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Aktuell 2011

Winkelmatt Kirchdorf, Samuel Bolliger, Mitarbeiter des Archäologischen Dienstes, reinigt die Oberfläche des anstehenden Sandes, in dem sich die runden Pfostengruben deutlich abzeichnen.

Bild vergrössern Winkelmatt Kirchdorf, Samuel Bolliger, Mitarbeiter des Archäologischen Dienstes, reinigt die Oberfläche des anstehenden Sandes, in dem sich die runden Pfostengruben deutlich abzeichnen.

Winkelmatt Kirchdorf: Spuren eines mittelalterlichen Dorfs

Auf der Winkelmatt in Kirchdorf soll in den kommenden Jahren eine Wohnsiedlung entstehen. Da seit längerem bekannt ist, dass in diesem Areal archäologische Reste einer mittelalterlichen Siedlung vorhanden sind, findet derzeit auf rund 5000 m² Fläche eine Rettungsgrabung des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern statt. Die zuletzt als Obstgarten genutzte Winkelmatt gehörte im Mittelalter zum Ortskern von Kirchdorf. Zahlreiche Pfostengruben bezeugen die Standorte von Häusern. Da man in dieser Zeit mit wenigen Ausnahmen (Kirchen und Burgen) fast nur Holzbauweise kennt, sind die Spuren im Boden allerdings nicht leicht zu interpretieren. Im fast reinen, festen Sand des Untergrunds haben sich die Negative der Pfosten und die Grubenwände aber ausgezeichnet erhalten. So lassen sich Konstruktionsdetails besonders gut erkennen.

Die laufenden Grabungen können am Donnerstag, 15. Dezember 2011, 16 bis 19 Uhr besichtigt werden. Die verantwortlichen Archäologinnen und Archäologen erklären die Befunde.

Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Umschlag Archäologie Bern/Archéologie bernoise 2011

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Archäologie Bern 2011

Das Jahrbuch «Archäologie Bern 2011» ist ab sofort erhältlich. Die von der Erziehungsdirektion/Amt für Kultur herausgegebene Publikationsreihe «Archäologie Bern/Archéologie bernoise» vermittelt auf informative und spannende Weise die Neuentdeckungen und die Forschungsergebnisse des vergangenen Jahres.

Inhalt (PDF, 69 KB, 2 Seiten)

Bern 2011
Format A4, laminierter Pappband, 295 Seiten, 309 farbige Abbildungen
Preis CHF 56.–
ISBN 978-3-907663-29-5

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag Rub Media.

Umschlag Finsterhennen, Uf der Höchi

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Preis CHF 56.–
ISBN 978-3-907663-24-0

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag Rub Media.

Finsterhennen, Uf der Höchi

Anlässlich einer Kiesgrubenerweiterung konnte zwischen 2002 und 2005 in Finsterhennen erstmals eine hochmittelalterliche Wüstung nahezu vollständig archäologisch untersucht werden. Die kleine Siedlung bestand aus vier Gehöften mit Pfostenbauten, Grubenhäusern, Gruben und zahlreichen weiteren Pfostengruben. In der Publikation «Finsterhennen, Uf der Höchi. Eine hochmittelalterliche Wüstung im Berner Seeland» werden die Ergebnisse aus Archäologie, Archäobotanik, Archäozoologie und Metallurgie vorgestellt. Diese liefern interessante Hinweise auf das ländliche Leben im 12. und beginnenden 13. Jahrhundert.




Angaben zum Werk
Katharina König: Finsterhennen, Uf der Höchi. Eine hochmittelalterliche Wüstung im Berner Seeland. Mit Beiträgen von Marlu Kühn, Angela Schlumbaum, Marc Nussbaumer, André Rehazek, Vincent Serneels. Bern 2011
Format A4, laminierter Pappband, 192 Seiten, 120 Farbabbildungen
Preis  CHF 46.–
ISBN 978-3-907663-28-8

Zu beziehen im Buchhandlung oder beim Verlag Rub Media

 

Prähistorische Pfahlbaustätten um die Alpen sind Welterbe

Das Welterbekomitee der UNESCO hat während seiner 35. Sitzung in Paris die Aufnahme der Kandidatur «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» auf die Liste des Welterbes beschlossen. Die transnationale serielle Stätte umfasst die sechs Alpenländer. Das Bundesamt für Kultur war verantwortlich für die Gesamtkoordination der Kandidatur. Von den rund 1000 bekannten Pfahlbaustätten wurden die 111 repräsentativsten Stätten für die Nominierung zum Welterbe ausgewählt. Ausserdem wird eine iPhone App lanciert, um diesen Funden eine bessere Visibilität zu verleihen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Bundesamtes für Kultur. 

