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An anerkannten Musikschulen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters Unterricht nehmen. Neben dem Unterricht in Gesang und einer grossen Auswahl an Musikinstrumenten bieten die Musikschulen vielfältige Möglichkeiten zum Zusammenspiel – vom kleinen Ensemble bis zum grossen Orchester.

Subventioniertes Schulgeld
Schülerinnen und Schüler ab dem Eintritt in den Kindergarten bis zum vollendeten 20. Altersjahr bezahlen ein vergünstigtes Schulgeld. Für ihren Unterricht tragen Kanton und Gemeinden ca. 60-70% der Kosten. Befinden sich die jungen Erwachsenen noch in Ausbildung, gilt der gleiche Tarif bis zum vollendeten 25. Altersjahr.

Viele Gemeinden gewähren zudem einen Rabatt für Familien mit tieferen Einkommen bzw. mit mehreren Kindern, die den Unterricht besuchen. Einige Musikschulen führen auch einen Fonds für Stipendien. Erkundigen Sie sich hierzu bei der Musikschule oder bei Ihrer Wohnsitzgemeinde.

Erwachsene Schülerinnen und Schüler oder Kinder vor dem Eintritt in den Kindergarten bezahlen grundsätzlich den vollen Tarif, ausser wenn die Wohnsitzgemeinde eine Ermässigung für ihren Unterricht vorsieht.

Von der Gemeinde unterstützte Musikschulen
Die Wohnsitzgemeinde der Schülerinnen und Schüler leistet einen wesentlichen Beitrag an den Unterricht an der Musikschule. Sie kann dabei festlegen, an welcher Musikschule oder an welchen Musikschulen ihre Einwohnerinnen und Einwohner den subventionierten Unterricht besuchen müssen. Diese Regelung gilt seit dem 1. Januar 2012. Viele Gemeinden lassen es ihren Schülerinnen und Schülern aber auch offen, wo sie ihren Musikschulunterricht besuchen.

Wenn wichtige Gründe für den Besuch einer anderen Musikschule sprechen, wird der Unterricht durch die Gemeinde trotzdem unterstützt (z.B. wenn eine Schülerin oder ein Schüler am Ort der anderen Musikschule zur Schule geht, ein Angebot belegen will, das an der eigenen Musikschule nicht vorhanden ist, oder in ein Talentförderprogramm integriert ist). Ansonsten wird der Unterricht nur durch den Kanton unterstützt, das Schulgeld fällt entsprechend höher aus.

Eintritt in die Musikschule
Das Angebot einer Musikschule lernen Kinder, Jugendliche und Eltern am besten an einem der Tage der offenen Tür kennen. Die meisten Musikinstrumente können dort ausprobiert werden. Der Einstieg in den Unterricht erfolgt in der Regel auf ein neues Schulsemester hin (Februar oder August). Viele Musikschulen bieten die Möglichkeit, vor der Anmeldung zu einem ganzen Semester eine geringe Anzahl Lektionen probehalber zu besuchen (Schnupperabonnement), oder jederzeit einzusteigen, d.h. auch im laufenden Semester.

Die Kinder und Jugendlichen sollen ein Musikinstrument erlernen können, das ihren Wünschen und Neigungen entspricht. Vor der Anmeldung bespricht die Schulleitung deshalb gemeinsam mit den Schülerinnen, Schülern und Eltern die Wahl des Musikinstruments und weitere Informationen zur musikalischen Ausbildung.

Ein Kontakt mit der Lehrperson klärt ausserdem, welche Voraussetzungen die Kinder und Jugendlichen für ein bestimmtes Musikinstrument mitbringen müssen. Das ideale Einstiegsalter variiert dabei von Angebot zu Angebot.

Im Verlauf des Unterrichts
Interesse und Motivation sind für den Unterricht zentral. Denn wer ein Musikinstrument erlernt, muss regelmässig üben, um Fortschritte zu erzielen. Über Jahre hinweg entwickeln Schülerinnen und Schüler ihre musikalischen Kompetenzen. Erfolgserlebnisse – etwa nach einem gelungenen Auftritt oder beim gemeinsamen Musizieren – motivieren wiederum für den weiteren Weg.
Deshalb gehört es auch dazu, dass die Unterrichtssituation regelmässig überprüft wird. Lehrperson und Schülerin oder Schüler setzen sich hier gemeinsam Ziele für den weiteren Unterricht.


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