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Der Steinblock in Fundlage. © ADB, Yann Mamin.

Bild vergrössern Der Steinblock in Fundlage. © ADB, Yann Mamin.

Prähistorischer Menhir in Kehrsatz?

Im Breitenacher bei Kehrsatz sind Mitarbeitende des Archäologischen Dienstes Bern mitten in einer bronzezeitlichen Siedlung auf einen 2 bis 3 Tonnen schweren Einzelstein gestossen.

Es könnte sich um einen prähistorischen Menhir handeln. Möglicherweise stand dieser früher aufrecht und markierte einen Kultplatz.

Die Ausgrabung in den angrenzenden Flächen wird noch bis ins kommende Jahr fortgeführt. Allenfalls hilft die Untersuchung weiterer dort liegender Steine, die Deutung des Einzelsteins als Menhir abzusichern.
 

Hinweis

Über den möglichen Fund eines Menhirs in Kehrsatz berichten diverse nationale Medien: Medienspiegel zum Fund in Kehrsatz (PDF, 1020 KB, 8 Seiten).

Bergung des Steinblocks. Er soll zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich aufgestellt werden. © ADB, Yann Mamin.

Bild vergrössern Bergung des Steinblocks. Er soll zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich aufgestellt werden. © ADB, Yann Mamin.

Mehr zum Thema

Endfragment eines Pfeilbogens aus Ulmenholz aus der frühen Bronzezeit (2000–1800 v. Chr.). © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Endfragment eines Pfeilbogens aus Ulmenholz aus der frühen Bronzezeit (2000–1800 v. Chr.). © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Schmelzender Firn gibt auf dem Lötschenpass 4000-jährige Bergausrüstung frei

Im September 2017 fand der Archäologische Dienst des Kantons Bern auf dem Lötschenpass Teile einer frühbronzezeitlichen Bergausrüstung. Die Funde stammen aus einem abschmelzenden Firn- oder Altschneefeld, das bereits 2011 entsprechende Fundstücke lieferte.

Die Bogen- und Pfeilfragmente und Lederreste werden als Teil einer Jagdausrüstung interpretiert. Eine Spanschachtel mit Getreidemehl ist als dazugehöriges Proviant zu verstehen. Dank der C14-Datierung einzelner Fundstücke lässt sich das Ensemble in die Jahre zwischen 2000 und 1800 v. Chr. datieren.

Die im Zuge der Klimaerwärmung freigeschmolzenen Funde waren somit rund 4000 Jahre lang im Eis konserviert. Heute sind sie ein wichtiger Beleg zur intensiven Nutzung alpiner Pässe bereits in der Urgeschichte.

Hinweis

Die Resonanz in der Medienwelt bestätigt das öffentliche Interesse an alpinen Fundstellen: Medienspiegel zu den Funden vom Lötschenpass (PDF, 2 MB, 12 Seiten).

Das Schweizerische Fernsehen SRF widmet den Funden auch einen Videobeitrag: «Schweiz Aktuell».  

Freilegungsarbeiten der Fundstelle auf dem Lötschenpass. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Freilegungsarbeiten der Fundstelle auf dem Lötschenpass. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Studen-Petinesca, Gumpboden. Tempelbezirk nach der Instandstellung 2011. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.

Bild vergrössern Studen-Petinesca, Gumpboden. Tempelbezirk nach der Instandstellung 2011. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.

Petinesca – Archäologische Ausstellung
und Fundort des Monats

Mit der Ausstellung «Petinesca. Aus dem Innern eines Hügels» rückt das NMB Neues Museum Biel vom 7. April bis 30. Dezember 2017 den gleichnamigen römischen Ort in den Fokus. Zwar wird die Gegend rund um den Jensberg seit Beginn des 19. Jahrhunderts von Privaten, Museen, Vereinen und seit 1980 auch durch den Archäologischen Dienst des Kantons Bern untersucht; der breiten Öffentlichkeit ist die römische Siedlung mit keltischem Ursprung jedoch nahezu unbekannt. Dies möchte die Ausstellung mit der Präsentation einer reichen Auswahl an Objekten ändern.

Nähere Informationen zur Ausstellung NMB

Im Mai 2017 wird Petinesca zudem «Fundort des Monats». Das Label lädt dazu ein, weniger bekannte archäologische Fundstellen zu entdecken. Dazu gibt es ein reiches Programm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Anlässen für das junge Publikum.
www.site-of-the-month.ch

Flyer Fundort des Monats (PDF, 308 KB, 2 Seiten)

  

Objekte aus dem neuen Archäologiekoffer zum Mittelalter.
© Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Badri Redha

Bild vergrössern Objekte aus dem neuen Archäologiekoffer zum Mittelalter. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Badri Redha

Archäologiekoffer zum Mittelalter

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat für den schulischen Unterricht eine dritte Serie des Archäologiekoffers entwickelt. Thema ist das Mittelalter, welches sich in den «Bodenarchiven» besonders deutlich niedergeschlagen hat. Materielle Spuren unserer Vorfahren zu erkunden, eröffnet Kindern handfeste Zugänge zum «Damals».
Wie seine beiden Vorgänger, der Pfahlbauer- und der Römerkoffer, sind auch die 15 Archäologiekoffer zum Mittelalter mit Originalfunden ausgestattet, darunter Fragmente von Blattkacheln, Talglichtern, Kochtöpfen und Hufeisen; ergänzt wurden sie mit Repliken (Gürtelschnallen, Maultrommeln, Holzlöffel), wo nicht ausreichend Originale vorhanden waren und über die Objekte ein bestimmtes Thema behandelt werden soll. Den Koffern ist wiederum ein Dossier mit archäologischen und didaktischen Hinweisen für die Lehrperson beigegeben.

Die Mittelalterkoffer können ab Ende November 2016 gratis via www.phbern.ch/mediothek ausgeliehen werden. Die Bestellnummer lautet AM1061.

Education 4.16: Hinein ins Mittelalter (PDF, 545 KB, 4 Seiten)

   


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