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Lektionentafel

Rahmenbedingungen

Der Lehrplan 21 gibt keine Lektionentafel vor, orientiert sich jedoch stark an den so genannten Planungsannahmen. Diese enthalten Empfehlungen für die Unterrichtszeit pro Fachbereich und Zyklus (Stufe) und basieren auf den Durchschnittswerten der 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone.

Die Planungsannahmen sind Teil des am 18. März 2010 von der D-EDK verabschiedeten Grundlagenberichtes zur Erarbeitung des Lehrplans 21. Sie waren eine wichtige Vorgabe im Entwicklungsprozess des Lehrplans. Deshalb ist der Lehrplan 21 eng auf die Planungsannahmen abgestimmt.

Grundsätze bei der Erarbeitung der Lektionentafel

  • Die neue Lektionentafel für den Kanton Bern ist optimal auf die Planungsannahmen des Lehrplans 21 abgestimmt.
  • An der aktuellen Lektionentafel des Lehrplans 95 wird möglichst wenig verändert.
  • Beliebte und bewährte Elemente wie beispielsweise das Angebot der Schule, die Individuelle Lernförderung (ILF) oder die Mittelschulvorbereitung (MSV) bleiben erhalten oder werden weiterentwickelt.
  • Die neue Lektionentafel sieht Unterrichtsgefässe vor, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, an individuellen Schwerpunkten zu arbeiten.
  • Den Realschülerinnen und Realschülern steht dieselbe Unterrichtszeit wie den Sekundarschülerinnen und Sekundarschülern zur Verfügung.
  • Um die Unterrichtsgestaltung bei Mehrjahrgangsklassen zu erleichtern, wurde – sofern möglich – die Anzahl der Lektionen in den einzelnen Fachbereichen über die verschiedenen Schuljahre möglichst einheitlich verteilt.
    Dieser Grundsatz wird für die Primarstufe stärker beachtet, weil es auf dieser Stufe mehr Mehrjahrgangsklassen gibt als auf der Sekundarstufe I.
  • Nicht zuletzt gewährleistet die neue Lektionentafel auch die Kompatibilität mit dem Passepartout-Lehrplan.

Ausarbeitung und Umsetzung der Lektionentafel

Lehrpersonen aller Stufen, Schulleitungen, Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker waren eng in die Ausarbeitung der Lektionentafel eingebunden. Im Januar 2015 hat Erziehungsdirektor Bernhard Pulver den Entwurf im Gymnasium Köniz-Lerbermatt mit rund 200 Lehrpersonen diskutiert. Aufgrund der Rückmeldungen wurde der Entwurf leicht angepasst und ging anschliessend in die Konsultation, u.a. bei den Verbänden der Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulbehörden und Gemeinden.

Der Konsultation folgten Informationsveranstaltungen für Schulleitungen und Schulbehörden sowie bis Ende Juni 2015 insgesamt vier Hearings für Lehrpersonen. Der Entwurf der Lektionentafel stiess insgesamt auf breite Akzeptanz. Die Erkenntnisse aus der Konsultation und den Veranstaltungen flossen in die konsolidierte Fassung der Lektionentafel mit ein.

Stundenplanbeispiele 


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