Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Aktuell

Moosseedorf, Moossee. Ein Überblick über 160 Jahre Pfahlbauforschung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Moosseedorf, Moossee. Ein Überblick über 160 Jahre Pfahlbauforschung. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Buchvernissage
Jungsteinzeitliche Siedlungen am Moossee
und ein Einbaum

Gut 160 Jahre nach der Entdeckung der ersten «Pfahlbausiedlung» legt der Archäologische Dienst des Kantons Bern eine aktualisierte Gesamtschau der prähistorischen Siedlungsbefunde und -funde vom Moossee vor. Darin werden unter anderem die Auswertungsergebnisse der Rettungsgrabung 2011 im heutigen Strandbad veröffentlicht.
Der reich bebilderte Band «Moosseedorf, Moossee. Ein Überblick über 160 Jahre Pfahlbauforschung» wird am 24. August 2017 um 18.30 Uhr – eine Woche vor dem Fest zum 775-Jahr-Jubiläum der Gemeinde – im Strandbad Moosseedorf präsentiert. Der Hauptautor Christian Harb wird dabei die wichtigsten Ergebnisse dieses Auswertungsprojektes in einem Vortrag der breiten Bevölkerung vorstellen.

Angaben zum Werk
Christian Harb, Moosseedorf, Moossee. Ein Überblick über 160 Jahre Pfahlbauforschung. Bern 2017. Insgesamt 150 S. mit 133 Abb. Preis: CHF 25.–. ISBN 978-3-9524659-3-6 . Zu beziehen beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb@erz.be.ch, 031 633 98 00.

 

Grundriss und Rekonstruktion des Tempelbezirks auf dem «Gumpboden» nach den Ausgrabungsergebnissen von 1937/38. © Rekonstruktion Fundort Schweiz Bd. 3; © Plan Archiv Archäologischer Dienst des Kantons Bern; grafische Überarbeitung Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern.

Bild vergrössern Grundriss und Rekonstruktion des Tempelbezirks auf dem «Gumpboden» nach den Ausgrabungsergebnissen von 1937/38. © Rekonstruktion Fundort Schweiz Bd. 3; © Plan Archiv Archäologischer Dienst des Kantons Bern; grafische Überarbeitung Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern.

Ausgrabung in Studen/Petinesca – ein Kooperationsprojekt mit der Universität Bern

Das römische Heiligtum auf dem «Gumpboden» bei Studen/Petinesca war ein bedeutendes religiöses Zentrum mit überregionaler Ausstrahlung. Im August 2017 führt das Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern eine Grabung durch, um aktuelle Forschungsfragen zu klären.
Das Heiligtum ist in den Jahren 1937/38 erstmals umfassend untersucht worden. Damals konnten sechs gallo-römische Umgangstempel, drei kleinere Kapellen sowie ein weiteres mehrräumiges (Bankett-)Gebäude dokumentiert werden.
Ziel der neuen Forschungsgrabung ist der Nachweis latènezeitlicher Vorgängerbauten sowie Spuren religiöser Praktiken im römischen Heiligtum.
Während der Ausgrabung wird es möglich sein, die Arbeiten im Tempelbezirk mittels Webcam im Neuen Museum Biel zu verfolgen. Dazugehörige Workshops im Museum werden folgen.


 

Die sanierte Kirchenruine Goldswil im November 2016. © J. C. Plattner, Adliswil 2017

Bild vergrössern Die sanierte Kirchenruine Goldswil im November 2016. © J. C. Plattner, Adliswil 2017

Einweihung Kirchenruine Goldswil

Am ersten Juliwochenende weihte die Gemeinde Ringgenberg die sanierte Kirchenruine auf dem Goldswiler Kirchhubel mit einem grossen Fest ein. Die Arbeiten in den Jahren 2015 bis 2017 fanden in enger Kooperation zwischen der Gemeinde Ringgenberg und dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern statt.

Seit kurzem verbindet ein mit Informationsstelen versehener Rundgang die Kirchenruine mit anderen Geländedenkmälern der Gemeinde Ringgenberg. Zwei neue Flyer des Archäologischen Dienstes informieren weiter über die Bau- und Sanierungsgeschichte der Kirchenruine Goldswil und der Burgruine Ringgenberg.

Flyer Kirchenruine Goldswil (PDF, 1 MB, 2 Seiten)

Flyer Burgruine Ringgenberg (PDF, 1 MB, 2 Seiten)

  

Studen-Petinesca, Gumpboden. Tempelbezirk nach der Instandstellung 2011. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.

Bild vergrössern Studen-Petinesca, Gumpboden. Tempelbezirk nach der Instandstellung 2011. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.

Petinesca – Archäologische Ausstellung
und Fundort des Monats

Mit der Ausstellung «Petinesca. Aus dem Innern eines Hügels» rückt das NMB Neues Museum Biel vom 7. April bis 30. Dezember 2017 den gleichnamigen römischen Ort in den Fokus. Zwar wird die Gegend rund um den Jensberg seit Beginn des 19. Jahrhunderts von Privaten, Museen, Vereinen und seit 1980 auch durch den Archäologischen Dienst des Kantons Bern untersucht; der breiten Öffentlichkeit ist die römische Siedlung mit keltischem Ursprung jedoch nahezu unbekannt. Dies möchte die Ausstellung mit der Präsentation einer reichen Auswahl an Objekten ändern.

Nähere Informationen zur Ausstellung NMB

Im Mai 2017 wird Petinesca zudem «Fundort des Monats». Das Label lädt dazu ein, weniger bekannte archäologische Fundstellen zu entdecken. Dazu gibt es ein reiches Programm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Anlässen für das junge Publikum.
www.site-of-the-month.ch

Flyer Fundort des Monats (PDF, 308 KB, 2 Seiten)

  

Objekte aus dem neuen Archäologiekoffer zum Mittelalter.
© Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Badri Redha

Bild vergrössern Objekte aus dem neuen Archäologiekoffer zum Mittelalter. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Badri Redha

Archäologiekoffer zum Mittelalter

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat für den schulischen Unterricht eine dritte Serie des Archäologiekoffers entwickelt. Thema ist das Mittelalter, welches sich in den «Bodenarchiven» besonders deutlich niedergeschlagen hat. Materielle Spuren unserer Vorfahren zu erkunden, eröffnet Kindern handfeste Zugänge zum «Damals».
Wie seine beiden Vorgänger, der Pfahlbauer- und der Römerkoffer, sind auch die 15 Archäologiekoffer zum Mittelalter mit Originalfunden ausgestattet, darunter Fragmente von Blattkacheln, Talglichtern, Kochtöpfen und Hufeisen; ergänzt wurden sie mit Repliken (Gürtelschnallen, Maultrommeln, Holzlöffel), wo nicht ausreichend Originale vorhanden waren und über die Objekte ein bestimmtes Thema behandelt werden soll. Den Koffern ist wiederum ein Dossier mit archäologischen und didaktischen Hinweisen für die Lehrperson beigegeben.

Die Mittelalterkoffer können ab Ende November 2016 gratis via www.phbern.ch/mediothek ausgeliehen werden. Die Bestellnummer lautet AM1061.

Education 4.16: Hinein ins Mittelalter (PDF, 545 KB, 4 Seiten)

   


Weitere Informationen

Abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/archaeologie/aktuell.html