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Was ist Praxisforschung?

Mit der Praxisforschung erarbeiten sich Erziehungsberaterinnen und Erziehungberater ein reflektiertes Verständnis ihrer beruflichen Praxis. Durch Systematisierung versuchen sie, ihre Erkenntnismittel zu verbessern oder selbst zu schaffen, welche sie zum beruflichen Handeln brauchen. Der berufliche Alltag bildet einen entscheidenden Erfahrungshintergrund für einen wesentlichen Teil des beruflichen Erkenntnispotentials. Deshalb sind Erziehungsberaterinnen und -berater prädestiniert, diese Praxis forschend zu erschliessen.

Über den Zweck, die Methodologie und die Struktur der Praxisforschung finden Sie im Reglement nähere Angaben. Das Reglement wurde durch die Erziehungsdirektion (AKVB) genehmigt.

Die Tätigkeiten werden von einer Kommission mit sieben Erziehungsberaterinnen und Erziehungsberatern koordiniert.

Anfragen, Anliegen oder Anregungen richten Sie bitte an den Präsidenten:

Dr. phil. Thomas Aebi
Erziehungsberatung Langenthal-Oberaargau
Jurastrasse 46
4900 Langenthal
Tel.: 062 919 00 50 

Tagung «Aktuelle Entwicklungen in Kindesschutz und Familienrecht» 

15. und 16. Februar 2017 – Kongresshaus Biel 

Das Ressort Praxisforschung und das Ressort Familie der Erziehungsberatungsstellen des Kantons Bern führten am 15. und 16. Februar 2017 in Biel eine Tagung zum Thema neuere Entwicklungen im Kindesschutz und Familienrecht durch. Es konnten namhafte Referenten aus dem In- und Ausland gewonnen werden. Nach den Referaten konnten die Inhalte in Workshops vertieft werden. Die Tagung richtete sich an Fachleute, welche im Kanton Bern im Kindesschutz tätig sind, z.B. Mitglieder der KESB, Richter/innen, Sachverständige der Erziehungsberatung und der Kinderpsychiatrie, Mitglieder der Kinderschutzgruppe, weiter Fachpersonen aus der kantonalen Verwaltung. Ein  Ziel der Tagung war neben der fachlichen Weiterbildung auch die Vernetzung unter den Fachleuten im Kanton Bern. Die Tagung war mit über 150 Teilnehmenden ausgebucht. 

Programm (PDF, 45 KB, 1 Seite)

Vorträge

Joachim Schreiner: Hinwirken auf einvernehmliche Lösungen - ist das auch im Gutachten legitim? (PDF, 715 KB, 20 Seiten)

Heinz Kindler: Fehler im Kinderschutz. Was sollten Fachleute beachten? (PDF, 629 KB, 9 Seiten) 

Dr. Jörg Fichtner: Hochstrittige Eltern und Umgangsverweigerung --- Was ist möglich und was eher nicht? (PDF, 1 MB, 16 Seiten)

Marc Schmid: Warum scheitern so viele Heimplatzierungen - Hintergründe und Lösungswege (PDF, 5 MB, 28 Seiten)

Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Thomas Geiser: Familienrecht und Kindesschutz - neue Entwicklungen (PDF, 130 KB, 5 Seiten) 

Weitere Unterlagen

Literatur und Links (PDF, 49 KB, 1 Seite)

Qualitätsentwicklung / Qualitätssicherung

Die Erziehungsberatungsstellen versuchen mit verschiedenen Methoden, ihre Qualität zu sichern und permanent weiterzuentwickeln.

Arbeits- oder Projektgruppen (EB interne oder EB übergreifende) setzen sich intensiv mit einem Thema auseinander und lassen ihre Berufskolleginnen und Kollegen an ihren Erkenntnissen teilhaben. Eine mögliche Form ist die Verschriftlichung.

Im Auftrag des Kantons werden unsere „Produkte“ systematisch evaluiert und wo nötig, Anpassungen eingeleitet. In diesem Rahmen wurden drei Befragungen durchgeführt, deren Befragungsergebnisse zusammengefasst dargestellt werden.

Evaluationen

Gleichzeitig erachten wir unsere internen wie auch die externen Weiterbildungsmöglichkeiten als wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung und –sicherung


Weitere Informationen

Ist Ihr Kind zwischen zwei und sechs Jahren alt und fragen Sie sich manchmal, wie es neugierig und fit für das Leben sowie für den Kindergarten und die Schule wird?

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/erziehungsberatung/erziehungsberatung/praxisforschung.html