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Aktuell 2014

Dr. Adriano Boschetti

Bild vergrössern Dr. Adriano Boschetti

Adriano Boschetti wird neuer Kantonsarchäologe

Der neue Leiter des Archäologischen Dienstes im Amt für Kultur des Kantons Bern heisst Adriano Boschetti. Er tritt am 1. Januar 2015 die Nachfolge von Daniel Gutscher an, der auf Ende dieses Jahres in Pension geht. Boschetti arbeitet seit 2004 beim Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, wo er die Abteilung Bauforschung und Mittelalterarchäologie leitet und Mitglied der Geschäftsleitung ist.

Zur Medienmitteilung

Cover des Jahrbuches 2014 des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern

Bild vergrössern Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2014

Das neue Jahrbuch ist erschienen

In seinem neuen Jahrbuch «Archäologie Bern 2014»
stellt der Archäologische Dienst des Kantons Bern die wichtigsten Rettungsgrabungen und weitere archäologische Untersuchungen aus dem Jahr 2013 vor: In 20 Kurzberichten und 8 längeren Aufsätzen vermitteln die Archäologinnen und Archäologen auf informative und spannende Weise die neuen Erkenntnisse und spiegeln gleichzeitig das breite Spektrum ihrer Tätigkeit.

Inhalt (PDF, 77 KB, 1 Seite)

Archäologie Bern / Archéologie bernoise. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2014 / Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2014. Bern 2014. 256 Seiten mit 330 Farbabbildungen. Preis: CHF 56.–. ISBN 978-3-907663-44-8.
Zu beziehen in Buchhandlungen oder bei Verlag RubMedia, Tel. 031 380 14 80


Cover der Pfahlbaupublikation

Bild vergrössern Cover der Pfahlbaupublikation

Publikation und Archäologiekoffer
über die Pfahlbauer

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat für
den Schulunterricht Vermittlungsangebote entwickelt. Erschienen sind die Publikation «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» und ein Archäologiekoffer in zwölffacher Ausführung, der neben Begleitmaterial für den Geschichtsunterricht originales Fundmaterial aus der Bielerseeregion enthält.

Die reich bebilderte, 144-seitige Publikation und der Koffer sind im Vorfeld der gleichnamigen Ausstellung im Bernischen Historischen Museum (verlängert bis 11. Januar 2015) entstanden und unterstützen Lehrkräfte bei der Vorbereitung eines Ausstellungsbesuchs. Bezugsquelle der in deutscher und französischer Sprache erschienenen Publikation:
Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Tel. 031 633 98 22, E-Mail adb@erz.be.ch,
CHF 32.– (zuzügl. Porto und Verpackung).
Ausleihe des Archäologiekoffers über den Katalog der Universitätsbibliothek Bern, ub.unibe.ch (IDS Basel Bern), Stichwort «Archäologiekoffer Pfahlbauer».

Cover der 
Publikation Bern, Reichenbachstrasse

Bild vergrössern Cover der Publikation Bern, Reichenbachstrasse

Publikation über die Grabungen an der Berner Reichenbachstrasse

Die in der Aareschlaufe nördlich von Bern gelegene befestigte Siedlung der keltischen Zeit gehört zu den bedeutendsten Anlagen dieser Art in der Schweiz. Wiederholt wurden auf der Engehalbinsel Gräber, Siedlungsreste und Wallanlagen entdeckt. Ein Neubau an der Reichenbachstrasse führte 1999 zu einer archäologischen Ausgrabung, bei der 36 Körpergräber zum Vorschein kamen, die zu einem grösseren Gräberfeld gehören. Im untersuchten Teil waren ausschliesslich Frauen und Kinder beigesetzt. Sie wurden in ihrer Kleidung und mit ihrem Schmuck sowie mit Münzen und Keramikgefässen bestattet. Die neuen Untersuchungen, die nun in einer Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt werden, erlauben es, auch bereits früher entdeckte Gräber neu zu interpretieren. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Bestattungen die Entwicklung der bisher wenig erforschten befestigten Siedlung wider.

Angaben zum Buch
Peter Jud und Susi Ulrich-Bochsler, Bern, Reichenbachstrasse. Neue Gräber aus dem latènezeitlichen Oppidum auf der Engehalbinsel. Mit Beiträgen von René Bacher, Suzanne Frey-Kupper, Michael Nick, Johanna Klügl, Antoinette Rast-Eicher, André Rehazek, Marc Nussbaumer und Domenic Rüttimann, unter Mitarbeit von Cynthia Dunning. Archäologischer Dienst des Kantons Bern. Bern 2014. – 196 Seiten, 104 Farbabbildungen. Preis CHF 46.–. ISBN 978-3-907663-37-0.
Zu beziehen in Buchhandlungen oder bei Verlag RubMedia, Tel. 031 380 14 80

 

Einladungskarte zur Buchvernissage Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2014.

Bild vergrössern Buchvernissage Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2014.

Vernissage Jahrbuch «Archäologie Bern 2014»

Das neue Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern wird am Donnerstag, 4. September 2014, 19.30 Uhr in der Pfrundscheune der Kirchgemeinde in Erlenbach im Simmental vorgestellt. Den thematischen Schwerpunkt bildet das «Heidenhaus» in Ringoldingen, ein besonders wertvolles Zeugnis der Simmentaler Hauslandschaft, dem ein grosser Beitrag im Jahrbuch gewidmet ist.
An der Vernissage sprechen Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, Daniel Gutscher, Kantonsarchäologe, Heinrich-Christoph Affolter, Autor Bauernhausforschung, Kantonale Denkmalpflege, und Katharina König, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Archäologischer Dienst.

