Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Archiv der Aktualitäten 2009

Ipsach, Räberain

Medienkonferenz vom 8. Dezember 2009, 11.00 Uhr

Die Grabungen des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern am unteren Räberain in Ipsach fügen den bereits bekannten archäologischen Fakten dieser Fundstelle wesentliche neue Erkenntnisse hinzu. Zusätzlich zur spätbronzezeitlichen Besiedlung wurden neu eine jungsteinzeitliche Beilproduktion nachgewiesen und fünf latènezeitliche Gräber entdeckt. Im weiteren konnten wesentliche Ergänzungen zum Grundriss des römischen Gutshofes dokumentiert werden. Die Grabungen sind am Freitag, 11.12.2009 von 15–19 Uhr zur Besichtigung offen. Die Besucherinnen und Besucher werden von Fachleuten der Archäologie geführt.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern hier.

basecamp09

Ort: Unterer Waisenhausplatz und Oppenheimplatz

9.–11. September 9.00 bis 19.00 Uhr

12. September 9.00 bis 17.00 Uhr

13. September 10.00 bis 17.00 Uhr

basecamp09 ist das dritte Wissenschaftsfestival Science et Cité. Im Fokus steht der Planet Erde und seine Veränderungen. Das Wanderfestival endet seine Tournee durch die Schweiz in Bern mit Wissenschaft live und anderen Attraktionen für Gross und Klein.

Wissenschaft live! Seit dem Hitzesommer 2003 gibt ein schmelzendes Eisfeld am Schnidejoch im Berner Oberland vor- und frühgeschichtliche Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände frei. Die über 300 Fundstücke leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Klimageschichte der vergangenen 6000 Jahre. Der Archäologische Dienst präsentiert Hintergründe zur Fundstelle zusammen mit Wissenschaftlern des Oeschger Centre for Climate Change Research (Kompetenzzentrum der Universität Bern für Klimaforschung).

Näheres unter www.basecamp09.ch - BERN - WISSENSCHAFT LIVE!

Bern, Schönberg Ost

Richtstätte des mittelalterlichen Bern unter der Lupe

Medienkonferenz vom 6.8.2009, 10.00 Uhr

Auf dem Areal Schönberg Ost, einer bisher kaum genutzten Anhöhe zwischen dem Bitziusschulhaus und dem Paul-Klee-Zentrum in Bern, legte der Archäologische Dienst des Kantons Bern die Überreste einer Hinrichtungsstätte der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadt Bern frei. Es war die letzte Gelegenheit dazu, weil mit dem geplanten neuen Wohnquartier alle archäologischen Reste verschwinden werden. Die Grabungen haben im Mai 2009 begonnen und werden voraussichtlich Ende August beendet sein. Dabei kamen Spuren des 1817 abgebrochenen Galgensockels sowie menschliche Überreste zum Vorschein. Einerseits sind es einzelne Skelette von Gehängten, junge Männer, die mit gefesselten Händen achtlos in ihre Grabgruben geworfen wurden. Einen bisher einmaligen Befund stellt eine grosse Knochengrube dar, die die Gebeine von schätzungsweise 20 Menschen enthält.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern hier.

Archäologische Rettungsgrabungen 2007–2009

Aussergewöhnliche Pfahlbausiedlungen bei Sutz-Lattrigen

Medienkonferenz vom 15.5.2009, 9.00 Uhr

Bei Rettungsgrabungen am Bielerseeufer in Sutz-Lattrigen stiess der Archäologische Dienst auf aussergewöhnliche Pfahlbausiedlungen. Auffallend ist eine Verteidigungsanlage in Form einer mächtig angelegten Palisade. Vergleichbares ist bislang aus der Seeuferarchäologie Mitteleuropas nicht bekannt.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern hier.

 

Vom 24. April bis 25. Oktober zeigt das Museum Langenthal in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern die Ausstellung

«Aus dem Schatten ans Licht» - Das Gräberfeld von Langenthal, Unterhard.

Von 1998 bis 2000 führte der Archäologische Dienst des Kantons Bern auf dem Trassee der Bahn 2000-Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist in Langenthal, Unterhard Ausgrabungen durch. Dabei wurden 123 Bestattungen aus der älteren Eisenzeit, der römischen Epoche und dem Frühmittelalter dokumentiert. Die Auswertung der Grabungsergebnisse und Konservierung der Funde dauerte 10 Jahre. Grabung und Auswertung beantworten zahlreiche Fragen zum Leben der Menschen, die während fast 1500 Jahren im Unterhard begraben wurden. Die Funde aus den archäologischen Grabungen werden nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung zeigt auf, wo die Forschung der letzten Jahre Fragen beantworten konnte, aber auch, wo noch ungelöste Rätsel und Probleme liegen. Sie soll Anlass geben zum Staunen, zum selber Nachdenken und Forschen.

Ort: Museum Langenthal, Bahnhofstrasse 11, 4900 Langenthal.

Dauer: 24. April bis 25. Oktober 2009.

Öffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr. Während den Schulferien bleibt die Ausstellung geschlossen.

Führungen nach telefonischer Vereinbarung (Museum Langenthal, Tel. 062 922 71 81).

Ein Vortragsprogramm begleitet die Ausstellung.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/archaeologie/aktuell/archiv_medienmitteilungen/aktuell_2009.html