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Abwesenheit wegen Krankheit / Unfall

Lehrkräfte erhalten bei Krankheit oder Unfall eine Gehaltsfortzahlung. Die Höhe der Gehaltsfortzahlung richtet sich nach der Anstellungsart sowie nach den Bestimmungen des Personal- bzw. des Lehreranstellungsrechts.
Die Erziehungsdirektion bietet ein Case Management an und stellt frühzeitig Hilfemöglichkeiten und vorhandene institutionelle Ressourcen zur Verfügung, um erkrankte Lehrkräfte bei der Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit zu unterstützen.

Ziel des Case Managements ist es, die krankgeschriebenen Lehrpersonen frühzeitig zu betreuen und regelmässig zu unterstützen, damit sie wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können.

Kontakt:
PH Bern, Institut für Weiterbildung, Casemanagement,
E. Lobsiger, Tel. +41 31 309 27 49, eric.lobsiger@phbern.ch

Meldung einer Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit und Unfall:

Abwesenheit bis zu 5 Tagen:

Bei Abwesenheit infolge Krankheit oder Unfall hat die Lehrkraft die Schulleitung darüber sofort in Kenntnis zu setzen.

Ich habe einen Unfall erlitten, was muss ich tun?
Die verunfallte Person meldet den Unfall mittels der elektronische Unfallmeldung. Alle Daten werden mit einer 128-bit Verschlüsselung übertragen.

Erläuterungen zum Ausfüllen der elektronischen Unfallmeldung  (PDF, 566 KB, 3 Seiten)

 

Bitte beachten Sie die folgenden Punkte:

  • Melden Sie bitte Unfälle und Bagatellunfälle nur noch mit der neuen "elektronischen Unfallmeldung". Die bisherigen Formulare "Schadenmeldung UVG" und "Bagatellunfallmeldung UVG" entfallen und sind nicht mehr zu verwenden.
  • Füllen Sie die neue elektronische Unfallmeldung bitte vollständig aus. Am Ende der Erfassung müssen Sie das Übermitteln der Daten mit einem Button "Leistungsfall senden" ausdrücklich bestätigen. Danach können Sie das Formular lokal abspeichern oder ausdrucken. Das ausgedruckte Formular muss nicht eingesendet werden.

 

Abwesenheit von mehr als 5 Tagen:

Ist eine Lehrkraft mehr als fünf Tage infolge Krankheit oder Unfall abwesend, ist sie verpflichtet, der Schulleitung ein erstes Arztzeugnis zuzustellen. Dieses Arztzeugnis muss sich über Umfang sowie voraussichtliche Dauer der Abwesenheit äussern.

Abwesenheit von mehr als 4 Wochen:

Nach vier Wochen Abwesenheit infolge Krankheit ist die Schulleitung verpflichtet, mit der Lehrkraft Kontakt aufzunehmen. Die Lehrkraft reicht der Schulleitung ein zweites Arztzeugnis ein. Die Schulleitung meldet die Krankheit mittels der elektronische Krankmeldung.

Wichtige Informationen zur elektronischen Krankmeldung

  • Krankmeldung nur ab 4 Wochen Arbeitsunfähigkeit ausfüllen, unabhängig der prozentualen Höhe der Arbeitsunfähigkeit
  • Meldung nur einmal pro Schule ausfüllen (bisherige Praxis)
  • Bei Schwangerschaft: Krankheitsmeldung nur ausfüllen, wenn Abwesenheit bis zum voraussichtlichen Geburtstermin 5 Monate übersteigt.
  • Wenn die volle Arbeitsfähigkeit wieder erlangt ist, ist die Krankmeldung nicht mehr rückwirkend auszufüllen (diese Fälle verursachen lediglich einen administrativen Aufwand)

 Erläuterungen zum Ausfüllen der Online-Krankmeldung (PDF, 173 KB, 2 Seiten)

Nach der Krankmeldung wird die Lehrkraft von der Beratungsstelle für Lehrpersonen zu einem Erstgespräch eingeladen. Solange die Abwesenheit wegen Krankheit andauert, wird regelmässiger Kontakt zwischen der Lehrkraft und der Beratungsstelle stattfinden. Sinn und Zweck der Gespräche sind Massnahmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu definieren.

Kontakt bei Fragen oder Unklarheiten:
Erziehungsdirektion des Kantons Bern, Abteilung Personaldienstleistungen,
Tel. +41 31 633 83 04 oder +41 31 633 84 86

Gehaltsfortzahlung:

Bei befristet und unbefristet angestellten Lehrkräften:

Das Gehalt wird im ersten Krankheitsjahr zu 100 Prozent, im zweiten Krankheitsjahr zu 90 Prozent ausgerichtet. Die teilweise Arbeitsfähigkeit verlängert den Zeitrahmen der möglichen Gehaltsfortzahlung im Verhältnis zur geleisteten Arbeitszeit, höchstens jedoch um ein weiteres Jahr.

Bei Stellvertretungen:

Stellvertreterinnen und Stellvertreter, deren Anstellungsverhältnis für mehr als drei Monate eingegangen worden ist, wird das volle Gehalt während höchstens 6 Monaten ausgerichtet, längestens jedoch bis zum Ende der Anstellung.

Hinweis

Taggelder wegen Krankheit oder Unfall sind nicht AHV-pflichtig.

s. Merkblatt Personalamt

Merkblatt AHV-Pflicht Krankentaggelder

  (PDF, 30 KB, 1 Seite)

 


Weitere Informationen

 


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