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Versuchsanlage

Die beteiligten Schulen sollen in ihren Bestrebungen, die Anzahl Lehrpersonen an den Klassen zu reduzieren, unterstützt werden.

Für den Schulversuch konnten zehn unterschiedlich grosse Schulen aus verschiedenen Regionen gefunden werden. Innerhalb der Schulen wurden Teams (z.B 3 bis 6 Klassen innerhalb einer Stufe oder eines Zyklus), bestehend aus Klassen-, Fach- und IF-Lehrpersonen gebildet. Gemeinsam sind sie für das Erreichen der Lernziele verantwortlich, was eine enge Zusammenarbeit bedingt (Unterrichtsplanung, -durchführung, -nachbereitung, Beurteilung der Schülerinnen und Schüler, Informationsveranstaltungen, Elternarbeit).

Die am Schulversuch teilnehmenden Teams erhalten mehr Gestaltungsfreiräume beim Einsatz der Ressourcen. So können z.B.

  • die für besondere Massnahmen vorgesehenen Lektionen auch für den Regelunterricht eingesetzt werden, sofern die erforderliche besondere Förderung der Schülerinnen und Schüler mit Entwicklungs- oder Lernstörungen gewährleistet ist
  • die für besondere Massnahmen vorgesehenen Lektionen auch für die Beratung der Lehrpersonen für den Regelunterricht eingesetzt werden
  • Regellektionen durch klassenübergreifende Bewirtschaftung eingespart und für besondere Massnahmen verwendet werden
  • Lektionen durch Lehrpersonen erteilt werden, die zwar dazu nicht speziell ausgebildet sind, durch die Schulleitung aber dennoch als geeignet beurteilt werden (z.B. Musikalische Grundschule, Gestalten)

Die Erziehungsdirektion schränkt die Durchführung nicht durch engmaschige Versuchsvorgaben ein. Im Vordergrund steht deshalb nicht die Maximalgrösse eines Teams sondern dessen gute Zusammenarbeit.

Kernfragen

Werden die Schülerinnen und Schüler durch die Übernahme der Verantwortung für die Klassen durch interdisziplinäre Teams pädagogisch und schulisch gut versorgt und werden die Lehrpersonen durch die Zusammenarbeit entlastet?

Ressourcen

  • Pro teilnehmende Klasse wurde berechnet, wie viele Vollzeiteinheiten (VZE) diese während der letzten fünf Schuljahre im Durchschnitt benötigt haben, und zwar für Regelunterricht; BMV-Pool; Zusatzlektionen gemäss der Richtlinien für die Schülerzahlen, der LADV, und der BMDV. Dieses Kontingent konnte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Schülerzahlen angepasst werden.
  • Nicht zum Kontingent gehören die SOS-Lektionen sowie die Lektionen aus den GEF-Pools 1 und 2. Diese können nach Bedarf bewilligt werden.
  • Der Durchschnittswert gilt grundsätzlich für die Schulversuchszeit.
  • Die Schulleitungen bleiben im Einsatz dieser Ressourcen frei. Dies insbesondere im Zusammenhang mit der Verwendung des BMV-Pools und der Umsetzung der Richtlinien für die Schülerzahlen. Das Anrecht der Schülerinnen und Schüler auf den Unterricht gemäss Lehrplan und auf angemessene Förderung gemäss BMV ist in jedem Fall zu gewährleisten.
  • Die Schulleitungen haben jedoch die Bestimmungen der LAV einzuhalten.
  • Der Schulversuch gilt nicht als Reorganisation im Sinne von Art. 10a des LAG.
  • Für die Mitarbeit im Schulversuch erhalten die Schulen eine Entlastung von drei Wochenlektionen.

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