Blick auf die archäologische Tauchstation im von Rütte-Gut in Sutz-Lattrigen

Bild vergrössern © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Jürgen Fischer

Führungen für Schulklassen auf der archäologischen Tauchbasis im von Rütte-Gut
in Sutz-Lattrigen am Bielersee

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern bietet Führungen für Schulklassen am Hauptquartier der bernischen Pfahlbauforschung in Sutz-Lattrigen an. Das Angebot steht in Zusammenhang mit der Ausstellung «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» im Bernischen Historischen Museum (3. April bis 26. Oktober 2014), zu der der Archäologische Dienst eine reich bebilderte Publikation und einen Archäologiekoffer (s. weiter unten) herausgegeben hat.

Die Führungen beginnen mit einer zweiteiligen Geschichte: von der Alt- in die Jungsteinzeit. Darauf folgen ein praktischer Teil, in welchem die Kinder an drei bis vier Arbeitsstationen zur Geschichte passende Bildausschnitte archäologischen Originalen zuordnen, sowie ein Gang zur eigentlichen Tauchbasis, wo mithilfe einer Taucherpuppe und eines Films die Taucharchäologie und die für die Besucher nicht direkt sichtbaren Taucharbeiten unter Wasser erklärt werden. Den Abschluss bildet die Verortung der Pfahlbauer im UNESCO-Welterbe mittels einer Weltkarte und einiger Fundstellen, die den Kindern bekannt sein dürften.

Die Führungen dauern etwa 90 Minuten. Nähere Informationen unter Tel. 031 633 98 85 oder E-Mail adb.fuehrungen@erz.be.ch

Für dieses Angebot können beim Programm «Bildung + Kultur» der Erziehungsdirektion Kulturgutscheine für Reisen bezogen werden. Es empfiehlt sich, die Führung auf der archäologischen Tauchbasis mit dem Besuch des Pfahlbaumuseums Lüscherz oder des Neuen Museums Biel zu kombinieren.

Informationen für Lehrpersonen: Infos (PDF, 307 KB, 2 Seiten) und Lageplan (PDF, 587 KB, 1 Seite)

 

Biel, Gurzele. Bild von einem ausgegrabenen Skelett.

Bild vergrössern Biel, Gurzele

Einladung zur Besichtigung der archäologischen Ausgrabung «Biel, Gurzele»

Donnerstag, 22. Mai 2014, 15 bis 20 Uhr
Gurzele, Jakob-Stämpfli-Strasse, Biel

Am Donnerstag, 22. Mai 2014, findet im ehemaligen Gygaxareal in Biel auf der Ausgrabung Gurzele des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern ein Tag des offenen Bodens statt. Öffentliche Führungen in deutscher und französischer Sprache werden zwischen 15 und 20 Uhr regelmässig angeboten. Zu sehen sind eingetiefte Strukturen einer mittelalterlichen Siedlung, dazu-
gehörende Gräber und ein grosses, in den Boden eingegrabenes prähistorisches Vorratsgefäss.

Für die Besichtigung der Ausgrabung sind gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung erforderlich. Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Bitte benutzen Sie die Linie 4 der Verkehrsbetriebe Biel, Haltestelle Zaunweg.

 

Cover der Publikation La Tène

Bild vergrössern Cover der Publikation La Tène

Ein Grundlagenwerk für die Bernische Archäologie der Keltenzeit liegt vor

Thierry Lejars (et.al.), La Tène: La collection Schwab (Bienne, Suisse) – La Tène, un site, un mythe 3

Die eisenzeitliche Fundstelle La Tène hat schon kurz
nach ihrer Entdeckung im Jahre 1857 dank Oberst Friedrich Schwab Eingang in die Forschung gefunden.
La Tène wurde zum namengebenden Referenzort für die Kultur der letzten 450 Jahre vor unserer Zeit. Im Musée Schwab, heute Neues Museum Biel (NMB), lagern rund 1000 Objekte der Sammlung Schwab. Im Rahmen der Gesamtedition der rund 4500 Funde von La Tène, die heute in rund dreissig Institutionen aufbewahrt werden, hat der französische Forscher Thierry Lejars
vom Centre national de la recherche scientifique (CNRS), Paris, die Bieler Funde als Habilitationsschrift bearbeitet.
Nun liegt der umfangreiche Corpus als Bände 140 und 141 der Reihe Cahiers d’archéologie romande (CAR) gedruckt vor. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat sämtliche Objekte fotografisch dokumentiert sowie die Fototafeln erstellt.

Thierry Lejars et al., La Tène: La collection Schwab (Bienne, Suisse) – La Tène, un site, un mythe 3. Lausanne 2013. - Tome 1: texte, 495 p., tome 2 : documents, catalogue et planches, 407 p. ISBN 978-2-88028-140-7 et 978-2-88028-141-5.
Prix: 98.- (les 2 tomes) en souscription (120.- dès le 1er janvier 2014).

Zu beziehen in Buchhandlungen oder bei Cahiers d’archéologie romande

 


Weitere Informationen

 


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