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Ein Projekt der deutsch- und mehrsprachigen Kantone der Schweiz

Ein Projekt der deutsch- und mehrsprachigen Kantone der Schweiz

Lehrplan 21 – Konsultation beginnt im Juli 2013

21 Kantone erarbeiten einen gemeinsamen Lehrplan für die Volksschule. Die Lehrpersonen, die Pädagogischen Hochschulen sowie Vertretungen der Sekundarstufe II sind eng in das Projekt eingebunden.

Mitte 2013 geht der Entwurf des Lehrplans in die Konsultation. Bis Ende 2013 kann der Kanton Bern Stellung nehmen. Die Erziehungsdirektion wird die schulnahen Verbände (wie LEBE und VSLBE), die Pädagogische Hochschule, die Kirchen und die politischen Parteien im Juli 2013 zu einer kantonsinternen Konsultation einladen. Deren Resultat wird in die bernische Stellungnahme einfliessen.

Nach Abschluss der Konsultation wird der Lehrplan 21 überarbeitet und Ende 2014 den Kantonen übergeben. Der Kanton Bern wird den Schulen und Lehrpersonen genügend Zeit lassen für eine sorgfältige Einführung. Der Lehrplan wird frühestens per August 2017 in Kraft treten. Ab 2015 wird die Pädagogische Hochschule Weiterbildungsveranstaltungen anbieten.

Erster gemeinsamer Lehrplan

Mit dem neuen Lehrplan werden die Ziele der Volksschule vereinheitlicht. Der erste gemeinsame Lehrplan für die 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone erleichtert die Mobilität der Schülerinnen und Schüler und der Lehrpersonen. Er bildet zudem eine einheitliche Grundlage, um Lehrpersonen auszubilden, um Lehrmittel zu entwickeln und für die Beurteilung.

Kompetenzen erwerben

Der Lehrplan 21 legt fachliche (z.B. Mathematik oder Sprachen) und überfachliche Kompetenzen (z.B. Sozialkompetenz) fest. Die Schülerinnen und Schüler erwerben diese Kompetenzen systematisch über die elf Kindergarten- und Schuljahre hinweg.

Die Mindestanforderungen am Ende des 2., 6. und 9. Schuljahres definiert der neue Lehrplan detaillierter als der bisherige bernische Lehrplan 95. Die Lehrpersonen können deshalb den Unterricht genauer auf die Anforderungen ausrichten. Die Unternehmen und die Mittelschulen wissen besser Bescheid, welche Kompetenzen sie von Schulabgängern erwarten dürfen.

Bearbeitung

Patricia Oegerli, 031 633 85 05


Weitere Informationen

Kontakt

Erziehungsdirektion

Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB)
Sulgeneckstrasse 70
3005 Bern

Tel. 031 633 84 51
Fax 031 633 83 55
Kontakt per E-Mail
Kontaktformular

 


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