Tauchbilder Kanton Bern (PDF, 757 KB, 7 Seiten)

Internetseite der Welterbestätte Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen: www.palafittes.org

Bilder: www.bak.admin.ch

Welterbe UNESCO: whc.unesco.org

Bundesamt für Kultur: www.bak.admin.ch

Welterbe in der Schweiz: www.welterbe.ch



Buchpräsentation «Archäologie Bern. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2011»

Mittwoch, 21. September 2011, 20 Uhr

Schloss Schwarzenburg, Schlossgasse 13, 3150 Schwarzenburg

Jahr für Jahr führt der Archäologische Dienst des Kantons Bern im ganzen Kantonsgebiet rund 150 Untersuchungen durch. Diese reichen vom einzelnen Zufallsfund bis zur Grossgrabung. In der von der Erziehungsdirektion / Amt für Kultur herausgegebenen Reihe «Archäologie Bern / Archéologie bernoise» vermitteln die Archäologinnen und Archäologen auf informative und spannende Weise über die Neuentdeckungen und Forschungsergebnisse des vergangenen Jahres.

Die Übergabe des Bandes erfolgt jeweils in der Region, der Titelbild und einer der Hauptbeiträge gewidmet ist. 2011 ist dies die Ruine Graburg mit einer Studie über die Grasburg als spätstaufische Reichsburg. Grussworte sprechen Gemeindepräsident Ruedi Flückiger und Anita Bernhard, Vorsteherin des Amtes für Kultur. Kurzvorträge werden gehalten von Christiane Kissling zu den Neufunden von Köniz-Niederwangen und von Armand Baeriswyl zur Ruine Grasburg. Durch den Anlass moderiert Daniel Gutscher, Kantonsarchäologe.

Archäologie Bern / Archéologie bernoise. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2011 / Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2011. Bern 2011. – 295 S., 309 Abb. – Fr. 56.–, ISBN 978-3-907663-29-5

Das Buch ist zu beziehen bei Ihrer Buchhandlung oder buch@rubmedia, Tel. 031 380 14 80

  

Buchpräsentation «Finsterhennen, Uf der Höchi»

Donnerstag, 15. September 2011, 19 Uhr

Kiesgrube Uf der Höchi, Finsterhennen

Anlässlich einer Kiesgrubenerweiterung konnte zwischen 2002 und 2005 in Finsterhennen erstmals eine hochmittelalterliche Wüstung nahezu vollständig archäologisch untersucht werden. Die kleine Siedlung bestand aus vier Gehöften mit Pfostenbauten, Grubenhäusern, Gruben und zahlreichen weiteren Pfostengruben. In der Publikation «Finsterhennen, Uf der Höchi. Eine hochmittelalterliche Wüstung im Berner Seeland» werden die Ergebnisse aus Archäologie, Archäobotanik, Archäozoologie und Metallurgie vorgestellt. Diese liefern interessante Hinweise auf das ländliche Leben im 12. und beginnenden 13. Jahrhundert.

An der Buchpräsentation sprechen Fritz R. Hurni (Hurni AG), Katharina König, Autorin, Daniel Gutscher, Kantonsarchäologe


Katharina König: Finsterhennen, Uf der Höchi. Eine hochmittelalterliche Wüstung im Berner Seeland. Mit Beiträgen von Marlu Kühn, Angela Schlumbaum, Marc Nussbaumer, André Rehazek, Vincent Serneels. Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Bern 2011. – 192 S., 120 Farbabb. – Fr. 46.–, ISBN 978-3-907663-28-8


Das Buch ist zu beziehen bei Ihrer Buchhandlung oder buch@rubmedia, Tel. 031 380 14 80

Journées européennes du patrimoine (JEP)

Führungen
Sa/So 10. & 11. September 2011, 9 - 16 Uhr

Aus dem Untergrund in die Labors des Archäologischen Dienstes
Im Rahmen einer Führung durch Fachleute des Archäologischen Dienstes verfolgen Sie die Bearbeitungsetappen eines archäologischen Fundes: Identifizieren, Konservieren, Restaurieren, Erstellen von Dokumentationen mit Fotografien und Zeichnungen, Publizieren der Ergebnisse und Aufbewahren der Funde im automatischen Hochregallager.

Beginn: 9 bis 16 Uhr, laufend
Treffpunkt: Eingang Steuerverwaltung, Brünnenstrasse 66 (Tram 7 bis Bümpliz Post)
Weitere Informationen

Archäologische Rettungsgrabung im Strandbad Moossee

Informationen aus der Medienorientierung

Die prähistorischen Seeufersiedlungen am Moossee zählen seit ihrer Entdeckung vor
150 Jahren zu den bekanntesten Fundstellen der schweizerischen Pfahlbauarchäologie. Wegen der Erneuerung des Strandbads führt der Archäologische Dienst des Kantons Bern derzeit Rettungsgrabungen durch. Bei den seit Frühjahr 2011 dauernden Ausgrabungen stiess er auf Reste eines neolithischen Dorfes aus der Zeit um 3800 v. Chr. Insbesondere konnte eine mächtige Palisadenanlage mit Eingangsbereich dokumentiert werden. Im Rahmen der Medienorientierung informieren die Verantwortlichen vor Ort über die bedeutenden Funde.

