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Zulagen / Spesen

Familien- und Betreuungszulagen

Familienzulagen

Lehrkräfte haben für Kinder bis zum 16. Altersjahr Anspruch auf eine Kinderzulage von Fr. 230.-- pro Monat. Ab dem 16. Altersjahr und bis zum Abschluss einer Ausbildung, höchstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Altersjahres wird eine Ausbildungszulage von Fr. 290.-- pro Monat ausbezahlt. Es werden – unabhängig vom Beschäftigungsgrad – die vollen Beträge ausgerichtet, d.h. auch Teilzeitangestellte haben Anspruch auf Fr. 230.-- resp. Fr. 290.--.

Familienzulagen - Gesetzestexte:

Betreuungszulage

Lehrkräfte mit Anspruch auf Familienzulagen erhalten zusätzlich eine Betreuungszulage. Diese beträgt für ein zulageberechtigtes Kind monatlich Fr. 250--, für zwei Kinder total Fr. 180.--, für drei Kinder Fr. 110.-- und für vier Kinder Fr. 40.--. Eltern mit mehr als vier zulageberechtigten Kindern erhalten keine Betreuungszulage. Die Betreuungszulage wird im Verhältnis zum Beschäftigungsgrad ausgerichtet. Mitarbeitende mit einem Beschäftigungsgrad von 50 Prozent und zwei zulageberechtigten Kindern haben beispielsweise Anspruch auf eine Betreuungszulage von Fr. 90.--.

Informationsblatt zur Neuregelung der Kinder-, Ausbildungs- und Betreuungszulagen

Andere Zulagen

Es werden keine Natural-, Gemeinde-, Funktions- und Arbeitsmarktzulagen sowie Leistungs- und Innovationsprämien an Lehrkräfte ausgerichtet.

Fahrspesen

Anspruch auf Entschädigung von Fahrkosten, soweit sie für eine Anstellungsbehörde am gleichen Tag zwischen verschiedenen Schul- und Arbeitsorten eine Wegstrecke von mehr als 20 Kilometern zurücklegen müssen, haben

  • unbefristet angestellte Lehrkräfte,
  • befristet angestellte Lehrkräfte,
  • Stellvertreterinnen und Stellvertreter, deren Anstellungsverhältnis für mehr als einen Monat eingegangen wird

     

Entschädigt wird die 20 Kilometer übersteigende Wegstrecke, sofern die Kosten je Semester mindestens 100 Franken betragen. Die Entschädigungsansätze richten sich nach Artikel 111 und 113 PV. Nicht entschädigt wird die Fahrt vom Wohnort zum ersten Schul- und Arbeitsort und vom letzten Schul- und Arbeitsort zurück zum Wohnort. Für Lehrkräfte, die Spezialunterricht erteilen, wird auf die Mindestwegstrecke von 20 Kilometern verzichtet.

Spezialunterricht (Integrative Förderung, Logopädie, Psychomotorik)

Für Lehrkräfte, die Spezialunterricht erteilen, wird auf die Mindestwegstrecke von 20 Kilometern verzichtet. Fahrkosten werden auch ausgerichtet, wenn diese Lehrkräfte von verschiedenen Anstellungsbehörden angestellt sind. Der Standort des Büros wird für die Lehrkräfte für den Spezialunterricht einem Schul- und Arbeitsort gleichgesetzt, falls er innerhalb des Bereichs der Schul- und Arbeitsorte liegt.

Siehe Art. 11 - 14 der Direktionsverordnung über die Anstellung der Lehrkräfte (LADV)

Ordentliche Kilometerentschädigung (gemäss Regierungsratsbeschluss)

  bis 9'000 km ab 9'001 km
Personenwagen 70 Rp 60 Rp.
  bis 5'000 km ab 5'001 km
Motorfahrrad 20 Rp. 15 Rp.
Kleinmotorrad 30 Rp. 25 Rp.
Motorrad, Scooter 40 Rp. 35 Rp.

Auszahlung
Die Entschädigung der Fahrkosten wird semesterweise abgerechnet und in der Regel zusammen mit dem Gehalt ausgerichtet.


Weitere Informationen

 


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