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Archiv der Aktualitäten 2007

Seedorf - Lobsigensee

Medienkonferenz vom 14.11.2007, 9.00 Uhr

Die neolithische Fundstelle am Lobsigensee ist seit einer Sondiergrabung des Bernischen Historischen Museums von 1908 bekannt. Die zentralen Teile der Fundstelle befinden sich seit längerem oberhalb des Grundwasserspiegels und unterliegen damit einer zerstörerischen Austrocknung. Bei den Arbeiten wurden zahlreiche Lehmestriche von Hausböden sowie ein umfangreiches Fundmaterial aus der Zeit um 3700 v.Chr. entdeckt. Die Ausgrabung dient zudem als Pilotprojekt für ein zukünftiges Monitoring von gefährdeten archäologischen Fundstellen in Feuchtgebieten des Kantons Bern.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern.

Sutz-Lattrigen, Bielersee: Grundriss des ältesten Gebäudes der Schweiz entdeckt

Medienkonferenz vom 7.9.2007, 8.30 Uhr

Archäologische Befunde wie Haus- und Dorfgrundrisse der Bielersee-Pfahlbauten zählen zu den wichtigsten Kulturgütern des Kantons Bern. Nicht weniger als acht wichtige Fundstellen von Seeufersiedlungen aus dieser Zeit liegen am Seeufer der Gemeinde Sutz-Lattrigen. Sie umfassen mehr als 30 Dorfanlagen aus der Zeit zwischen 3800 und 1600 v. Chr. Nachdem die Arbeiten im westlichen Teil des Seeufers 2006 abgeschlossen werden konnten, stehen nun auch die Tauchgrabungen im östlichen Uferabschnitt kurz vor dem Abschluss. Dabei wurden unter anderem die Grundrisse des ältesten, sicher belegten und datierten Gebäudes der Schweiz entdeckt.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern.

Europäischer Tag des Denkmals

8. und 9. September

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern führt seit mehr als 20 Jahren Rettungsgrabungen in prähistorischen Seeufersiedlungen des Bielersees durch. Diese weit herum als «Pfahlbauten» bekannten Reste von Dörfern der ersten Bauern der Region reichen zurück bis nahezu 4000 v.Chr. Wir geben am Denkmaltag Einblicke in die Baugeschichte von Pfahlbaudörfern, zeigen Holzobjekt aus archäologischen Fundstellen und demonstrieren im Labor wie Dendrochronologie funktioniert.

Weitere Information auf der Homepage der NIKE.

Bern Bahnhofplatz - der «Dittlingerturm»

Medienkonferenz vom 20.7.2007, 10.00 Uhr

Quer über den heutigen Bahnhofplatz zog sich einst eine mächtige mittelalterliche Befestigung, die Stadtmauer Berns aus dem mittleren 14. Jahrhundert. Beim aktuellen Umbau des Bahnhofplatzes kamen nun unerwartet gut erhalten die Fundamente eines der Befestigungstürme zum Vorschein. Es handelt sich um den «Dittlingerturm» aus der Zeit um 1344 bis 1347. Seit dem 15. Jahrhundert diente er als Gefängnis für politische Sträflinge. Auf dem Gemälde von Johann Grimm von 1740 ist der neben der Heiliggeistkirche emporragende Turm gut sichtbar.

Weitere Informationen und Bilder in der Medienmitteilung des Kantons Bern.

Der letzte stehende Töpferofen in Heimberg, Töpferei Kunz, Dornhaldestr. 31

Medienkonferenz vom 26.6.2007, 14.00 Uhr

Heute, im beginnenden 21. Jahrhundert, hat sich in den ehemaligen Hafnerhäusern von den ursprünglich wohl um die 80 Töpferöfen nur ein einziger weitgehend erhalten. Dieser erschreckende Befund entspricht der Situation in der ganzen übrigen Deutschschweiz. Nach jetzigem Kenntnisstand existieren dort gerade noch zwei weitere Töpferöfen für Holzbrand, die jedoch ebenfalls nicht mehr genutzt werden. Die geschilderte Situation dürfte eine hinreichende Begründung sein, den letzten Töpferofen in Heimberg im Rahmen eines Umbaus des ehemaligen Hafnerhauses angemessen zu dokumentieren und für seine weitere Erhaltung zu sorgen. Der Ofen aus Heimberg ist ein herausragendes technisches Kulturdenkmal, Zeugniss einer inzwischen weitgehend verlorenen Handwerkstradition, deren Produkte heute kulturgeschichtlich hochgeschätzte Museumsobjekte sind (zu besichtigen in der neuen Sonderausstellung «Geschirr für Stadt und Land. Berner Keramik im 18. Jahrhundert» im Schloss Oberhofen am Thunersee).

Weitere Informationen und Bilder in der Medienmitteilung des Kantons Bern

Weinlager - Kornhaus - Ziegelei - Hygienische Pension.

Die Geschichte des Ländtehauses in Sutz-Lattrigen

Medienkonferenz vom 26.03.2007, 10.00 Uhr

Unmittelbar am Ufer des Bielersees steht das Ländtehaus von Sutz-Lattrigen aus dem 16. Jahrhundert. Es soll nach Jahren des Leerstandes saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Nach ersten Voruntersuchungen im Jahr 1999 führt der Archäologische Dienst des Kantons Bern seit Anfang 2007 zusammen mit der kantonalen Denkmalpflege bauhistorische und archäologische Untersuchungen durch. Diese haben spannende Ergebnisse zur Entwicklung des 1582/83 erbauten Gebäudes und vor allem zu seiner Nutzung im 19. Jahrhundert erbracht. So wurden bei den Ausgrabungen die Reste von zwei Ziegelöfen freigelegt, in denen neben Dachziegeln, Mauer- und Kaminsteinen auch Kalk gebrannt wurde. Es handelt sich bei den Öfen um wichtige Zeugnisse der regionalen Handwerksgeschichte. Die Ziegelei in Lattrigen produzierte zwischen 1839 und ca. 1890.

Am Donnerstag, 29. März 2007 wird der ADB an einem Tag der Offenen Tür die Ergebnisse der Untersuchungen vorstellen.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern

Archäologische Untersuchungen im Grossen Höchhus von Steffisburg

Medienkonferenz vom 26.02.2007, 10.00 Uhr

Das markante Grosse Höchhus in Steffisburg, einer der wenigen im Kanton Bern erhaltenen ländlichen Herrensitze aus dem Spätmittelalter wird durch den Archäologischen Dienst des Kantons Bern und die kantonale Denkmalpflege untersucht. Es zeigte sich, dass das Gebäude, so wie es sich heute präsentiert, aus der Zeit um 1526 stammt. Es bezieht aber auch umfangreiche ältere Teile ein. Rekonstruieren lässt sich eine mehrteilige, wohl ins 13. Jahrhundert datierte Anlage, die aus mindestens zwei Steingebäuden und einem von einer Mauer umfassten Hof bestand. Handelt es sich gar um die lange gesuchte, 1133 erstmals genannte "Stevensburc", den Namensgeber der Gemeinde?

Am Samstag, 3. März 2007 wird der ADB an einem Tag der Offenen Tür Ergebnisse der Untersuchungen vorstellen.

Weitere Informationen und Bilder auf der Medienmitteilung des Kantons Bern


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