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Merkblätter und Gesuchsformulare

Subventionsberechtigt sind alle Gemeinden mit einem Anteil von über 10% Schülerinnen und Schülern, die einen so genannten "unzumutbaren" Schulweg absolvieren müssen und folglich Anspruch auf einen von der Gemeinde organisierten und finanzierten Transport haben. Es ist Sache der Gemeinden, diese Unzumutbarkeit festzulegen.

Die Gemeinden haben das Gesuch jeweils bis 30. September für das abgeschlossene Schuljahr beim Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung einzureichen, andernfalls verwirkt der Beitrag.

Hinweis

Das vom Regierungsrat zuhanden des Grossen Rats verabschiedete Entlastungspaket 2018 (EP 2018) sieht unter anderem ab dem Schuljahr 2018/19 den Verzicht auf Beiträge des Kantons an die Schülertransportkosten vor (Einsparung: 4.2 Mio Franken jährlich). Die Kosten für die Schülertransporte sollen künftig vollumfänglich den Gemeinden überlassen werden. Bereits heute sind die Gemeinden für die Beurteilung der Zumutbarkeit der Schulwege sowie für die Organisation der Schülertransporte  verantwortlich. Neu müssten sie auch die volle Finanzierung der Schülertransporte übernehmen. Der Grosse Rat wird definitiv in der Novembersession über den Verzicht auf die Kantonsbeiträge befinden. 

Gesuche um Kantonsbeiträge an Schülertransporte von Gemeinden betreffend dem Schuljahr 2016/17 und dem Schuljahr 2017/18 können wie bisher bis am 30. September 2017 respektive 2018 beim Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung eingereicht werden. Verspätet eingereichte Gesuche können nicht mehr berücksichtigt werden.

Kind an der Busstation

Foto: Keystone

Hinweis

Im Zusammenhang mit Gesucheingaben zu beachten!

Transporte für ganze Unterrichtshalbtage z.B. im Schwimmbad oder in einer ausserkommunalen Turnhalle etc. können nicht mehr geltend gemacht werden. Entsprechend dürfen diese Fahrten nicht mehr auf der Schülerliste aufgenommen und die daraus entstehenden Kosten nicht mehr in die Gesamtkosten miteingerechnet werden. Das Gleiche gilt nach wie vor auch für folgende Transporte: Schulzahnärztlicher oder schulärztlicher Dienst, Sport- und Klassenlager, Exkursionen sowie Schulreisen und Ähnliches.

Begründung: VSV Art. 11, Abs.4: Nicht als Schulweg gelten die während der Unterrichtszeit zurückzulegenden Wege zwischen zwei verschiedenen Schulstandorten.
Die Geltendmachung der Transporte an andere Orte für spezielle Fächer oder Unterrichtsvorhaben ausserhalb des Schulhauses entsprechen somit nicht dem ursprünglichen Willen des Gesetzgebers. Unsere bisherige Praxis diese Fahrten zu berücksichtigen, wenn der auswärtige Unterricht mindestens einen Schulhalbtag betrifft, führte zu einer Ungleichbehandlung der betroffenen Gemeinden.

 

Auskünfte

Tina Spörri, Tel. +41 31 633 86 73
tina.spoerri@erz.be.ch


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