Öffentliche Abendführungen:

Dienstag/Mittwoch/Donnerstag/Freitag, 6./7./8./9. September 2011, 17 bis 18 Uhr

Zweisimmen Unterer Mannenberg. Der frisch sanierte Burgturm mit der neu erstellten Aussichtsplattform.

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Die Sanierung der Burg Unterer Mannenberg ist abgeschlossen – und wird mit einem grossen Mittelalterfest gefeiert!

2008–2011 wurde die Burg unterer Mannenberg in Zweisimmen archäologisch untersucht und in mehreren Etappen saniert. Möglich wurde das Projekt zur Rettung dieses Wahrzeichens am nördlichen Eingang des Obersimmentals dank der Stiftung Burg Mannenberg und dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen.
Das muss gefeiert werden! Am 2. Juli 2011 findet ab 10 Uhr auf der Ruine und beim Schulhaus ein grosses Mittelalterfest statt. Details zum Festprogramm entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF, 341 KB, 2 Seiten).




Hinweis

In der Vortragsreihe Netzwerk Bielersee werden folgende archäologische Themen von Archäologen des ADB präsentiert:

Ipsach, Räberain Keltengräber und Römersiedlung am Sonnenhang von Ipsach. René Bacher

Studen, Wydenpark "Per Schiff nach Petinesca" Erste Ergebnisse der Ausgrabungen 2010 in Studen, Wydenpark. Regula Gubler und Rudolf Zwahlen

Umschlag Court, Pâturage de l'Envers, vol. 1.

Bild vergrössern Court, Pâturage de l'Envers, vol. 1

Neuerscheinung

Court, Pâturage de l'Envers

une verrerie forestière jurassienne du début du 18e siècle

Volume 1: Les vestiges

Christophe Gerber

Avec les contributions de Christoph Brombacher, Angela Schlumbaum, Nicolas Stork, Lucia Wick

La verrerie forestière du Pâturage de l’Envers a fait l’objet d’une fouille préventive d’envergure dans le cadre des travaux autoroutiers de l’A16 Transjurane entre 2000 et 2004. Fondée en 1699 par un groupe de verriers, pour une part émigrés de Forêt-Noire, cette manufacture a produit une large palette de verres : gobelets, verres à pied façon de Venise, bouteilles et pots d’apothicaire, cives et carreaux. Les fouilles ont révélé une partie du hameau verrier aménagé autour de la halle qui comportait trois fours, dont un de fusion. Parmi les vestiges on note la présence d’une petite «étenderie» indépendante destinée à étendre le verre en manchon, et de plusieurs bâtiments d’habitation, certains comportant des caves maçonnées. La production dura une quinzaine d’années et, en 1714, les verriers quittèrent les lieux faute de bois. Quelques décennies plus tard, la jeune forêt qui avait ponctuellement repris ses droits, fut exploitée par des charbonniers.

Par la diversité des structures mises au jour, l’abondance et la grande variété du corpus matériel découvert, les résultats d’analyses archéométriques et chimiques pratiquées à large échelle, ainsi qu’une insertion chronologique absolue, la verrerie du Pâturage de l’Envers (1699–1714) est appelée à devenir un site de référence, dont l’intérêt dépasse largement les frontières régionales. A cet égard, la vaste publication en préparation, fruit de recherches interdisciplinaires, comprend quatre volumes (les trois autres à paraître dès 2011).

Le présent volume s’articule en trois volets principaux : le premier, basé sur une compilation des données disponibles, retrace l’origine et les grandes lignes du développement de la verrerie dans le Jura central à partir de la fin du Moyen Age. Le second volet aborde de façon détaillée les structures archéologiques mises en évidence sur le site. Leur analyse et interprétation, confrontées aux parallèles archéologiques et historiques, constituent le cœur de l’ouvrage et permettent de proposer des reconstitutions virtuelles des bâtiments. Enfin, le troisième volet consacré aux analyses environnementales, quoique limitées dans leur ampleur, livrent quelques observations importantes relatives aux essences arborées utilisées (hêtre, sapin blanc et épicéa) par les verriers puis par les charbonniers.

Angaben zum Werk

Bern 2010, Format A4, laminierter Pappband, 202 Seiten, 211 Farbabbildungen, Synthese und Zusammenfassung in deutsch und englisch.

Preis CHF 46.–
ISBN 978-3-907663-26-4

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag Rub Media.



Preis CHF 56.–
ISBN 978-3-907663-24-0

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag Rub Media.


Weitere Informationen

 


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