-
stellung des historisch-archäologischen Hintergrundwissens zu den Besonderheiten der romanisierten Gallier in unserer Gegend; so kann die Lehrperson das erkundend-forschende Lernen der Schülerinnen und Schüler kompetent begleiten. Wie bei der ersten Kofferserie «Die Pfahlbauer – Archäologische Originale aus der Jungsteinzeit», deren zwölf Doubletten sich bei Kindern wie bei Lehrpersonen grosser Beliebtheit erfreuen, können auch die zehn Ausgaben des Römerkoffers über den Katalog der Universitätsbibliothek Bern (IDS Basel Bern) bestellt werden (Postversand).

Ausleihe des Archäologiekoffers über den Katalog der Universitätsbibliothek Bern, ub.unibe.ch (IDS Basel Bern), Stichwort «Archäologiekoffer».

Für Fragen und andere Anliegen zu unseren Angeboten für Schulen wenden Sie sich bitte an Martin Grünig.

 

Cover Schnidejoch und Lötschenpass Band 1

Bild vergrössern Cover Schnidejoch und Lötschenpass Band 1

Buchvernissage: Publikation der Eisfunde
am Schnidejoch

Im Hitzesommer 2003 entdeckte eine Wanderin auf dem Schnidejoch ein aus dem Eis geschmolzenes Objekt. Der Archäologische Dienst hat in den folgenden Jahren die hochalpine Fundstelle eingehend untersucht und zahlreiche weitere Funde geborgen. Nun gibt er die Ergebnisse in einer zweibändigen Publikation heraus und stellt diese in der Lenk der Öffentlichkeit vor.
An der Buchvernissage vom 20. August 2015, 18.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Lenk hält Albert Hafner einen Vortrag zum Thema «Berner Oberland und Wallis: Alpine Passübergänge seit 600 Jahren». Die Lenker Gemeinde nutzt den Anlass, um den vom Bernischen Historischen Museum erworbenen «Schnidi» aus der Pfahlbau-
ausstellung von 2014 in Lenk willkommen zu heissen.

Einladung (PDF, 231 KB, 1 Seite)

Albert Hafner, Schnidejoch und Lötschenpass. Archäologische Forschungen in den Berner Alpen / Schnidejoch et Lötschenpass. Investigations archéologiques dans les Alpes bernoises. 2 Bde. / 2 vol. Bern 2015. Insgesamt 524 S. mit 416 Abb. Preis: CHF 68.–. ISBN 978-3-907663-35-6. Zu beziehen beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb@erz.be.ch, 031 633 98 22

 

Cover Archäologie Bern 2015

Bild vergrössern Cover Archäologie Bern 2015

Das neue Jahrbuch ist erschienen

In seinem neuen Jahrbuch «Archäologie Bern 2015» stellt der Archäologische Dienst des Kantons Bern die wichtigsten Rettungsgrabungen und weitere archäologische Untersuchungen aus dem Jahr 2014 vor: In 16 Kurzberichten und 6 längeren Aufsätzen vermitteln die Archäologinnen und Archäologen auf informative und spannende Weise die neuen Erkenntnisse und spiegeln gleichzeitig das breite Spektrum ihrer Tätigkeit.

Inhalt (PDF, 145 KB, 3 Seiten)
 
Archäologie Bern / Archéologie bernoise. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2015 / Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2015. Bern 2015. 240 Seiten mit 340 Farbabbildungen. Preis: CHF 56.–. ISBN 978-3-907663-48-6.
Zu beziehen in Buchhandlungen oder bei Verlag RubMedia, Tel. 031 380 14 80.

 

Cover Jahrbuch 2015

Bild vergrössern Cover Jahrbuch 2015

Vernissage Jahrbuch «Archäologie Bern 2015»

Das reich bebilderte neue Jahrbuch «Archäologie Bern 2015» wird am Mittwoch, 17. Juni 2015, 18.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der Reformierten Kirche von Ostermundigen vorgestellt. Den thematischen Schwerpunkt bildet ein Vortrag über archäologische Funde aus der Spätbronze-, Latène- und Römerzeit am Ostermundigeberg in Dennikofen, denen ein grosser Beitrag im Jahrbuch gewidmet ist.
An der Vernissage sprechen Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, Adriano Boschetti, Kantonsarchäologe, Thomas Iten, Gemeindepräsident, Ostermundigen, und Rebecca Vogt, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Archäologischer Dienst.

Einladung zur Vernissage (PDF, 203 KB, 1 Seite)

 


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